…wird ein Feuer entfachen!

Frauenbefreiung

  • Im Oktober wurde bekannt, dass der Filmproduzent Harvey Weinstein zahlreiche Frauen sexuell belästigt, genötigt und vergewaltigt haben soll. Daraufhin startete die Schauspielerin Alyssa Milano die Social Media Kampagne #MeToo. Seitdem ist auch in Österreich die Diskussion über Sexismus und sexistische Übergriffe hochgekocht.

  • Am 18. November fand in Dornbirn wieder einmal der „Marsch für das Leben“ statt, auf dem klerikal-reaktionäre Kräfte singend durch die Straßen zogen, um gegen das Recht auf Abtreibung zu demonstrieren. Wie immer waren wir zur Stelle, um eine Alternative aufzuzeigen und für das Selbstbestimmungsrecht der Frau einzustehen. Wir organisierten eine Gegenkundgebung mit Rede, Transparenten und Schildern, die mit Slogans wie „Revolution statt Inquisition“ oder „My Body My Choice“ beschriftet waren.

  • Nathalie Lemel wurde am 26. August 1827 in der französischen Hafenstadt Brest geboren und wuchs dort als Tochter von Kaffeehausbesitzern auf. Sie besuchte bis zum Alter von zwölf Jahren die Schule und arbeitete danach als Buchbinderin. 1845 heiratete sie den Buchbinder Jerome Lemel, mit dem sie drei Kinder hatte. Auf der Suche nach Arbeit zogen sie nach Paris, wo Nathalie als Buchverkäuferin tätig war. Dort – mit der Not und Armut der ArbeiterInnen konfrontiert – wurde sie in den 1860er Jahren zur aktiven revolutionären Sozialistin.

  • Mary Harris Jones wurde 1837 in Irland geboren und wanderte in den 1840er Jahren mit ihrer Familie in die USA aus. Sie arbeitete zuerst als Lehrerin in einem Kloster, dann als Schneiderin für meist reiche Familien. Dadurch lernte sie schnell, was die Unterschiede zwischen Arm und Reich sind. Von Cora Lackner

  • Der Film „Die göttliche Ordnung“ beschäftigt sich mit der Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz 1971. Bruno Pegrovic und Agnes Pegger haben sich ihn für uns angesehen.

  • Wir veröffentlichen hier eine Übersetzung des Artikels "Marxism vs. Intersectionality" unserer kanadischen Schwesterorganisation Fightback (original). Er behandelt die Entwicklung der Intersektionalitätstheorie, ihr Verhältnis zum Marxismus und inwiefern sie sich als Werkzeug zur Emanzipation eignet. Eine Kritik von Jessica Cassell.

  • Paule Mink wurde als Adèle Paulina Mekarska am 9. November 1839 in Clermont-Ferrand geboren. Ihr Vater war ein polnischer Offizier, ihre Mutter eine französische Adelige. Die Familie lebte in Paris, wo sie Heimunterricht von PrivatlehrerInnen bekam. Sie war hochgebildet und wurde früh politisch aktiv.

  • Elisabeth Dmitrieff wurde 1850 als Tochter eines Aristokraten und einer Krankenschwester in der russischen Provinz Pskov geboren. Bereits in jungen Jahren war sie in der aufkeimenden sozialistischen Bewegung in St. Petersburg aktiv und nahm sich insbesondere ihren Landsmann, den russischen Schriftsteller und Revolutionär Nikolai Tschernyschewski als ideologisches Vorbild, den auch Karl Marx las und bewunderte.

  • „Oma-Revolte“ war das Motto der Demonstration am 12. Mai in Bregenz. Dazu rief die 74-jährige Juristin Gertraud Burtscher in den VN (Vorarlberger Nachrichten) auf. Dem Aufruf folgten gut 200 DemonstrantInnen. Der Funke solidarisiert sich im Kampf gegen Altersarmut, von der gerade Frauen betroffen sind. Von Thomas Appler.

  • Jenny Marx (geborene von Westphalen) wurde 1814 in eine preußische Adelsfamilie geboren. Schon in jungen Jahren zeigte sie Sympathie für die frühe Frauenrechtsbewegung, stellte sich gegen den sozialen Druck, der von einer Adeligen verlangte, möglichst früh einen erfolgreichen, standesgemäßen Mann zu heiraten, und studierte Schriften der französischen Frühsozialisten.

  • Innerhalb weniger Monate befreiten sich die Frauen in Spanien aus dem Korsett der katholischen Kirche, welche seit Jahrhunderten Verachtung gegenüber der Frau predigte. Die rasante Emanzipation, in einem Land, welches noch 1930 zu den rückständigsten Europas gehörte, dürfen wir nicht ignorieren. Denn Angriffe auf Frauenrechte von Seiten der Bourgeoisie nehmen heute wieder zu. Es gilt sich zu wehren und aus den Erfahrungen der geführten Kämpfe zu lernen. Ein Artikel von Sarah-Sophia Varela(JUSO Baselland)

  • Am gestrigen Samstag demonstrierte die sogenannte "Jugend für das Leben" in Dornbirn gegen das Recht auf Abtreibung. Die marxistisch geführte Sozialistische Jugend Vorarlberg organisierte kurzfristig eine Gegenkundgebung mit 35 TeilnehmerInnen.

  • Die Sozialistische Jugend will das Konzept der Definitionsmacht (Defma) als Waffe gegen den Sexismus nutzen. Doch dieses Konzept reduziert einen kollektiven Kampf auf eine individuelle Ebene, zeigt Stefanie Geschwendtner.

  • Pakistan. Auf dem heurigen Weltkongress der International Marxist Tendency (IMT) hielt Genossin Anam einen Bericht über die Lage der Frauen in Pakistan und unsere Arbeit vor Ort. Judith König berichtet.

  • Wie jedes Jahr veranstalten wir anlässlich des internationalen Frauentags ein Seminar, bei dem wir uns mit der Situation von Frauen auseinandersetzen wollen. Das Brot und Rosen Seminar 2016 findet vom 18.-20.03. in Wien statt.

  • Die soziale und ökonomische Krise in Griechenland hat Frauen besonders hart getroffen. Aber sie sind es auch, die das Rückgrat der solidarischen Initiativen und Widerstandsbewegungen sind, berichtet Kathrin Niedermoser.

  • Wie jedes Jahr veranstalten wir anlässlich des internationalen Frauentags ein Seminar, bei dem wir uns mit der Situation von Frauen auseinandersetzen wollen.

  • Mit Texten zur Prostitutionsdebatte und zur Stellung von Frauen in linken Organisationen

  • "Ich bin mir sicher, dass die Revolution uns verändert hat. Die Menschen verhalten sich jetzt ganz anders zueinander." Das sind die Worte von Ms Kamel, 50, eine der Frauen, die auf dem Tahrir-Platz waren und sich aktiv an der Revolution beteiligt haben. Arabische Frauen haben erneut gezeigt, dass Frauen bei revolutionären Prozessen eine entscheidende Rolle spielen. In Ägypten haben Frauen in der Revolution eine aktive Rolle gespielt.

  • Heuer feiern wir zum 100. Mal den Internationalen Frauentag. Rechtzeitig dazu erschien in den Kinos der Film „We want Sex“ über den Streik der Näherinnen im Ford-Werk Dagenham für gleichen Lohn.