Kopftuchverbot stoppen – Leseliste

Bilden, Organisieren und wehren wir uns gegen die rassistische Hetze der Regierung, die uns nur wehrlos gegenüber ihren ständigen Einsparungen, Angriffe und Schikanen machen soll.
Parteien, Medien, Experten – alle stimmen in das gleiche Lied ein. Kopftuchmädchen seien eine Bedrohung unseres Lebensstils und die Durchsetzung des Kopftuchverbots für Mädchen eine Überlebensfrage der Demokratie. Dies ist lächerlich, aber nicht zufällig. Die tatsächliche Gefahr ist, dass sie in einer hochgerüsteten, menschenfeindlichen, deindustrialisierten Bergsteppenlandschaft aufwachsen. Nicht wegen Migranten, sondern wegen Profitgeilheit und Kriegsrüstung. Aber kapitalistische Politiker, Profiteure und Lohnschreiberlinge scheuen vor keiner Demagogie zurück, um ihre Privilegien in ihrem verfaulenden System zu retten. Weil sie keine Antwort auf die realen Krisen und Katastrophen haben, schüren sie Vorurteile aktiv.
Das Kopftuchverbot ist die aktuelle Hauptflanke für die rassistische Spaltungspolitik. Organisieren wir uns gegen Rassismus und Kapitalismus an der Schule!
Die Durchsetzung des Kopftuchverbotes an Schulen für Mädchen unter 14 beginnt ab September – doch wir können das stoppen. Hilf mit, dem Rassismus auch an deiner Schule einen Riegel vorzuschieben.
Mit dem Kopftuchverbot will die Bundesregierung den Kulturkampf in den Schulen entfachen und demokratische Grundrechte, beginnend mit der Religionsfreiheit, demontieren. Von den Lehrern wird hörige Umsetzung des Verbots verlangt mit Strafandrohung bei Nichteinhaltung. Es brodelt unter der Lehrerschaft.
Am 13.2. fand in Wien eine Demo gegen das Kopftuchverbot, das die Regierung unlängst beschlossen hat, statt. Die RKP mobilisierte den größten Block und machte Stimmung mit kämpferischen Slogans. Wir veröffentlichen hier die Rede, die Genosse und Lehrer Tobias Wiesinger auf der Demo hielt.
Das Kopftuchverbot an Schulen ist nichts als empörende Hetze gegen Muslime und ein Angriff auf alle – insbesondere die Jugend. Mehr hat der Krisen-Kapitalismus nicht zu bieten. Gegen die Sparregierung, die ständigen Rassismus-Kampagnen und die Einschränkung der Meinungs- und Religionsfreiheit!