…wird ein Feuer entfachen!

Irland

  • Irland. Tausende KrankenpflegerInnen und Hebammen streikten in Irland für höhere Löhne und eine Verbesserung ihrer zermürbenden Arbeitsbedingungen. Doch ein fauler Kompromiss zwischen Gewerkschaftsführung und Arbeitgeberseite bringt - nach einer bewundernswerten Streikbewegung - eine weitere Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Mario Wassilikos berichtet.

  • Auf den Straßen Dublins wurde gefeiert, als dem konservativen Establishment in Irland ein weiterer, heftiger Schlag versetzt wurde. Der erdrutschartige Sieg zur Aufhebung des Artikel 8, welcher Abtreibung in Irland verbot, folgt dem unerwarteten „Ja“ zur gleichgeschlechtlichen Ehe vor drei Jahren.

  • An dieser Stelle wollen wir ab sofort regelmäßig über Arbeitskämpfe aus aller Welt berichten. Wir sahen in den letzten Wochen in einer Reihe von Ländern eine Flut an Streiks, Demos gegen Stellenabbau, Jugendproteste bis hin zu Betriebsbesetzungen. Aus den Erfahrungen dieser Kämpfe gegen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise sollen auch GewerkschaftsaktivistInnen und linke Jugendliche in Österreich lernen können.

  • 25 Jahre sind seit den Hungerstreiks von 1981 vergangen, die mit dem tragischen Tod von republikanischen Gefangenen endeten. Sie mussten ihren Kampf für die elementarsten Menschenrechte und demokratischen Freiheiten mit dem Leben bezahlen. Es ist an diesem Jahrestag unsere Pflicht, auf dieses Ereignis zurückzublicken und die nötigen Lehren zu ziehen - aus den damaligen Ereignissen und dem, was seither geschehen ist - um den Kampf, für den sie ihr Leben gegeben haben, fortführen zu können, den Kampf für Irlands Freiheit und den Sozialismus.