An die 200 Menschen haben sich heute in Dornbirn bei der antiimperialistischen Demonstration, deren konkreter Anlass der Besuch von George W. Bush war, beteiligt. Mit Slogans wie "Arbeitsplätze statt Kriegseinsätze", "Hinter euren Kriegen steht das Kapital, der Widerstand dagegen ist international" und "Hoch die internationale Solidarität" richtete sich ihr Protest gegen Imperialismus und Kapital.

 

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Die Demo, die um 14:15 vom Bahnhof startete, bewegte sich lautstark und friedlich in Richtung Stadtgymnasium, am Marktplatz gab es eine Abschlusskundgebung. Die RednerInnen wiesen dort darauf hin, dass es sich nicht um den Protest gegen einen einzelnen Mann und schon recht nicht gegen die AmerikanerInnen handle. Viel mehr gehe es darum, die katastrophalen Auswirkungen des Kapitalismus - Armut und Unterdrückung - anzuprangern und für ein besseres System einzutreten.

Die Sozialistische Jugend wies auch auf die Gefahr für die venezolanische Revolution durch die USA hin. "In Venezuela wird gerade versucht, ein System jenseits des Kapitalismus aufzubauen. Ein System, in dem jeder Zugang zu Arbeit, Bildung und Gesundheit hat. Die größte Bedrohung für diese Revolution stellen gegenwärtig Bush und seine Administration dar!"

Auch sei es wichtig, sich nicht nur mit Demonstrationen zu begnügen sondern sich wirklich zu organisieren, meinte der Redner der SJ. "Einen Finger kann man brechen, eine Faust nicht!"

Anschließend beteiligten sich ca. 40 DemonstrantInnen an einer Diskussion zum Thema "Die revolutionäre Geschichte der USA" im Jugendzentrum Vismut.

Bilder gibt es auf der Homepage der SJ Vorarlberg: www.jugendkaempft.com


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