…wird ein Feuer entfachen!

  • Eine Welle heroischer Proteste hat sich in den letzten zwei Wochen schnell auf viele Städte im ganzen Iran ausgebreitet. Es handelt sich um einen spontanen Wutausbruch der unteren Mittelschicht und der Jugend aus der Arbeiterklasse gegen Armut, steigende Preise und Elend, aber auch gegen den Reichtum und die Korruption der iranischen Eliten – vor allem der klerikalen Elite. Von Farshad Azadian

  • Am 1. Januar fanden am fünften Tag in Folge Proteste in ganz Iran statt. In der Zwischenzeit sind die Sicherheitskräfte zu einem härteren Durchgreifen übergegangen. Die Zahl der Proteste scheint leicht zurückgegangen zu sein, was teilweise auf die zunehmende Repression und teilweise auf das Fehlen eines konkreten Kristallisationspunktes für die Bewegung zurückzuführen ist. Von Hamid Alizadeh.

  • Im Iran sind vor wenigen Tagen Massenproteste ausgebrochen, die das dortige Regime ins Wanken bringen. Wir veröffentlichen hier einen Artikel von Hamid Alizadeh vom 01. Januar zu den Protesten.

  • Am 21. November wurden zwei Stellungnahmen abgegeben, in denen das Ende des Islamischen Staates (IS) in Syrien erklärt wurde. Die erste stammt von Wladimir Putin während eines Treffens mit Bashir al-Assad in Sotschi, die zweite von Qassem Suleimani, dem Kommandeur der iranischen Quds-Brigaden (Islamische Revolutionsgarden), in beiden wurde erklärt, dass der „Terrorismus im Land besiegt wurde“. Von Roberto Sarti and Hamid Alizadeh.

  • Die Niederlage des sogenannten „Islamischen Staates“ steht bevor – seine Hochburg Mossul steht vor dem Fall, Al-Rakka ist umzingelt. Das Ende der territorialen Herrschaft des IS ist greifbar und der Kampf um die Nachfolge hat begonnen. Von Niklas Albin Svensson.

  • Die Ergebnisse der Wahlen für das iranische Parlament und den Expertenrat zeigen eine Verschiebung in der politischen Situation des Landes. Unter dem Druck der Massen ändert das Regime seine Richtung, aber das wird nur zu einer neuen Periode der Instabilität und dem Aufschwung des Klassenkampfs führen. Eine Analyse von Hamid Alizadeh.

  • Seit einem Jahr gibt es im Iran eine Bewegung die das Ziel hat das verhasste Mullah-Regime zu stürzen. Die MarxistInnen im Iran wollen nun mittels ihrer neuen Website und Zeitung dieser Bewegung eine sozialistische Perspektive geben.

  • Der Sturz des Schah von Persien, Reza Pahlewi, vor genau 30 Jahren wird allgemein als „Islamische Revolution“ bezeichnet. Was tatsächlich stattfand war eine soziale Revolution, die durch die Khomeini und die Mullahs unterdrückt wurde. Ein Überblick über die Ereignisse der Iranischen Revolution 1979.

  • Die jüngsten Ereignisse im Iran haben gezeigt, dass die Bewegung, die sich im Juni Bahn gebrochen hat, kein einmaliges Ereignis war. Sie markierte den Beginn eines revolutionären Prozesses, der nicht enden wird, bevor dieses verhasste Regime niedergerungen wurde. Es gibt Aufs und Abs, doch die Richtung ist klar. Was die Massenbewegung jetzt braucht, ist die entschlossene Intervention der organisierten ArbeiterInnenklasse.

  • In den letzten Tagen ist es im Iran wieder zu Massendemos gekommen. Millionen IranerInnen sind auf den Straßen und es gibt Berichte, dass die Menschen die Straßen kontrollieren, Polizeistationen abbrennen und sich sogar Polizisten weigern, auf die Demonstranten zu schießen. Wir veröffentlichen diesen Artikel von Babak Kasrayi mit Augenzeugenberichten von DemonstrationsteilnehmerInnen.

  • Anfang September wird Amin Kazeemi (internationaler Sekretär des Iranian Workers Solidarity Network, IWSN) über die Lage der Protestbewegung und der Gewerkschaften im Iran berichten.

  • Morad Shirin ist Gründungsmitglied der verbotenen Iranischen Revolutionär-Marxistischen Strömung (IRMT) und Aktivist des Iranischen Arbeiter Solidaritätsnetzwerks (IWSN). Darüber hinaus gibt er im Londoner Exil das Interportal phistaaz.com heraus. Über die jüngsten Entwicklungen in Iran und die Perspektiven der Protestbewegung sprach mit ihm Felix Brasow.

  • Seit beinahe zwei Wochen wird der Iran von einer beispiellosen Massenbewegung erschüttert. Auslöser war der offensichtliche Wahlbetrug bei den Präsidentschaftswahlen, der den Sieg von Ahmadinejad sichern sollte. Im Iran wird nach diesen Protesten nichts mehr so sein wie zuvor.

  • Am 26. Juni findet ein weltweiter Aktionstag "Justice for Iranian Workers" statt. Wir sind aktiv dabei.

  • Welchen Charakter hat die gegenwärtige Protestbewegung im Iran? Welche Perspektive schlagen MarxistInnen jetzt vor? Eine aktuelle Analyse von Alan Woods.

  • Eine erste Analyse der Massenbewegung im Iran gegen den offensichtlichen Wahlbetrug bei den Präsidentschaftswahlen von Alan Woods

  • Aufruf zur Unterstützung der Protestkampagne des "Iranischen ArbeiterInnen-Solidaritätsnetzwerk (ISWN)" mit politischen Gefangenen im Iran.

  • In diesem Monat jährt sich die Iranische Revolution zum 30. Mal und die Mainstreammedien verbreiten weltweit Geschichten über die Rolle der islamischen Geistlichen während der Revolution, besonders über die von Ayatollah Khomeini. Wenn man sich aus- schließlich auf das Lesen dieser Berichte beschränkt, bekommt man den Eindruck, dass die iranische ArbeiterInnenklasse bei diesen tumultartigen Ereignissen im Februar 1979 nur eine Zuschauerrolle innehatte.

  • In den letzten Wochen häuften sich im Iran Fälle staatlicher Repression gegen ArbeiterInnen und StudentInnen. Die iranischen MarxistInnen spielen eine zentrale Rolle bei der Organisierung von Protestaktionen. Wir dokumentieren hier zwei aktuelle Fälle.

  • Heute findet ein internationaler Aktionstag in Solidarität mit der unabhängigen ArbeiterInnenbewegung im Iran statt. Wir veröffentlichen hier den Aufruf des von den iranischen MarxistInnen initiierten Iranian Workers Solidarity Network (ISWN). Auch in Österreich finden heute Infotische und Informationsveranstaltungen statt. Außerdem veröffentlichen wir eine Zusammenfassung über aktuelle Arbeitskonflikte im Iran, welche uns die iranische Solidaritätsgruppe "Iran SOS" zugeschickt hat.