…wird ein Feuer entfachen!
  • Der Segen für Sebastian Kurz im Rahmen von Awakening Austria ist viel mehr als ein religiöser Akt. Eine Analyse von Mario Wassilikos.

  • Die Heiligsprechung von Karol Wojtila (Papst Johannes Paul II.) sorgte für großes internationales Aufsehen. Wojtila selbst sorgte während seiner Amtszeit für eine wahre Heiligenüberproduktion. 2003 veröffentlichten darüber in unserem Theoriemagazin "Aufstand der Vernunft" folgenden Artikel.

  • Das Tragen von Haar-, Gesichts- oder Ganzkörperschleiern sorgt in ganz Europa für hitzige Debatten. Der Frage, was tatsächlich hinter dieser emotionsgeladenen Debatte steckt, geht Anna Götsch nach?

  • In der französischen KP gibt es eine Debatte über ein Verbot der Burka, des Ganzkörperschleiers. Ein marxistischer Beitrag zu den Fragen Frauenrechte, Recht auf Religionsfreiheit und Nationalismus in der ArbeiterInnenbewegung.

  • Angesichts der jüngsten Bischofsernennungen, skandalöser Aussagen hoher Kirchenvertreter zu Themen wie Homosexualität sowie der Wiederaufnahme der ultrarechten Pius-Bruderschaft eine notwendige Ironie auf den Mief der Kirche. Der marxistische Intellektuelle Fernando Buen Abad Domínguez sieht die Zeit für einen demokratisierenden Exorzismus gekommen.

  • Unermüdlich setzt Joseph Ratzinger, alias Papst Benedikt XVI., seinen Modernisierungskurs der katholischen Kirche fort: Nach der Debatte über die Wiedereinführung der lateinischen Messe und der Wiederaufnahme der Glaubenskriege gegen den Islam und das Judentum wird nun einer der grundlegenden Punkte des katholischen Glaubens reformiert. Die sieben traditionellen Todsünden (Wollust, Zorn, Neid, Völlerei, Hochmut, Trägheit und Habgier) haben nun doch schon etwas Staub angesetzt. Daher plant Ratzinger sieben neue Todsünden, um seinen Schäfchen die Orientierung im Alltagsleben zu erleichtern: Ratzingers Todsünden exklusiv bei uns im Praxistest!

  • Im Rahmen der "Antiklerikalen Aktionstage" gab es auch in Innsbruck eine erfolgreiche Veranstaltung mit 50 TeilnehmerInnen. Außerdem veröffentlichen wir hier vorab einen Bericht aus einer Schülerzeitung einer katholischen Privatschule aus Niederösterreich über den Papstbesuch und die antiklerikalen Proteste.

  • Anfangs als Übergangspapst unterschätzt, wird immer klarer, dass der neue Papst alles andere als ein Dünnbrettbohrer ist. Ratzingers Ziel ist kein geringeres, als die totale konservative Neuausrichtung der katholischen Kirche - auf Jahrzehnte hinaus.

  • Vor kurzem erschien aus der Feder von Joseph Ratzinger, alias Papst Benedikt XVI., das Buch „Jesus von Nazareth“ und wurde sofort zum Bestseller. Er wolle damit zeigen, dass Jesus nicht ein Sozialromantiker oder gar ein antirömischer Rebell sondern der Erlöser war. In dem Buch schreibt er auch: "Bibelauslegung kann in der Tat zum Instrument des Antichrist werden." Dazu passend veröffentlichen wir einen Auszug aus „Ursprung des Christentums“ von Karl Kautsky, der einst den Beinamen „Papst der internationalen Sozialdemokratie“ erhielt.

  • Als am 19. April 2005 weißer Rauch über dem Vatikan aufstieg, hatte die katholische Kirche einen neuen Papst erhalten. Seither steht Joseph Ratzinger alias Benedikt XVI. an ihrer Spitze. Was sich die Kardinäle bei seiner Wahl gedacht haben, lässt sich unschwer erahnen: Die Kirche braucht einen Oberhirten, der in solch instabilen, bewegten Zeiten das politische Erbe seines Vorgängers, Johannes Paul II., geordnet verwaltet.

  • Joseph Ratzinger, besser bekannt als Papst Benedikt XVI., wird von 7.-9. September Österreich besuchen. Seine Stationen werden Mariazell, Wien und Heiligenkreuz sein. Schon jetzt ist absehbar, dass die Kirche und ihr freundlich gesonnene Massenmedien in diesen Tagen Österreich im "Papstfieber" aufgehen lassen wollen. Der Vernunft wird rund um diesen Papstbesuch noch weniger Platz in der Öffentlichkeit beschieden sein als sonst.

  • Am 2.4. verstarb nach langem, in den Medien perfekt zur Schau gestelltem Leiden Karol Wojtyla, alias "der Papst". Die Medien machten aus seinem Sterben eine riesige Inszenierung, lassen Zehntausende trauern und verhelfen der katholischen Kirche so zu einem zweiten Frühling - auch wenn dieser nur von kurzer Dauer sein wird.

  • Karl I., der letzte österreichische Kaiser der Habsburg-Dynastie, soll selig gesprochen werden. Dies gab die vatikanische Kongregation in Anwesenheit von Papst Johannes Paul per Dekret bekannt. Mit dabei eine große Delegation der Familie Habsburg "unter Führung des Familienchefs Otto von Habsburg, so eine katholische Postille. Der Vatikan: Kaiser Karl habe "seinem Volk mit Gerechtigkeit und Liebe gedient".