…wird ein Feuer entfachen!
  • Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hielt bei der Angelobung seiner neuen Regierung eine Brandrede, in der er eine Reihe von radikalen Schritten ankündigte. Wenn diese Maßnahmen tatsächlich wie angekündigt umgesetzt werden, dann bedeuten sie einen ernsthaften Schlag gegen die Macht der Oligarchie und des Imperialismus in Venezuela. Die Vorschläge widerspiegeln die scharfe Linkswende, die sich im ganzen Land vollzogen hat und entsprechen dem Bewusstsein der Massen und deren Wunsch nach einer radikalen Veränderung sowie einer Überwindung des Kapitalismus.

  • Bei einer Veranstaltung anläßlich der Feiern zum Wahlsieg hielt Venezuelas Präsident Hugo Chávez am 15. Dezember im Teresa Carreño Theater in Caracas eine wichtige Rede über die neue Stufe, die die bolivarische Revolution nun erreicht habe. Die gesamte Rede richtete sich gegen den rechten Flügel der bolivarischen Bewegung, der in den vorangegangenen beiden Wochen für eine Zusammenarbeit mit der Opposition argumentiert hatte. Die Rede wurde enthusiastisch von Tausenden revolutionären AktivistInnen im Theater und Hunderttausenden Menschen im nationalen Fernsehen verfolgt.

  • Noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt, doch eines steht bereits fest. Hugo Chávez wurde mit rund 60% der Stimmen wieder zum Präsidenten gewählt. Die rechte Opposition von Washingtons Gnaden musste ihre Niederlage eingestehen. Was bedeutet dieses Wahlergebnis?

  • Die Wahlen am 3. Dezember werden entscheidend für die Zukunft der Revolution sein. Die historische Mobilisierung vom vergangenen Sonntag, dem 26. November, zeigte die unmissverständliche Bereitschaft der Jugend, der ArbeiterInnen, der Bauern und Bäuerinnen und überhaupt der überwältigenden Mehrheit des venezolanischen Volkes, Präsident Chávez wiederzuwählen, die Revolution zu verteidigen, sie nach den Wahlen zu vertiefen und zu vollenden.

  • Im Teil 4 des Dokuments behandeln wir die Perspektiven der Venezolanischen Revolution.

  • Die Präsidentschaftswahlen im Dezember markieren einen bedeutenden Wendepunkt in der Entwicklung der venezolanischen Revolution.

  • Anfang 2005 ernannte Präsident Chávez Carlos Lanz zum Direktor der verstaatlichten Aluminiumfabrik Alcasa. Diese Ernennung kam überraschend, da es sich bei Lanz um einen ehemaligen Guerillakämpfer handelt, der sich heute als Soziologe eindeutig mit der revolutionären Linken identifiziert.

  • Venezuelas Präsident Chavez bestätigt Opposition zum Kapitalismus.
    "Ich sagte es bereits. Ich bin überzeugt, dass der Weg, um eine neue und bessere Welt aufzubauen, nicht der Kapitalismus ist. Der Kapitalismus führt uns geradewegs in die Hölle." (Hugo Chávez)