…wird ein Feuer entfachen!
  • Im Zuge des Eisenbahnerstreikes haben wir es mit einer massiven Diffamierungskampagne seitens der Medien und Arbeitgeber zu tun. Eine Antwort von ÖBB-Österreich-Card-Besitzer Martin Gutlederer.

  • Die Mobilisierung der «gilets jaunes» (der «gelben Westen») stellt eine wichtige Etappe in der Entwicklung des Klassenkampfes in Frankreich dar. Ohne Partei, ohne Gewerkschaft, ohne eine bereits bestehende Organisation nahmen hunderttausende Menschen an Blockadeaktionen teil und fegten die Scheinzugeständnisse und Drohungen der Regierung dabei weg.

  • Am Sonntagabend wurde der erste KV-Abschluss in der Metallindustrie unterschrieben. Die Löhne steigen in der Metalltechnischen Industrie um durchschnittlich 3,46%. Ein erster Kommentar zu den Ergebnissen der Metaller-Runde 2018. Von der Funke-Redaktion.

  • Nach der ergebnislosen sechsten Verhandlungsrunde in der Metallindustrie beschäftigt viele die Frage, wie dieser Konflikt gelöst werden wird. Emanuel Tomaselli zum Stand des Konfliktes in der Metall-Industrie.

  • Auch bei der Eisenbahn stehen die Zeichen auf Arbeitskampf. Werden 15 Jahre nach dem großen Eisenbahnerstreik von 2003 wieder alle Räder still stehen? Wenn wir gewinnen wollen, sollten wir die Lehren von damals ziehen.

  • Am 4. Oktober traten die ArbeiterInnen im Magna Seating Werk in Odžaci spontan in einen wilden Streik. Miodrag Mijatovic von Crvena Kritika, unserer Schwesterzeitung in Serbien, berichtet.

  • Der eiserne Besen der Sicherheit, Ruhe und Ordnung fegt durchs Land. Während eine polizeilich-autoritäre Ordnung gegen alles fremdländische und Unangepasste organisiert wird, zimmern die Schwarz-Blauen eifrig an der lebenslangen Armut und Entrechtung der lohnabhängigen Menschen.

  • Ein kurzer Einblick in den Betrieb. Diesen Montag den 05.11.2018 kam der Betriebsratsvorsitzende der FSG während der Pause auf mich (Arbeiterbetriebsrat der Opposition ÜLZ -Überparteiliche Liste Zeltweg) zu und fragte, ob wir eine Betriebsversammlung machen sollen. Ich erklärte ihm, dass wir etwas machen müssen, sonst fällt es mir leicht im Bundesvorstand zu argumentieren, dass sich die FSGler quergestellt haben.

    Am Dienstag den 06.11.2018 fand am Betriebsgelände der Sandvik Zeltweg die offizielle Betriebsrätekonferenz der beiden vertretenen Fraktionen statt. Thema: Betriebsversammlung zur aktuellen Lohnrunde. Durch den Denkanstoß der Opposition stimmte die FSG zusammen mit der ÜLZ für eine Betriebsversammlung am heutigen Mittwoch den 07.11.2018. Um auch die Nachmittagsschicht zu erreichen wird der Beginn der Versammlung auf 13.30 Uhr festgelegt. Auf Grund der Erfahrung der letzten Jahre rechnen wir mit einer einstimmigen Zusage zu einem Streik im Betrieb. Die Kollegen gelten als kämpferisch.

    Im Anschluss habe ich den Mitgliedern meiner Fraktion den aktuellen Funke gegeben, damit sie wissen, dass es auch Zeitungen gibt, die sich mit den prekären Arbeitszuständen auseinandersetzen, die aufzeigen und uns im Kampf unterstützen.

    Betriebsversammlung

    Heute am 07.11.2018 fand wie oben angekündigt die Betriebsversammlung statt.

    Die GenossInnen wurden über die Forderungen der Verhandler aufgeklärt und haben diese auch angenommen. Zu einer Streikabstimmung kam es nicht, da die Verhandlungsrunde am 8.11. abgewartet wird. Die Betriebsversammlung wurde nicht beendet, sondern nur unterbrochen. Eine Abstimmung soll noch folgen.

    Auffallend war, dass die voestalpine Eisenbahnsysteme, die am selben Gelände angesiedelt ist, keine Betriebsversammlung abgehalten hat. Ich habe mich auch mit Genossen aus der voestalpine Donawitz in Verbindung gesetzt, die berichten, dass ihr Betriebsrat keine Maßnahmen ergriffen hat, um den Druck auf die Unternehmer zu erhöhen.

    Dieser Umstand führt zu Verunsicherung und Entsolidarisierung zwischen den verschiedenen Metall-Branchen (Erzeugern und Maschinenbau). Genau das ist das Ziel auf das die Unternehmer hinarbeiten: Die Schwächung unserer Branche! Wo ist das Flaggschiff voestalpine, deren Betriebe alle FSG Mehrheit haben? Erst im September gab es einen Beschluss des Bundesvorstandes, dass sich die Betriebe in Punkto Betriebsversammlungen und Arbeitskampf solidarisieren sollen und es kein Ausscheren aus den eigenen Reihen mehr gibt. Am Aktionstag zeigten sich die FSG durch die Bank solidarisch, allen voran die Voest, die sich jetzt scheinbar aus der Affäre zieht. Ist nicht jetzt die Zeit sich kämpferisch zu zeigen? Jetzt heißt es eine Einheit zu bilden, Stärke und Solidarität zu zeigen, uns gegen weitere Kahlschläge zur Wehr zu setzen!

    Glück Auf!
    Dietmar Zechner
    BR-ÜLZ, Sandvik Zeltweg


     

    • Metall: Unternehmer planen KV-Zerschlagung

      Kollektivverträge garantieren vieles, was uns normal scheint, und die Unternehmer im Metallbereich greifen sie direkt an. Höchste Zeit für eine hart geführte Streikbewegung, argumentiert Emanuel Tomaselli.

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    • Sandvik Zeltweg: Chronologie der Mobilisierung

      Ein kurzer Einblick in den Betrieb. Diesen Montag den 05.11.2018 kam der Betriebsratsvorsitzende der FSG während der Pause auf mich (Arbeiterbetriebsrat der Opposition ÜLZ -Überparteiliche Liste Zeltweg) zu und fragte, ob wir eine Betriebsversammlung machen sollen. Ich erklärte ihm, dass… Mehr... +

    • Gegen Ausbeutung und Spaltung: Generalstreik! (Funke Nr. 168)

      Der eiserne Besen der Sicherheit, Ruhe und Ordnung fegt durchs Land. Während eine polizeilich-autoritäre Ordnung gegen alles fremdländische und Unangepasste organisiert wird, zimmern die Schwarz-Blauen eifrig an der lebenslangen Armut und Entrechtung der lohnabhängigen Menschen.

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    • Arbeitskampf: Auf Schiene?

      Eisenbahner. Nachdem die Gespräche für einen neuen Eisenbahn-KV Ende Juni auf Eis gelegt wurden, kommen sie nun wieder langsam ins Rollen. Die Eisenbahner stehen gleich mehrfach unter Druck. Von Emanuel Tomaselli

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    • Serbien: Streik im Magna-Werk in Odžaci

      Am 4. Oktober traten die ArbeiterInnen im Magna Seating Werk in Odžaci spontan in einen wilden Streik. Miodrag Mijatovic von Crvena Kritika, unserer Schwesterzeitung in Serbien, berichtet.

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    • Erfolgreicher Start der Metaller-Streiks! (12. November)

      Am Montag fanden in ca. 70 Betrieben in Österreich erste Warnstreiks statt, bis Mittwoch werden es bundesweit über 200 Betriebe sein, die stundenweise die Arbeit niedergelegt haben werden, um die Forderungen der Gewerkschaften zu bestärken. Tausende Beschäftigte streikten schon heute.

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  • Dieses Flugblatt verteilte der Funke auf der Donnerstags-Demo am 25.10.2018 in Wien

  • Der Bürgerblock scheint Österreich fest im Griff zu haben. Doch die Stärke der Regierung liegt in der Feigheit und politischen Orientierungslosigkeit der Opposition.

  • Unter dem Motto „Miteinander Weiterkämpfen“ fand am 18. September in Wien die „Erste österreichweite KV-VerhandlerInnen-Konferenz“ statt. 900 Betriebsrätinnen und Betriebsräte bildeten die Kulisse für die gewerkschaftsübergreifende Kampfansage an die Unternehmer und ihre Regierung. Die Funke-Redaktion berichtet und argumentiert, warum wir für den Generalstreik offen rüsten sollten.

  • Die größte Demo seit 15 Jahren liegt hinter uns – die sozialen Angriffe gehen weiter. Wir müssen am Drücker bleiben.


  • ÖGB. In der österreichischen Arbeiterbewegung gibt es einen Mangel an demokratischen Debatten und Abstimmungskultur. Dies behindert uns in der Auseinandersetzung mit den Industriellen.

  • Der Verfasser dieses Pamphlets, Harry DeBoer, war Marxist und ein Anführer der großen beispielhaften Teamster Streiks 1934, die die Basis für die Gründung der großen Industriegewerkschaften in den USA legten. Es gibt selbstverständlich einige Unterschiede in der Situation in den USA der 1930er und heute in Österreich, doch die grundlegende Dynamik zwischen ArbeiterInnen und UnternehmerInnen bleibt gleich.


  • Seit Frühjahr ziehen sich die Streiks in diversen Sektoren in Frankreich: Hunderttausende beteiligten sich zu Beginn an den Arbeitsniederlegungen und den Demonstrationen.

  • Finde hier eine Übersicht über alle Artikel und Aktivitäten des Funke rund um den Angriff der schwarz-blauen Regierung zur Einführung des 12-Stunden-Tages.

  • Die Industriellen und ihre Regierung agieren brutal und rücksichtslos in der Durchsetzung ihrer Interessen. Sie sagen „modern“ und meinen damit den gesundheitsgefährdenden 12-Stunden-Tag. Sie sagen „freiwillig“ und „flexibel“ und meinen damit ihre unbeschränkte Befehlsgewalt über unsere Arbeitszeiten.

  • Mehr als 1000 Betriebsräte strömten in die Kürnberghalle/Leonding, um sich zu den Angriffen der Regierung zu informieren und den kommenden Kampf zu beratschlagen. Emanuel Tomaselli berichtet.

  • Um das geht’s: in Zukunft sollen die Unternehmer in ihren Betrieben bis zu 12 Stunden täglich, und bis zu 60 Stunden wöchentlich Arbeit anordnen dürfen, und dies zeitlich unbeschränkt. Die Bezahlung der Mehrarbeit soll jahrelang aufgeschoben werden können. Die Hoffnung auf Mehrverdienst wird sich in der Praxis als Lohnraub herausstellen. Es gibt kein Recht der Beschäftigten die aufgehäuften Überstunden selbstbestimmt abzubauen.

  • Dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron kann man nicht vorwerfen, dass er es scheuen würde die Jugend und die Arbeiterklasse zu konfrontieren. Der Widerstand gegen seine „Reformpolitik“ ist stark und anhaltend. Doch wie soll der Kampf weitergehen? Von Nicolas Lathuilière