…wird ein Feuer entfachen!

  • Italien. Nach langem Ringen haben die Fünf-Sterne-Bewegung (M5S) und die rechte Lega eine Regierung gebildet. Das Kapital hat einen neuen Diener. Von Gernot Trausmuth.

  • Die Parlamentswahlen vom 4. März kamen einem politischen Erdbeben gleich. Im Zuge der Regierungsbildung hat sich die tiefe politische Krise in Italien noch einmal gewaltig verschärft.

  • Die Wahlen am 4. März haben die italienische Politik gleich einem Erdbeben schwer erschüttert. Von der Redaktion unserer italienischen Schwester-Zeitung „Rivoluzione“.

  • Italien. Amazon ist der Marktführer was den Onlinehandel anbelangt und berühmt-berüchtigt für seine miesen Arbeitsverhältnisse. In Deutschland und erstmals auch in Italien nutzte die Gewerkschaft den umsatzstarken „Black Friday“ für Kampfmaßnahmen. Sonia Previato berichtet vom Amazon-Streik in Piacenza.

  • In vielen Ländern wurde der diesjährige Frauentag massenhaft begangen. Allein in Madrid demonstrierten in einer historischen Demonstration am 8. März 2017 eine halbe Million Menschen gegen Unterdrückung und für Gleichberechtigung. Die neue Frauenbewegung richtet sich gegen die Gewalt an Frauen, die ihnen individuell, durch reaktionäre Politik und die ökonomische Krise angetan wird.

  • Der neue Kollektivvertrag für die Metallindustrie zeigt, dass die Gewerkschaften in Zeiten der Krise am Verhandlungstisch nichts mehr gewinnen können.

  • Italien. Das Verfassungsreferendum endete mit einer verheerenden Niederlage für die Regierung von Premier Renzi. Wie angekündigt erklärte er seinen Rücktritt. Eine Analyse unserer Schwesterzeitung Rivoluzione. 

  • Am 4. Dezember findet in Italien ein Referendum über weitreichende Verfassungsänderungen statt, die eine autoritäre Wende bedeuten würden. Roberto Sarti, von unserer Schwesterströmung „Rivoluzione“ schreibt warum diese Verfassungsreform abzulehnen ist, warum es nicht ausreicht die jetzige Verfassung zu verteidigen und wie eine revolutionäre Alternative aussehen müsste.

  • Vor dem Hintergrund einer schweren Bankenkrise und einer schwächelnden Realwirtschaft droht das kommende Verfassungsreferendum für die Regierung Renzi zu einem Debakel zu werden.

  • Dramatische Szenen ereigneten sich in der Nacht auf Freitag beim Lieferunternehmen GLS in Pracenza (Norditalien). Abd Elsalam Ahmed Eldanf, ein ägyptischer Arbeiter wurde von einem Lastwagen erfasst und getötet. Der 53-Jährige hatte einen Streikposten betreut. Gemäss Augenzeugen hatten die Manager einen Lastwagenfahrer dazu angestachelt, in den Streikposten zu rasen.

  • Die Resistenza zählt zu den größten revolutionären Bewegungen der letzten 100 Jahre. Adelmo Cervis Buch „Meine 7 Väter“ erzählt ein ganz besonderes Kapitel dieses Befreiungskampfes. Von Gernot Trausmuth.

  • Die italienische Linke hat jeglichen Masseneinfluss eingebüßt. Über die Hintergründe dieser Krise sprachen wir in Turin mit Claudio Bellotti.

  • Italien. Gewerkschaftsarbeit im Zeichen der kapitalistischen Krise ist ein hartes Brot. Unser Korrespondent berichtet von den Debatten auf der Arbeiterkonferenz unserer italienischen Sektion.

  • Italien. Mangels Unterstützung der Gewerkschaftsspitzen nehmen Betriebsräte aus dem Transport- und Logistiksektor den Kampf um einen besseren Kollektivvertrag selber in die Hand. Von Gernot Trausmuth.

  • Resistenza. Vor 70 Jahren befreite die italienische Widerstandsbewegung das Land von den Nazis. Gernot Trausmuth schreibt über dieses wichtige Kapitel europäischer Revolutionsgeschichte.

  • Italien. Seit Beginn der Krise versucht FIAT-Chef Marchionne die linke Metallergewerkschaft FIOM aus dem Konzern hinauszudrängen. Doch die leistet Widerstand, wie Nicholas Hächl zeigt.

  • Mehr als 150 GenossInnen aus 25 Städten haben von 6.-8. Dezember in Mailand die politische Bewegung „Sinistra classe rivoluzione“ gegründet. Ein Bericht über die Gründungskonferenz. 

  • Im Gegensatz zu den anderen Ländern Südeuropas herrschte in den letzten Jahren im Belpaese trotz tiefer Wirtschaftskrise eine lähmende Friedhofsruhe. Doch jetzt ist die Arbeiterklasse wieder am Zug.

  • Bei den Präsidentschaftswahlen folgte der 87 jährige Giorgio Napolitano sich selbst als Staatsoberhaupt. Auf die Regierung der „nationalen Einheit“ von Mario Monti folgt eine „Regierung des Präsidenten“, die von denselben Parteien unterstützt wird, die schon bisher die Regierung stützten und bei den letzten Wahlen 10 Millionen Stimmen verloren. Eine Stellungnahme der Redaktion von Falce Martello.

  • Aufruf zu einer internationalen Solidaritätskampagne mit den Arbeiterinnen und Arbeitern beim italienischen Autokonzern FIAT zur Verteidigung des Kollektivvertrags und des Rechts sich gewerkschaftlich zu organisieren.