…wird ein Feuer entfachen!
  • Seit einigen Jahren sehen wir auf der ganzen Welt gewaltige Demonstrationen einer äußerst kämpferischen, neu erwachten Frauenbewegung. Von Sonia Previato.

  • Die schwarz-blaue Regierung ergänzt ihre sozialen Angriffe und Kürzungen mit reaktionärer Frauen- und Familienpolitik. Wir brauchen eine Bewegung für die Selbstbestimmung von Frauen über Körper, Sexualität und Leben.

  • Schwarz-Blau will die Umverteilungsspirale von Reichtum und Lebenschancen noch schneller hin zu den ohnehin Privilegierten in Bewegung setzen. Statt „Selbstbestimmung über das Leben“, steht bei ihnen die sogenannte „Selbstverantwortung“ im Mittelpunkt. Die „Selbstverantwortung“ ist dabei eine ebensolche Demagogie, wie die permanente Inszenierung von MigrantInnen als Ursache der sozialen Probleme.

  • Nathalie Lemel wurde am 26. August 1827 in der französischen Hafenstadt Brest geboren und wuchs dort als Tochter von Kaffeehausbesitzern auf. Sie besuchte bis zum Alter von zwölf Jahren die Schule und arbeitete danach als Buchbinderin. 1845 heiratete sie den Buchbinder Jerome Lemel, mit dem sie drei Kinder hatte. Auf der Suche nach Arbeit zogen sie nach Paris, wo Nathalie als Buchverkäuferin tätig war. Dort – mit der Not und Armut der ArbeiterInnen konfrontiert – wurde sie in den 1860er Jahren zur aktiven revolutionären Sozialistin.

  • In diesem Artikel setzte sich Eleanor Marx-Aveling mit der für die frühe proletarische Frauenbewegung zentralen Frage auseinander, mit welchen Organisationsformen sie im Rahmen der ArbeiterInnenbewegung für ihre politischen Ziele kämpfen sollte.

  • Auszüge einer Broschüre von Eleanor Marx-Aveling, der Tochter von Karl Marx, anlässlich der Herausgabe der englischen Übersetzung von August Bebels "Frau und Sozialismus".

  • Heute vor 138 Jahren erblickte Rosa Luxemburg das Licht der Welt. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir einen Artikel von ihr zum Kampf für das Frauenwahlrecht, das die ArbeiterInnenbewegung in Österreich und Deutschland dann vor 90 Jahren im Zuge der revolutionären Bewegung von 1918/9 erkämpft hat.

  • In der Sozialdemokratie vor dem 1.Weltkrieg wurde die österreichische Partei gerne als "Musterknabe der Internationale, bezeichnet. Das schnelle Wachstum der Bewegung, die gewaltigen 1.Mai-Demos oder die erfolgreiche Wahlrechtskampagne rechtfertigten dieses Urteil durchaus. Das Wort "Musterknabe", ist angesichts der männlichen Dominanz in der Bewegung mehr als zutreffend. Dies führt uns zu einem Aspekt der Geschichte der ArbeiterInnenbewegung, der regelrecht nach einer kritischen Auseinandersetzung schreit: der Rolle der Frauen in der Sozialdemokratie.