…wird ein Feuer entfachen!

Gesundheits- und Sozialbereich

  • Gerade eben haben die herbstlichen KV-Verhandlungen in der Metallbranche begonnen. Den meisten ist bewusst, dass bisher diese Verhandlungen auch richtungsweisend für all die anderen Branchenabschlüsse waren – und dass alle andern danach meistens etwas schlechter abschließen. Wie soll sich der Gesundheits- und Sozialbereich vorbereiten? Ein Kommentar von Lis Mandl.

  • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Das ist auch für uns Studierende an der FH motivierend, auf die Straßen zu gehen. Von Johanna Signitzer.

  • Im Zuge der Wiener Landeskonferenz der Gewerkschaft younion vom 9.-10. Oktober hat die Wiener Stadtregierung durch Bürgermeister Michael Ludwig und Stadtrat Jürgen Czernohorszky verkündet, dass die individuelle Optierungsmöglichkeit in das neue Lohnschema für die Beschäftigten der städtischen Spitäler nun ermöglicht wird.

  • Die Trends in Österreichs Krankenhäuser skizzieren eine herausfordernde Situation: Die Bevölkerung altert, Multimorbidität nimmt zu, gleichzeitig soll die Behandlung rascher erfolgen, um die Effizienz zu erhöhen.

  • Der Kampf der Wiener PflegerInnen, der sich zu Jahresbeginn an der Forderungen nach einer Optierungsmöglichkeit in ein höheres Besoldungsschema entzündete, geht mit der Großdemo vom 24.9. in die nächste Runde. Christoph Pechtl berichtet.

  • Seit über 20 Jahren schreibe ich im Funke Artikel und oft waren dabei große Emotionen im Spiel. Empörung, Wut oder auch Freude begleiteten mich und halfen, die persönlichen Erfahrungen und Gefühle in größere politische Zusammenhänge zu setzen. Bei diesem Artikel habe ich zum ersten Mal Angst. Angst davor, ihn zu schreiben. Angst davor, zu reden, meine Sichtweise zu erklären und gegen eine gefühlte Ungerechtigkeit aufzuschreien. Was hat sich verändert?

  • Hilft die Gründung einer Pflegekammer oder einer Organisation abseits der Gewerkschaften das Problem einer nicht-kämpfenden Gewerkschaft zu beheben?Martin Gutlederer argumentiert wieso dies falsch ist und wir um die Führung in unseren Gewerkschaften kämpfen müssen.

  • Seit 2012 existiert in der Caritas Wien ein Social Business Unternehmen namens Magdas, welches das Ziel hat, so die Geschäftsführung, „soziale Fragen dort wo es möglich ist unternehmerisch zu lösen“. EinCaritas-Angestellter berichtet.

  • Der Umgang mit jenen, die die Leistungen im Gesundheits- und Sozialbereich erbringen - meist hochqualifizierte Arbeitskräfte, die harte Arbeit am Menschen erbringen – spottet oft jeder Beschreibung von Wertschätzung, Unterstützung und Menschlichkeit. Aktuell wehren sich allerdings auch mehrere Belegschaften gegen Lohndumping, Verschlechterungen und Entwürdigungen. Wir berichten von zwei Beispielen:  VKKJ Wien und Niederösterreich Gesmbh und Caritas Wien. Wir sind solidarisch! Von Emanuel Tomaselli.

  • Zu Jahresbeginn startete ein Kampf der PflegerInnen im Krankenanstaltenverbund (KAV), der neue Maßstäbe setzt. Ergebnisse und Perspektiven der kämpferischen Bewegung der Wiener KrankenpflegerInnen beleuchtetMartin Gutlederer.

  • Seit 2017 arbeite ich beim Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) als Gesundheits- und Krankenpflegerin. Schnell fällt auf, dass das Geld im Gesundheitswesen knapp ist. Dies zeigt sich an vielen Beispielen und wird meinem Empfinden nach immer drastischer. Von Anita.


  • „Masterplan Pflege“. Die liebevolle Ehefrau, die tagsüber die Kinder versorgt, für den Mann das Essen kocht und nebenbei noch ihre alternden Eltern hingebungsvoll im eigenen Heim pflegt. Ein Frauenbild wie wir es aus den Fernsehwerbungen der 50er kennen und wenn es nach der Bundesregierung geht, wohl auch eine Idealvorstellung für das Jahr 2019, zeigt Natalie Ziermann.

  • Irland. Tausende KrankenpflegerInnen und Hebammen streikten in Irland für höhere Löhne und eine Verbesserung ihrer zermürbenden Arbeitsbedingungen. Doch ein fauler Kompromiss zwischen Gewerkschaftsführung und Arbeitgeberseite bringt - nach einer bewundernswerten Streikbewegung - eine weitere Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Mario Wassilikos berichtet.

  • Über 400* PflegerInnen aus allen Wiener Spitälern versammelten sich heute vor der Zentrale ihrer Gewerkschaft younion und forderten Lohngerechtigkeit. Dieser Besuchstermin bei der eigenen Gewerkschaft wurde auf einer AktivistInnen-Versammlung vor zwei Wochen vereinbart und ist völlig selbstorganisiert passiert. AktivistInnen-Komitees mobilisierten am Montag mit Flugblättern in den Spitälern, aber vieles passiert von Mund zu Mund, sowie über social media.

  • Trotz der Versuche der Gewerkschaften und der Stadt Wien, in der Causa Lohnunterschiede durch das neue Gehaltsschema zu beschwichtigen und den Kopf in den Sand zu stecken, lassen die PflegerInnen des KAV nicht locker in ihrem Kampf um eine freiwillige Optierungsmöglichkeit. Ein Update von Martin Gutlederer.


  • Mein Vater hat immer zu mir gesagt: „Kein Wunder, dass du Sozialistin bist – bei dem Job...“ Von Lis Mandl (Betriebsratsvorsitzende/ VKKJ Wien GesmbH)

  • In den letzten Wochen haben sich die Ereignisse rund um die Optierungsmöglichkeit der KrankenpflegerInnen (wir berichteten: hier & hier) überschlagen. Ein Diskussionsbeitrag von Martin Gutlederer.

  • In Wiens Krankenhäusern brodelt es. Die KollegInnen sind in einem permanenten Spagat zwischen professioneller Arbeit und Spardruck. Martin Gutlederer im Interview mit der Initiative „Gleicher Lohn für Gleiche Arbeit“ fasst zusammen und kommentiert.

  • Die heurigen KV-Verhandlungen zeigen Licht – die Breite der Streiks und der Selbstaktivität von Beschäftigten – und den üblichen bürokratischen Schatten der ÖGB-traditionellen Schnellabschlüsse im Morgengrauen. Eine Zwischenbilanz eines Sektors im Aufbruch.

  • Am 16.1. haben die Kollektivvertragsverhandlungen für die Sozialwirtschaft begonnen. Die Arbeitgeber appellieren vorab an die Nächstenliebe der Beschäftigten.Die Gewerkschaften fordern für die 100.000 Beschäftigten mehr Lohn (6,5%), kürzere Arbeitszeiten (35 Wochenstunden) und mehr Urlaub (6 Wochen).