…wird ein Feuer entfachen!

Dieses Flugblatt zum Metallerstreik verteilen Funke-UnterstützerInnen in Oberösterreich, der Steiermark, Salzburg, Vorarlberg und Wien in den nächsten Tagen vor Metallbetrieben. Beitrag mit Video.

Mieten, Strom und Heizen werden wieder schmerzlich teurer, die Gebühren gehen rauf, eine Tankfüllung wird immer mehr zum Luxus, bei jedem Wocheneinkauf im Supermarkt kommt man drauf, dass fürs gleiche Geld immer weniger im Wagerl liegt, und bei den Freizeitaktivitäten heißt es vor allem für Familien längst genau überlegen, was es man sich noch leisten kann.

Das ist die Lebensrealität von Tausenden Arbeiterfamilien. Gleichzeitig haben die Unternehmer fleißig Profite geschrieben – schon während der Krise und im letzten Jahr, wo die Auftragsbücher wieder voll waren, noch mehr. Die Unternehmer der Metallindustrie haben im vergangenen Jahr 2,5 Mrd. Euro an Gewinnen an ihre Eigentümer ausgeschüttet, demgegenüber haben sie uns letztes Jahr nur 120 Mio. an höheren Löhnen zugestanden. Heuer muss der Spieß umgedreht werden.

Bei dieser Lohnrunde geht es um die Verteidigung des Lebensstandards der Metaller/innen und in weiterer Folge aller Arbeitnehmer/innen. Die Forderung nach +5,5% ist nur durchzusetzen, wenn die Kapitalisten die volle Macht der Gewerkschaft zu spüren bekommen.

Streiks und öffentliche Protestaktionen sind die einzige Antwort, welche die Damen und Herren in den Chefetagen verstehen.

Bei diesem Arbeitskampf geht es nicht nur um 1 Prozent Lohnerhöhung mehr oder weniger. Hier geht es darum, dass die Gewerkschaftsbewegung ihre volle Stärke demonstriert und von uns zu einem Kampfwerkzeug gemacht wird. Je geschlossener die Belegschaften stehen, desto weniger wird die Gewerkschaftsspitze schwache Knie bekommen und für faule Kompromisse offen sein, desto weniger werden einzelne Betriebsräte kalte Füße bekommen.

Wir stehen vor der größten Krise, die dieses System seit Jahrzehnten gesehen hat. Die Bürgerlichen sagen es ganz offen: „Ohne deutliche Wohlstandsverluste der Bevölkerung ist diese Krise nicht zu lösen.“ Die wollen uns eine neue Normalität aufzwingen, wo wir weniger verdienen, später in Pension gehen, kein Recht auf Bildung und Gesundheit haben. Diese bevorstehenden Angriffe auf unsere sozialen Errungenschaften und in der Folge auf unsere Würde können wir nur abwehren, wenn wir eine starke und kämpferische Organisation haben.

* Gemeinsam sind wir stark! Volle Solidarität mit den Metallerstreiks!
* Alle Räder stehen still, wenn unser starker Arm es will!
* Für starke, demokratische und kämpferische Gewerkschaften!
* Her mit den 5,5%!



Video zum Streik:




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