…wird ein Feuer entfachen!

  • ÖGB. In der österreichischen Arbeiterbewegung gibt es einen Mangel an demokratischen Debatten und Abstimmungskultur. Dies behindert uns in der Auseinandersetzung mit den Industriellen.

  • Nach der Ankündigung des 12-Stundentages setzten sich im ÖGB jene durch, die für die Abhaltung von Betriebsrätekonferenzen und eine Großdemo am 30. Juni argumentierten.


  • Die Mobilisierung gegen den 12-Stunden Tag und die Regierung läuft auf Hochtouren. Doch in der Frage der Sozialpartnerschaft herrscht Unklarheit. Dies kann unsere Niederlage einleiten, argumentieren Emanuel Tomaselli und Hannah Ernst.

  • Der Andrang zur BetriebsrätInnenkonferenz am Freitag in der Arbeiterkammer Klagenfurt war so groß, dass kurzfristig eine Live-Videoübertragung ins Foyer organisiert werden musste.


  • Die Vorarlberger Betriebsrätekonferenz, an der laut Angaben der Gewerkschaft 400 KollegInnen teilgenommen haben, war geprägt von Kampfgeist und Enthusiasmus. Wenn Begriffe wie „Klassenkampf“ fielen, wurde darauf mit tosendem Applaus reagiert. Die allgemeine Vorfreude auf die Massenmobilisierung nach Wien war beinahe greifbar.

  • Die Gewerkschaft vida rief und über 800 Kollegen und Kolleginnen kamen zur Betriebsrätekonferenz am 20. Juni in Wien. Die Veranstaltung elektrisierte. Von Emanuel Tomaselli.

  • Sezonieri. In der österreichischen Landwirtschaft soll es einen Arbeitskräftemangel geben. Sicher ist aber nur, dass die Arbeitsbedingungen menschenunwürdig und ausbeuterisch sind. Von Gernot Trausmuth.

  • Deutschlehrende in der Erwachsenenbildung (DiE) stehen auf, um bessere Arbeitsbedingungen in dieser Branche mit prekären Beschäftigungsbedingungen zu erreichen. Funke-Aktivist Markus Haunschmid ist Teil dieser Basisinitiative.

  • In einem monatelangen Arbeitskonflikt erkämpfte die Belegschaft von VW Slovakia eine Lohnerhöhung von 14,12 % und weitere soziale Verbesserungen. Dieser Erfolg markiert eine Trendumkehr in der slowakischen Arbeiterbewegung. Von Emanuel Tomaselli und Tim Horvath.

  • Die Deutschlehrenden in privaten Bildungseinrichtungen organisieren sich um die Streikfähigkeit in dieser Branche herzustellen. Es gilt höhere Löhne und stabile Arbeitsverhältnisse zu erkämpfen, erklärt ein Aktivist.

  • Arbeitsrecht. Eine Unternehmerin kündigt an, lieber den Betrieb zu schließen, einen neuen zu gründen und in den „Knast zu gehen“, als die Arbeitsschutzgesetze einzuhalten. Hier geht’s um eine Kampagne gegen den ÖGB, argumentiert Emanuel Tomaselli.

  • Der Leuchtenproduzent wird in Usingen/Deutschland ein Werk schließen. Der Kampf der Beschäftigten schlägt auch im Ländle Wellen.

  • Der Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel plant die Schließung des Werks in Usingen (Hessen) und 150 ArbeiterInnen kämpfen um ihre Existenz. Jodok Schwarzmann berichtet vom Kampfgeist der KollegInnen.

  • Gesundheitsbereich. In den letzten Wochen und Monaten überschlagen sich die Ereignisse. Pflegepersonal und ÄrztInnen wehren sich gegen die schlechten Lohn- und Arbeitsbedingungen. Von Sarah Sattelberger.

  • Im Zuge der seit Jahren andauernden Wirtschaftskrise und der daraus resultierenden Sparlogik der Politik sind die Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialbereich nun seit mehr als 15 Jahren permanenten Kürzungen ausgesetzt. Und in kaum einem anderen Bereich wird soviel dagegen gekämpft – oder auch gestreikt. Zusätzlich haben sich zahllose Initiativen, Betriebsgruppen und Organisation aus der Notwendigkeit heraus gegründet, da die bisherigen gewerkschaftlichen Antworten (und Organsierungsmethoden) nicht ausreichend waren.

  • Speditionswesen. Ein Kollege berichtet über schlechte Bezahlung, unmenschliche Arbeitszeiten und diktatorische Verhältnisse.

  • Beim Kolben- und Zylinderhersteller Mahle König in Rankweil mit mehr als 360 MitarbeiterInnen steht ein Arbeitskampf an. Der Funke war dabei und verteilte ein Flugblatt mit folgendem Text: 

  • Der Kampf der Beschäftigten der oö. Ordensspitäler gegen Reallohnkürzungen ist mit der Annahme des Angebots auf den Betriebsversammlungen zu Ende. Dieser Arbeitskampf ist voller Lehren für die gesamte Gewerkschaftsbewegung. Eine erste Bilanz der Funke-Redaktion.

  • Am Freitag haben die Arbeitgeber und Landeshauptmann Pühringer (ÖVP) ein Angebot zur Lösung des Lohnkonflikts bei den oö. Ordensspitälern gemacht. Dieses wird nun den Belegschaften zur Abstimmung vorgelegt.

  • Heute legten in ganz Oberösterreich die Beschäftigten in den acht Ordensspitälern die Arbeit nieder. Nach drei aufeinanderfolgenden Jahren, in denen die Abschlüsse immer unter der Inflationsrate lagen, riss ihnen jetzt der Geduldsfaden, nachdem die Arbeitgeberseite nur zwischen 0,6 und 1%, höchstens aber 20€ Lohnerhöhung anbot. Die offizielle Teuerungsrate liegt bei 2,6%, und das ist auch das Verhandlungsziel der Gewerkschaften. Ein Bericht unseres Korrespondenten aus Linz.