…wird ein Feuer entfachen!
  • Heute Morgen überfiel das sudanesische Militär die revolutionäre Sitzblockade, die seit dem 6. April den Platz vor dem sudanesischen Verteidigungsministerium besetzt hielt und räumte sie mit brutaler Gewalt. Das war nur der Beginn einer Terrorkampagne, die vom konterrevolutionären militärischen Übergangsrat organisiert wird.   

  • Als am 30. Oktober unter dem Druck der Straße im niederösterreichischen Landhaus die Republik ausgerufen wurde, war die Lokomotive der Geschichte voll in Fahrt gekommen. Nichts und niemand konnte sich mehr dem Willen der Massen entgegenstellen. Von Gernot Trausmuth.

  •  

    Im heurigen Gedenkjahr stehen die Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag der Gründung der Republik Österreich an. Die revolutionären Wurzeln der Republik werden dabei wenig Beachtung finden. Von Gernot Trausmuth.

  • Der vorliegende Text von Ted Grant und Alan Woods wurde auf Deutsch in unserer Broschüre gemeinsam mit Lenins Klassiker "Staat und Revolution" publiziert, dessen Lektüre wir jeder/m angehenden MarxistIn nur empfehlen können. Seit dem Verfassen des Standardswerks des Marxismus "Staat und Revolution" sind mehrere Jahrzehnte vergangen.

     

  • Der Marxismus ist kein Dogma, sondern entstand im lebendigen Klassenkampf. Karl Marx war dabei nicht nur Theoretiker, sondern auch revolutionärer Praktiker. Das zeigt Gernot Trausmuth anhand seiner Rolle in der Revolution von 1848.

  • Rechtzeitig zum Revolutionsjubiläum erschien „Marx und Wien“ von Pressemitarbeiter Günther Haller. In der Tat verbrachte Karl Marx im Spätsommer 1848 einige Tage in Wien. In der „Presse“ wird die Reise abschätzig als „Revolutionstourismus“ belächelt, bei der der verbohrte Dogmatiker Marx aber gescheitert sei, die Revolution entscheidend zu beeinflussen.

  • Die deutschnationalen Burschenschaften sind derzeit aufgrund antisemitischer Liedtexte und ihrer ewiggestrigen Ideologie in aller Munde. Diese verteidigen sich damit, dass die Burschenschaften die ersten Kämpfer für demokratische Grundrechte waren und als die wahren Erben der Revolution von 1848 gesehen werden müssen. Was es damit auf sich hat, beschreibt Gernot Trausmuth.

  • Heute vor hundert Jahren wurden Lenins berühmten "Aprilthesen" das erste Mal in schriftlicher Form veröffentlicht. Drei Tage zuvor hatte Lenin seine Thesen schon in einem Referat vor der Konferenz des Petrograder Sowjets vorgetragen, war aber selbst innerhalb seiner eigenen Partei (Kamenew, Sinowjew, Stalin...) auf Ablehnung gestoßen. 

  • Das Kunstforum Wien stellt noch bis 31. Jänner 2016 Kunst der russischen Avantgarde aus. Mathias Baumgart war dort und berichtet.

  • Die ägyptischen Sicherheitskräfte haben die Protestcamps blutig niedergeschlagen und demoliert. Diese Camps sind von UnterstützerInnen der Muslimbruderschaft (MB) organisiert worden. Der Protest hatte seinen Schwerpunkte auf dem Al-Nahda-Platz und Raba'a al-Adawiyya in Kairo. Ziel der Proteste war es die Kräfte der Muslimbruderschaft nach dem Sturz von Mursi zu mobilisieren und neu zu formieren. Dies markiert einen weiteren dramatischen Wandel in der Situation der ägyptischen Revolution.

  • Die Zusammenstöße zwischen den Streitkräften und Demonstranten gehen auch am vierten Tag des vom Gewerkschaftsbund UGTT geführten Generalstreiks in der Stadt Siliana weiter. Die Auseinandersetzungen, bei denen bisher 300 Beteiligte verletzt wurden, sind zu einem Kristallisationspunkt für die Menschen in ganz Tunesien geworden.

  • Am 26. November wurden zwei Trauerzüge in den Straßen Ägyptens zu Massenprotesten. Während der letzten fünf Tage sind Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen ein vom ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi erlassenes Dekret, dass ihm faktisch erlaubt mehr oder weniger autokratisch zu regieren, zu protestieren.

  • Das krisengeschüttelte Griechenland befindet sich in einer vorrevolutionären Situation. Am 12. Februar demonstrierten Hunderttausende in ganz Griechenland gegen die reaktionäre Sparpolitik, die dem Land von der Troika (EU, EZB, IWF) aufgezwungen wird. Von Alan Woods

  • In den vergangenen Tagen wurde der Tahrir Platz in Kairo einmal mehr zum Fokuspunkt der Revolution. Demonstrationen, die das Ende der Militärdiktatur forderten, wurden von der Polizei brutal angegriffen. Doch die Peitsche der Konterrevolution hat die Revolution einmal mehr angetrieben.

  • Am 18. Juli 1936 wurde der Spanische Bürgerkrieg durch einen Putsch unter General Franco gegen die Republik ausgelöst. Doch dieses Datum markiert auch einen entscheidenden Wendepunkt in der Spanischen Revolution von 1931-37. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir eine Schrift des 2006 verstorbenen britischen Marxist Ted Grant über die Ursachen der Niederlage der Revolution.

  • Am 1. Juli 1921 wurde die KP Chinas gegründet. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht das Leben und Werk von Chen Duxiu, einer der zentralen Figuren der 4. Mai-Bewegung 1919 und der frühen KP.

  • Eine Veranstaltung der SJ Alsergrund zur Arabischen Revolution und marxistischer Revolutionstheorie.

  • Eine Zusammenstellung von grundlegenden Texten von Marx, Lenin und Trotzki, in denen wichtige Aspekte einer marxistischen Revolutionstheorie dargelegt werden.

  • Was als eine echte Revolution gegen Gaddafi begann, wurde von reaktionären bürgerlichen Elementen übernommen. Im Übergangsrat, und jetzt in der neu gebildeten Übergangsregierung, wurden direkte Vertreter der imperialistischen Interessen eingesetzt und in Führungspositionen befördert.

  • Trotz der brutalen Massaker des Regimes an Demonstranten am Freitag, den 18. März gewinnt die Revolution im Jemen zunehmend an Fahrt. Der Staatsapparat ist zersplittert und der Großteil der Armee hat sich gegen President Saleh gewendet. Nachdem Repression als Mittel dabei versagt hat die Revolution niederzuwerfen, versuchen die herschende Elite und die imperialistischen Mächte nun verzweifelt eine „sichere“ Alternative zu finden. Aber das wird die Revolution nicht stoppen können.