…wird ein Feuer entfachen!
  • Finde hier eine Übersicht über alle Artikel und Aktivitäten des Funke rund um den Angriff der schwarz-blauen Regierung zur Einführung des 12-Stunden-Tages.

  • Mehr als 1000 Betriebsräte strömten in die Kürnberghalle/Leonding, um sich zu den Angriffen der Regierung zu informieren und den kommenden Kampf zu beratschlagen. Emanuel Tomaselli berichtet.

  • Um das geht’s: in Zukunft sollen die Unternehmer in ihren Betrieben bis zu 12 Stunden täglich, und bis zu 60 Stunden wöchentlich Arbeit anordnen dürfen, und dies zeitlich unbeschränkt. Die Bezahlung der Mehrarbeit soll jahrelang aufgeschoben werden können. Die Hoffnung auf Mehrverdienst wird sich in der Praxis als Lohnraub herausstellen. Es gibt kein Recht der Beschäftigten die aufgehäuften Überstunden selbstbestimmt abzubauen.

  • Dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron kann man nicht vorwerfen, dass er es scheuen würde die Jugend und die Arbeiterklasse zu konfrontieren. Der Widerstand gegen seine „Reformpolitik“ ist stark und anhaltend. Doch wie soll der Kampf weitergehen? Von Nicolas Lathuilière

  • Südafrika. Am 25. April standen große Teile Südafrikas still. Die ArbeiterInnen demonstrierten gegen den Angriff auf Arbeitsrechte und ihren Lebensstandard, aber auch gegen die Regierung Ramaphosa, den verlängerten Arm des südafrikanischen Großkapitals. Paul Ziermann berichtet.

  • Durch Frankreich weht der Wind vom Mai 1968. ArbeiterInnen und StudentInnen kämpfen gegen die Verschlechterung ihrer Arbeits- und Lebensverhältnisse. Der Kampf der EisenbahnerInnen bringt Dynamik in die Abwehrfront gegen die sozialen Angriffe. Daniel Ghanimi berichtet.

  • In Frankreich weitet sich die Streik- und Protestbewegung der Eisenbahner und der Studierenden aus. Die Eisenbahner wehren sich gegen Verschlechterungen der Beschäftigungsbedingungen und eine drohende Privatisierung. Die Studierenden begehren gegen ein Gesetz auf, das den Hochschulzugang verschlechtert.

  • Am 8. März fand in Spanien der sogenannte „feministische Streik“ statt. Nachdem die kleineren Gewerkschaften CNT und CGT zu einem 24-Stunden-Streik der Frauen aufgerufen hatten, mussten ihnen die größeren Gewerkschaftsverbände CCOO und UGT folgen und riefen ebenfalls eine Arbeitsniederlegung für zwei Stunden aus. Das Ergebnis war die größte Massenmobilisierung, die Europa seit Jahren gesehen hat. Von Sandro Tsipouras.

  • Ein klassisches Beispiel dafür, wie KV-Vertragsverhandlungen aus den eigenen Reihen sabotiert werden.

    In der Nacht von 23. auf 24.02. wurde der SWÖ-Kollektivvertrag abgeschlossen. Dazu hätte es nicht kommen dürfen. Warum es trotzdem so war, darum geht es hier, und nicht um eine inhaltliche Bewertung des Ergebnisses.

  • Spät nachts wurde am 24.02. in der 6.Verhandlungsrunde der SWÖ-Kollektivvertrag abgeschlossen. Dem ist eine beeindruckende Streikwelle im Gesundheits- und Sozialbereich vorausgegangen. Entspricht der Abschluss dem tatsächlichen Kräfteverhältnis zwischen der Gewerkschaftsbewegung und den Geschäftsführungen? Eine Analyse von Lis Mandl.

  • Die Verhandlungen mit den Arbeitgebern sind gescheitert. Nach der Betriebsrätekonferenz, Demonstrationen und Aktionen erhöhten die Arbeitgeber in der Nacht auf 13.2. ihr Angebot nur minimal – eine Provokation. Jetzt heißt es den Streikaufruf der Gewerkschaften GPA-djp und VIDA aktiv zu unterstützen.

  • Seit dem 8. Jänner finden in Deutschland eindrucksvolle Warnstreiks der IG Metall statt, an denen sich bis Redaktionsschluss rund 960.000 Beschäftigte beteiligten. Grund sind die Tarifvertragsverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie, die mit rund 3,9 Millionen Beschäftigten bundesweit die wichtigste Industriebranche ist. Von Lukas Frank und Hans Gerd Öffinger.

  • Die Kollektivvertragsverhandlungen für die mehr als 100.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich stocken auch nach drei Verhandlungsrunden. Wie derzeit üblich sind die Verhandlungen von Überheblichkeit der ArbeitgeberInnen geprägt.

  • Italien. Amazon ist der Marktführer was den Onlinehandel anbelangt und berühmt-berüchtigt für seine miesen Arbeitsverhältnisse. In Deutschland und erstmals auch in Italien nutzte die Gewerkschaft den umsatzstarken „Black Friday“ für Kampfmaßnahmen. Sonia Previato berichtet vom Amazon-Streik in Piacenza.

  • In den letzten Monaten erschütterte eine Streikwelle die Automobilindustrie in Osteuropa. Die „Osterweiterung“-Strategie, die die führenden Automobilproduzenten in den letzten beiden Jahrzehnten verfolgte, um die Krise der Rentabilität zu überwinden, scheint in eine Sackgasse zu geraten, nachdem die ArbeiterInnen in Osteuropa begannen höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen zu verlangen.

  • In einem monatelangen Arbeitskonflikt erkämpfte die Belegschaft von VW Slovakia eine Lohnerhöhung von 14,12 % und weitere soziale Verbesserungen. Dieser Erfolg markiert eine Trendumkehr in der slowakischen Arbeiterbewegung. Von Emanuel Tomaselli und Tim Horvath.

  • In Florianópolis im Südosten Brasiliens stellten die öffentlich Bediensteten ihre Kraft unter Beweis und kämpften erfolgreich gegen Angriffe und Konterreformen. Unsere GenossInnen von Esquerda Marxista kämpfen in vorderster Front mit. Ein Bericht von Martin Halder.

  • Vor 46 Jahren, unter der Regierung Salvador Allendes, stimmte der chilenische Kongress einstimmig für die Verstaatlichung der chilenischen Kupferindustrie. Während der blutrünstigen Pinochet-Diktatur wurde der Weg für Investitionen aus dem Ausland freigemacht, wohin nun zwei Drittel des Profits aus der Ausbeutung dieser Ressource und der Menschen, die damit arbeiten, abfließt. Von Carlos Cerpa Mallat.

  • In der Krise wird der Klassenkampf immer brutaler geführt. Die Tötung eines streikenden Logistikarbeiters bei einer Blockadeaktion zeigt, dass die Unternehmer vor nichts zurückschrecken. Ein Bericht unseres Italienkorrespondenten.

  • Der Funke unterstütze die Protestaktion der Zumtobel-ArbeiterInnen in Dornbirn und befragte den Kollegen Gregor Schmidt.