…wird ein Feuer entfachen!
  • Neun katalanische politische Gefangene, die seit fast zwei Jahren in Untersuchungshaft saßen, wurden vom Obersten Gerichtshof Spaniens wegen Aufwiegelung und Missbrauch öffentlicher Gelder zu langen Gefängnisstrafen von neun bis 13 Jahren verurteilt.

  • Staatliche Repression und anhaltende Massenproteste kennzeichnen die Lage in Katalonien. Auch in den anderen Regionen der iberischen Halbinsel regt sich Solidarität und Widerstand. Zu den Hintergründen berichtet aus Barcelona Martin Gutlederer.

  • Erklärung von Lucha de Clases, der marxistischen Strömung in Spanien zur Festnahme des bisherigen katalanischen Regierungschefs Carles Puigdemont auf der Autobahn A7 in Schleswig-Holstein. Mittlerweile entschied ein deutsches Gericht die Auslieferung Puigdemonts an den spanischen Staat.

  • Am 8. März fand in Spanien der sogenannte „feministische Streik“ statt. Nachdem die kleineren Gewerkschaften CNT und CGT zu einem 24-Stunden-Streik der Frauen aufgerufen hatten, mussten ihnen die größeren Gewerkschaftsverbände CCOO und UGT folgen und riefen ebenfalls eine Arbeitsniederlegung für zwei Stunden aus. Das Ergebnis war die größte Massenmobilisierung, die Europa seit Jahren gesehen hat. Von Sandro Tsipouras.

  • Schockiert verfolgte die ganze Welt wie die spanische Polizei auf die Bevölkerung Kataloniens einprügelt. In diesem Artikel erklären wir, weshalb der spanische Staat so reagieren musste, warum die Linke mitschuldig ist und weshalb sie heute die gleichen Fehler macht wie beim Fall der Franco-Diktatur vor 40 Jahren. Von Sarah-Sophia V. (JUSO Baselland)

  • Die katalanischen Regionalwahlen vom 21. Dezember 2017 sind ein Schlag ins Gesicht für die Pläne der spanischen Zentralregierung. Diese wollte mit der Einführung einer Zwangsverwaltung die Unabhängigkeitsbewegung zerschlagen. Von Jorge Martin

  • Spanischer Staat. Am 1. Oktober versuchte die spanische Zentralregierung eine Volksabstimmung über die Unabhängigkeit mit brutaler Gewalt zu verhindern. In weiterer Folge wurde die katalanische Regierung von der Regierung in Madrid abgesetzt und Neuwahlen in Katalonien verkündet. Von Sandro Tsipouras.

  • Der spanische Staat möchte gern als Sieger aus der noch nicht beendeten Schlacht gegen die katalanische Unabhängigkeitsbewegung hervorgehen. Doch die bedeutsamste Entwicklung innerhalb dieser zwei Monate war das Entstehen der größten Bewegung des zivilen Ungehorsams in Spanien seit 40 Jahren.


  • Unsere katalanische Schwesterzeitung „Revolució“ hat mit Vidal Aragonés, Stadtrat von Cornellà de Llobregat (einer Industriestadt im Großraum Barcellona. Anm.) ein Interview geführt.

  • In unserer letzten Zeitung beschrieben wir die Hintergründe der Massenbewegung, die sich rund um das Unabhängigkeitsreferendum Kataloniens am 1. Oktober entwickelt hat. Die Situation spitzt sich weiter zu. Von Jorge Martin.

  • Am 1. Oktober 2017 stimmte die Bevölkerung Kataloniens mit 90% für die Unabhängigkeit vom spanischen Staat und für eine katalanische Republik. Die Wahlbeteiligung des etwa 7,5 Mio. EinwohnerInnen umfassenden Gebiets im nordöstlichen Teil der iberischen Halbinsel lag bei 42%. Die Wahl fand trotz massiver Gewaltanwendung seitens des spanischen Staats statt. Von Yola Kipcak

  • Auch brutale Polizeirepression hat das katalonische Unabhängigkeitsreferendum am vergangenen Sonntag nicht verhindern können. Vielen hunderttausend Menschen zeigten sich entschlossen, alle Hindernisse zu überwinden und wählen zu gehen.

  • Das katalanische Unabhängigkeitsreferendum fordert den spanischen Zentralstaat heraus. Für eine Sozialistische Republik Katalonien als Zündfunke der iberischen Revolution.

  • Die Kämpfe um die Durchsetzung des für den 1. Oktober angesetzten Unabhängigkeitsreferendums in Katalonien spitzen sich zu. Menschenmassen sind auf der Straße und protestieren gegen Polizeirazzien und das brutale Vorgehen der konservativen Madrider Zentralregierung, die das Referendum mit aller Gewalt verhindern will. Hafenarbeiter weigern sich, ein Polizeischiff zu bedienen. Nachfolgend die Übersetzung eines Flugblatts, dass die spanische IMT-Sektion um die Zeitung Lucha de Clases (www.luchadeclases.org) produziert hat und verbreitet.

  • Der überzeugende Sieg von Pablo Iglesias und seiner Liste beim Kongress von Podemos im Februar 2017 war ein großartiger Schritt für Millionen ArbeiterInnen und Jugendliche in Spanien, und im weiteren Sinne für die gesamte spanische und europäische Linke. Gleichzeitig ist es eine Niederlage für die herrschende Klasse, die Podemos zähmen will.

  • Überall in Europa finden große Umwälzungen in der politischen Landschaft statt. Alte sozialdemokratische Parteien werden vernichtet oder völlig auf den Kopf gestellt, neue linke Parteien entstehen und zerbrechen wieder. Wir wollen hier die Entwicklungen in der Linken in drei europäischen Ländern genauer betrachten, analysieren und kritisieren.

  • Nach einer monatelangen politischen Blockade, in der keine Partei die notwendige Mehrheit fand um eine Regierung zu bilden, wurden die SpanierInnen in einer Atmosphäre der Polarisierung am 26. Juni erneut zu den Urnen gerufen. Die Hoffnung auf eine linke Mehrheit wurde dabei zerschlagen. Wir berichten basierend auf der Analyse von Jorge Martin und unserer Schwesterströmung Lucha de Classes.

  • Spanien. Am 26. Juni finden wieder Parlamentswahlen statt. Das erste Mal seit dem Ende der Diktatur Francos konnte sich keine Regierung bilden. Nun gehen Podemos und Izquierda Unida ein Wahlbündniss ein. Von Martin Gutlederer.

  • Seit beinahe drei Monaten ist das Land ohne Regierung. Das „1978er Regime“ steckt in einer massiven Krise. Dabei erwartet man sich in Brüssel die Umsetzung eines neuen Sparprogrammes. Von Ariane Vázquez und Martin Gutlederer.

  • Nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses bezeichnete eineR der SprecherInnen der regierenden konservativen PP Spanien als „unregierbar“. Das ist momentan ein passendes Bild dieses Landes. Von Arturo Rodriguez.