…wird ein Feuer entfachen!
  • Seit über 20 Jahren schreibe ich im Funke Artikel und oft waren dabei große Emotionen im Spiel. Empörung, Wut oder auch Freude begleiteten mich und halfen, die persönlichen Erfahrungen und Gefühle in größere politische Zusammenhänge zu setzen. Bei diesem Artikel habe ich zum ersten Mal Angst. Angst davor, ihn zu schreiben. Angst davor, zu reden, meine Sichtweise zu erklären und gegen eine gefühlte Ungerechtigkeit aufzuschreien. Was hat sich verändert?

  • Der Umgang mit jenen, die die Leistungen im Gesundheits- und Sozialbereich erbringen - meist hochqualifizierte Arbeitskräfte, die harte Arbeit am Menschen erbringen – spottet oft jeder Beschreibung von Wertschätzung, Unterstützung und Menschlichkeit. Aktuell wehren sich allerdings auch mehrere Belegschaften gegen Lohndumping, Verschlechterungen und Entwürdigungen. Wir berichten von zwei Beispielen:  VKKJ Wien und Niederösterreich Gesmbh und Caritas Wien. Wir sind solidarisch! Von Emanuel Tomaselli.

  • Irland. Tausende KrankenpflegerInnen und Hebammen streikten in Irland für höhere Löhne und eine Verbesserung ihrer zermürbenden Arbeitsbedingungen. Doch ein fauler Kompromiss zwischen Gewerkschaftsführung und Arbeitgeberseite bringt - nach einer bewundernswerten Streikbewegung - eine weitere Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Mario Wassilikos berichtet.

  • Über 400* PflegerInnen aus allen Wiener Spitälern versammelten sich heute vor der Zentrale ihrer Gewerkschaft younion und forderten Lohngerechtigkeit. Dieser Besuchstermin bei der eigenen Gewerkschaft wurde auf einer AktivistInnen-Versammlung vor zwei Wochen vereinbart und ist völlig selbstorganisiert passiert. AktivistInnen-Komitees mobilisierten am Montag mit Flugblättern in den Spitälern, aber vieles passiert von Mund zu Mund, sowie über social media.

  • Trotz der Versuche der Gewerkschaften und der Stadt Wien, in der Causa Lohnunterschiede durch das neue Gehaltsschema zu beschwichtigen und den Kopf in den Sand zu stecken, lassen die PflegerInnen des KAV nicht locker in ihrem Kampf um eine freiwillige Optierungsmöglichkeit. Ein Update von Martin Gutlederer.

  • Im Zuge des Eisenbahnerstreikes haben wir es mit einer massiven Diffamierungskampagne seitens der Medien und Arbeitgeber zu tun. Eine Antwort von ÖBB-Österreich-Card-Besitzer Martin Gutlederer.

  • Nach der ergebnislosen sechsten Verhandlungsrunde in der Metallindustrie beschäftigt viele die Frage, wie dieser Konflikt gelöst werden wird. Emanuel Tomaselli zum Stand des Konfliktes in der Metall-Industrie.

  • Auch bei der Eisenbahn stehen die Zeichen auf Arbeitskampf. Werden 15 Jahre nach dem großen Eisenbahnerstreik von 2003 wieder alle Räder still stehen? Wenn wir gewinnen wollen, sollten wir die Lehren von damals ziehen.

  • Kollektivverträge garantieren vieles, was uns normal scheint, und die Unternehmer im Metallbereich greifen sie direkt an. Höchste Zeit für eine hart geführte Streikbewegung, argumentiert Emanuel Tomaselli.


  • ÖGB. In der österreichischen Arbeiterbewegung gibt es einen Mangel an demokratischen Debatten und Abstimmungskultur. Dies behindert uns in der Auseinandersetzung mit den Industriellen.

  • Nach der Ankündigung des 12-Stundentages setzten sich im ÖGB jene durch, die für die Abhaltung von Betriebsrätekonferenzen und eine Großdemo am 30. Juni argumentierten.


  • Die Mobilisierung gegen den 12-Stunden Tag und die Regierung läuft auf Hochtouren. Doch in der Frage der Sozialpartnerschaft herrscht Unklarheit. Dies kann unsere Niederlage einleiten, argumentieren Emanuel Tomaselli und Hannah Ernst.

  • Der Andrang zur BetriebsrätInnenkonferenz am Freitag in der Arbeiterkammer Klagenfurt war so groß, dass kurzfristig eine Live-Videoübertragung ins Foyer organisiert werden musste.


  • Die Vorarlberger Betriebsrätekonferenz, an der laut Angaben der Gewerkschaft 400 KollegInnen teilgenommen haben, war geprägt von Kampfgeist und Enthusiasmus. Wenn Begriffe wie „Klassenkampf“ fielen, wurde darauf mit tosendem Applaus reagiert. Die allgemeine Vorfreude auf die Massenmobilisierung nach Wien war beinahe greifbar.

  • Die Gewerkschaft vida rief und über 800 Kollegen und Kolleginnen kamen zur Betriebsrätekonferenz am 20. Juni in Wien. Die Veranstaltung elektrisierte. Von Emanuel Tomaselli.

  • Sezonieri. In der österreichischen Landwirtschaft soll es einen Arbeitskräftemangel geben. Sicher ist aber nur, dass die Arbeitsbedingungen menschenunwürdig und ausbeuterisch sind. Von Gernot Trausmuth.

  • Deutschlehrende in der Erwachsenenbildung (DiE) stehen auf, um bessere Arbeitsbedingungen in dieser Branche mit prekären Beschäftigungsbedingungen zu erreichen. Funke-Aktivist Markus Haunschmid ist Teil dieser Basisinitiative.

  • In einem monatelangen Arbeitskonflikt erkämpfte die Belegschaft von VW Slovakia eine Lohnerhöhung von 14,12 % und weitere soziale Verbesserungen. Dieser Erfolg markiert eine Trendumkehr in der slowakischen Arbeiterbewegung. Von Emanuel Tomaselli und Tim Horvath.

  • Die Deutschlehrenden in privaten Bildungseinrichtungen organisieren sich um die Streikfähigkeit in dieser Branche herzustellen. Es gilt höhere Löhne und stabile Arbeitsverhältnisse zu erkämpfen, erklärt ein Aktivist.

  • Arbeitsrecht. Eine Unternehmerin kündigt an, lieber den Betrieb zu schließen, einen neuen zu gründen und in den „Knast zu gehen“, als die Arbeitsschutzgesetze einzuhalten. Hier geht’s um eine Kampagne gegen den ÖGB, argumentiert Emanuel Tomaselli.