…wird ein Feuer entfachen!
  • Am 20. August 1968, also vor genau 50 Jahren, marschierten die Truppen des Warschauer Pakts in der Tschechoslowakei ein. Durch die schwankende Haltung der tschechoslowakischen Führung unter Alexander Dubcek und das brutale Vorgehen der einmarschierenden Truppen wurde die Bewegung der ArbeiterInnen und Studierenden blutig niedergeschlagen.

  • Vor 50 Jahren fanden einige der bedeutendsten politischen Bewegungen im letzten Jahrhundert statt. Die Ereignisse im Jahr 1968 hatten globale Auswirkungen und prägen die Gesellschaft bis heute. Was waren die Gemeinsamkeiten dieser Prozesse und welche Schlüsse können wir daraus ziehen? Von Matthias Gränicher (VPOD Gesundheit Winterthur)

  • Erstmals seit Jahrzehnten gab es heute in Berlin zwei separate LL-Demos, also Gedenkdemonstrationen, die das Erbe von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht reklamieren. Weil sie nicht mehr mit Stalin- und Mao-Anhängern gemeinsam marschieren wollen, veranstalten Jugendverbände und Organisationen aus dem linkssozialdemokratischen und linkssozialistischen Spektrum, darunter auch Teile der Linksjugend ['solid], erstmals ihre eigene separate LL-Demo in West-Berlin. Ein Kommentar der Funke-Redaktion.

  • Die Frage nach dem Standpunkt zur Sowjetunion war in diesem Jahrhundert die Hauptfrage für Sozialisten und die gesamte Arbeiterbewegung. Generationen von Arbeitern in vielen Ländern haben die Sowjetunion als Hochburg des Sozialismus angesehen. Gleichzeitig hat der (angebliche) "Kommunismus" mehr Kommunisten auf dem Gewissen als der Faschismus.

  • Vor kurzem jährte sich zum 40.Mal der Aufstand der ungarischen Arbeiter von Oktober bis Dezember 1956. Er stellte den Höhepunkt der angewachsenen Unzufriedenheit in Osteuropa dar. Heute stehen wir als Marxisten vor der Frage, was wir aus diesem Ereignis lernen können. War das grausame und letztendlich bankrotte System des Stalinismus nur der letzte Versuch, eine Alternative zum Kapitalismus mit all seiner Armut, Arbeitslosigkeit und Hoffnungslosigkeit zu erkämpfen?