…wird ein Feuer entfachen!

  • „Masterplan Pflege“. Die liebevolle Ehefrau, die tagsüber die Kinder versorgt, für den Mann das Essen kocht und nebenbei noch ihre alternden Eltern hingebungsvoll im eigenen Heim pflegt. Ein Frauenbild wie wir es aus den Fernsehwerbungen der 50er kennen und wenn es nach der Bundesregierung geht, wohl auch eine Idealvorstellung für das Jahr 2019, zeigt Natalie Ziermann.

  • Frauenvolksbegehren. Noch bis 4. April kann man die Einleitung eines Frauenvolksbegehrens per Unterschrift auf Gemeindeämtern und Magistraten unterstützen. Zu den erhobenen Forderungen, zur Methodik und den Perspektiven der Frauenbefreiung. Von Emanuel Tomaselli.

  • Die schwarz-blaue Regierung ergänzt ihre sozialen Angriffe und Kürzungen mit reaktionärer Frauen- und Familienpolitik. Wir brauchen eine Bewegung für die Selbstbestimmung von Frauen über Körper, Sexualität und Leben.

  • Im Oktober wurde bekannt, dass der Filmproduzent Harvey Weinstein zahlreiche Frauen sexuell belästigt, genötigt und vergewaltigt haben soll. Daraufhin startete die Schauspielerin Alyssa Milano die Social Media Kampagne #MeToo. Seitdem ist auch in Österreich die Diskussion über Sexismus und sexistische Übergriffe hochgekocht.

  • In vielen Ländern wurde der diesjährige Frauentag massenhaft begangen. Allein in Madrid demonstrierten in einer historischen Demonstration am 8. März 2017 eine halbe Million Menschen gegen Unterdrückung und für Gleichberechtigung. Die neue Frauenbewegung richtet sich gegen die Gewalt an Frauen, die ihnen individuell, durch reaktionäre Politik und die ökonomische Krise angetan wird.

  • Gender. Schon sehr früh beschäftigte sich der Marxismus mit der Entstehung verschiedener Unterdrückungsformen, allen voran der Frauenunterdrückung. Sarah Sattelberger beschreibt die marxistische Theorie der Entstehung von Frauenunterdrückung und widmet sich auch neueren Erkenntnissen zu diesem Thema.

  • Das Buch „Gender Trouble“ von Judith Butler eröffnete die Debatte rund um die Queer Theorie, die auch in der österreichischen Linken ihren Platz gefunden hat. Dies macht eine marxistische Analyse notwendig. Von Natalie Ziermann.

  • Ein Kommentar zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen von Elka Xharo.

  • Männern und Frauen werden aufgrund biologischer Merkmale auch soziale Rollen zugeschrieben. Elka Xharo zeigt, wie der Biologismus zur Begründung von Geschlechterrollen und Frauenunterdrückung dient.

  • Folgender Text erschien in der Broschüre "...ihr seid der moralische Rammbock" und behandelt die Rolle von Frauen in der ArbeiterInnenbewegung und in linken Organisationen aus einer marxistischen Perspektive.

  • Rechtzeitig zur morgigen Demonstration anlässlich des 100. Internationalen Frauentags in Wien erschien unsere Broschüre zu aktuellen Debatten zum Thema Frauenbefreiung. Sie beinhaltet die beiden Texte „Die Stärksten der Partei - Frauen in linken Organisationen“ und „Wider die Neubewertung gesellschaftlicher Barbarei - Marxismus und Prostitution“.

  • Beim Wiener Sozialverein Sozial Global soll es für 385 KollegInnen zu Änderungskündigungen und somit zu massiven Einkommensverlusten kommen. Frauensolidarität schaut anders aus.

  • Heute vor genau 100 Jahren begann die 2. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz, die vom 26. bis 27. August 1910 in Kopenhagen stattfand. Anlässlich dazu veröffentlichen wir diesen Rückblick von Gernot Trausmuth, der zeigt warum es auch heutzutage lohnend ist, sich mit der Geschichte des 8. März auseinanderzusetzen.

  • Das Tragen von Haar-, Gesichts- oder Ganzkörperschleiern sorgt in ganz Europa für hitzige Debatten. Der Frage, was tatsächlich hinter dieser emotionsgeladenen Debatte steckt, geht Anna Götsch nach?

  • Die Krise verschärft die Lebenssituation vieler Frauen. Ein Statement der Funke-Redaktion zu den aktuellen Herausforderungen im Kampf gegen Frauenunterdrückung, das zum heurigen 8. März erschienen ist.

  • Die SJ Wien/Alsergrund organisiert am 27./28. März 2010 ein Seminar zum Thema Frauenunterdrückung im Kapitalismus und Kampf um Frauenbefreiung.

  • Als vor einem Jahr die Große Koalition gebildet wurde, verkaufte die SPÖ-Führung ihren Eintritt in die Regierung nicht zuletzt damit, dass Frauen jetzt wieder eine starke Stimme erhalten würden. Nach den Jahren der schwarz-blau-orangen Regierungen wäre das auch dringend notwendig. Doch eine Bilanz der Großen Koalition zeigt, dass auch auf diesem Gebiet nichts weitergegangen ist.

  • Die Beziehung zwischen den Geschlechtern ist auch im modernen Kapitalismus von Mustern durchzogen, die aus der tiefsten Barbarei der Menschheitsgeschichte stammen. Frauenunterdrückung, Sexismus, Gefangensein in von der Gesellschaft aufgedrückten Rollenbildern: All dies wird im Kapitalismus nicht beseitigt, sondern verbunden mit schonungsloser Profitlogik, mit dem Triumph des Warenfetischismus über die menschlichen Beziehungen.

  • Der Atomstreit zwischen dem islamistischen Regime im Iran und den Westen, allen voran den USA, beherrscht seit Monaten die Berichterstattung der Massenmedien. Völlig unbeleuchtet bleibt dabei aber die wachsende Repression gegen jede Form des Widerstands im Iran selbst. Anfang dieser Woche reagierte der iranische Staatsapparat mit brutaler Gewalt gegen eine große Demonstration, die sich gegen die unbeschreibliche Frauenunterdrückung im Land richtete. Der folgende Artikel basiert auf einem Bericht von GenossInnen der Iranian Revolutionary Socialists' League, der marxistischen Tendenz im Iran.

  • Statt Liebe und Geborgenheit erleben viele Frauen Gewalt in ihren Familien als alltäglich. Neben der strukturellen Unterdrückung, die Frauen in allen Bereichen unserer Klassengesellschaft erfahren, bedeutet die Familie - ob mit oder ohne Trauschein - für viele ein Gefängnis, in der die Unterdrückung von Beschimpfungen, Drohungen bis zu körperlicher und sexueller Misshandlung reicht.