…wird ein Feuer entfachen!
  • Ibiza heißt die Endstation des Volkstribuns. Nachdem die FPÖ am Samstag dem Bundeskanzler ihre gänzliche politische Selbstaufgabe (Abgang Kickl) verweigerte, ging Kurz in die Offensive und eröffnete die Auseinandersetzung zur Reorganisierung des asozialen Bürgerblocks durch Neuwahlen. Ein Statement der Funke-Redaktion.

  • Mit Sebastian Kurz an seiner Spitze verspürt das bürgerliche Lager nach langem wieder den Hauch von absoluter Macht im Staat. Schritt für Schritt will die Regierung ihr reaktionäres Gesellschaftsbild durchsetzen.

     

  • Schwarz-Blau will den ORF zum Medium der eigenen Haus- und Hofberichterstattung umformen. Mario Wassilikos berichtet.


  • Der EuGH hat die Regelung, den Karfreitag nur als Feiertag für ProtestantInnen zu behandeln, aufgehoben. Alle Beschäftigten freuten sich auf einen zusätzlichen Feiertag. Doch Regierung und Unternehmen haben dies mit einer Gesetzesänderung verhindert und einen Halbfeiertag erfunden. Von Daniel Ghanimi.

  • Mitte Dezember wird im Parlament der größte Angriff auf die Sozialversicherung in der 2. Republik abgestimmt. Die Zerstörung des Sozialstaats bekommt einen kräftigen Schwung. Von Yola Kipcak.

  • Jede Woche zaubert die schwarz-blaue Regierung eine neue Kopftuch- oder Flüchtlingsdebatte aus dem Hut, mit der sie von den sozialen Angriffen auf uns alle ablenkt. Dieses rassistische Lügenspiel kann nur im gemeinsamen Klassenkampf gegen den Rundumschlag der Regierung durchbrochen werden. Von Martin Halder.

  •  Für den Funke hat der Herbst mit einer Offensive der Organisierung begonnen. Die Bürgerblockregierung hat vor dem Sommer spätestens mit dem 12-Stunden-Tag bewiesen, dass sie ihre asoziale und rassistische Politik ohne mit der Wimper zu zucken durchziehen wird, dass die „alte Normalität“ nicht mehr existiert.

  • Sozialversicherung. Bis 19. Oktober ist der Regierungsentwurf zur Kassenreform in Begutachtung. Die Angriffe nehmen konkrete Formen an. Von Yola Kipcak.

  • Der Bürgerblock scheint Österreich fest im Griff zu haben. Doch die Stärke der Regierung liegt in der Feigheit und politischen Orientierungslosigkeit der Opposition.

  • Nach der Ankündigung des 12-Stundentages setzten sich im ÖGB jene durch, die für die Abhaltung von Betriebsrätekonferenzen und eine Großdemo am 30. Juni argumentierten.


  • Die Mobilisierung gegen den 12-Stunden Tag und die Regierung läuft auf Hochtouren. Doch in der Frage der Sozialpartnerschaft herrscht Unklarheit. Dies kann unsere Niederlage einleiten, argumentieren Emanuel Tomaselli und Hannah Ernst.

  • Finde hier eine Übersicht über alle Artikel und Aktivitäten des Funke rund um den Angriff der schwarz-blauen Regierung zur Einführung des 12-Stunden-Tages.

  • Der Andrang zur BetriebsrätInnenkonferenz am Freitag in der Arbeiterkammer Klagenfurt war so groß, dass kurzfristig eine Live-Videoübertragung ins Foyer organisiert werden musste.

  • Mehr als 1000 Betriebsräte strömten in die Kürnberghalle/Leonding, um sich zu den Angriffen der Regierung zu informieren und den kommenden Kampf zu beratschlagen. Emanuel Tomaselli berichtet.


  • Die Vorarlberger Betriebsrätekonferenz, an der laut Angaben der Gewerkschaft 400 KollegInnen teilgenommen haben, war geprägt von Kampfgeist und Enthusiasmus. Wenn Begriffe wie „Klassenkampf“ fielen, wurde darauf mit tosendem Applaus reagiert. Die allgemeine Vorfreude auf die Massenmobilisierung nach Wien war beinahe greifbar.

  • Unter Schwarz-Blau soll jeder gesellschaftliche Bereich zugunsten des Kapitals umgekrempelt werden. Neben all den schon angekündigten Grauslichkeiten ist das nächste große Projekt die „Flexibilisierung der Arbeitszeit“. Was das mit dem Kapitalismus zu tun hat und man dagegen tun muss, analysieren Mario Wassilikos und Florian Keller.

  • Das nächste Ziel im Feldzug der schwarz-blauen Bundesregierung gegen Sozialstaat und Arbeitnehmerrechte ist die Zerschlagung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA). Mario Wassilikos berichtet.

  • Im Wahlkampf verbargen FPÖ und ÖVP ihr wahres Programm im Interesse der KapitalistInnen Österreichs hinter Rassismus und Angstmache. Ganz sind sie aus dieser Deckung noch nicht hervorgekommen, denn immerhin standen Landtagswahlen in vier Bundesländern an. Dementsprechend vorsichtig formuliert das vorgeschlagene Budget die geplanten Konterreformen. Dennoch lassen sich wichtige Hinweise darüber finden, was auf die Arbeiterklasse zukommt.

  • Drei Prozent Wirtschaftswachstum, ein Budget das sich fast von selbst saniert, fallende Arbeitslosigkeit. Eine jubelnde und hörige Boulevard-Presse, päpstlicher Beistand und kein organisierter Widerstand von Seiten der SPÖ und der Gewerkschaftsbewegung. Laut Lehrbuch dürfte nichts einfacher sein als dieses Land zu regieren. Doch die Regierung ist für den Moment noch hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt.

  • Das Eliten-Netzwerk von 4.000 Burschenschaftern hielt die österreichische Innenpolitik in Atem. Was sagt uns Kurz und Straches Distanzierung vom rechten Rand über die Politik der kommenden Jahre? Und welches Ziel soll der Widerstand dagegen verfolgen?