…wird ein Feuer entfachen!

  • Israel/Palästina. Bei Protesten in den Palästinensergebieten, vor allem im Gazastreifen, sind in den letzten Wochen über hundert Männer, Frauen und Kinder getötet worden. Florian Keller berichtet.

  • Die Einweihungsfeier der neuen US-Botschaft in Jerusalem am Montag, den 14. Mai stand in einem scharfen Kontrast zum Blutvergießen im Gazastreifen. Am selben Tag wurden dort 59 palästinensische DemonstrantInnen getötet und mehr als 2700 durch israelische Scharfschützen verletzt. Ein Bericht Francesco Merli.

  • Jüngste Korruptionsvorwürfe gegen Benjamin Netanjahu haben eine Gegenreaktion ausgelöst und seine Position scheint mehr denn je gefährdet zu sein. Netanjahu ist einer der am längsten amtierenden Ministerpräsidenten Israels, der insgesamt über elf Jahre dieses Amt bekleidet. Von Stephen Agnew

  • Im Gazastreifen herrscht wieder einmal Krieg. Sandro Tsipouras und Yola Kipcak gehen der Frage nach,  welche Ziele die Herrschenden beider Seiten verfolgen, und erklären, warum die jahrzehntelange Barbarei im Nahen Osten im Kapitalismus kein Ende finden kann.

  • Der Arabische Frühling hat nun auch Israel erfasst und dort zum Aufblühen einer sozialen Protestbewegung historischen Ausmaßes geführt.

  • Israel wird derzeit von der größten sozialen Protestbewegung seiner Geschichte erschüttert. Eine Analyse von Walter Leon.

  • In der Nacht von 30. auf 31. Mai 2010 stürmt die israelische Armee das Hauptschiff der „Solidaritätsflotte“, die auf dem Weg nach Gaza war, um Hilfsgüter zu liefern. Bis jetzt gibt es 19 Tote und über 60 Verwundete.

  • Die israelische Marine hat am heutigen Tag in internationalen Gewässern einen Hilfskonvoi angegriffen, der den blockierten Gaza-Streifen mit humanitären Gütern versorgen wollte. Die Erstürmung der zivilen Schiffe in einer Kommandoaktion hat letzten Meldungen zufolge mindestens 19 Menschenleben gekostet. In einer weniger neutralen Sprache formuliert: die Isreal Defense Force (IDF) hat mindestens 19 Zivilisten ermordet! Die Folgen für die Stabilität der internationalen Beziehungen sind unabsehbar.

  • An dieser Stelle wollen wir ab sofort regelmäßig über Arbeitskämpfe aus aller Welt berichten. Wir sahen in den letzten Wochen in einer Reihe von Ländern eine Flut an Streiks, Demos gegen Stellenabbau, Jugendproteste bis hin zu Betriebsbesetzungen. Aus den Erfahrungen dieser Kämpfe gegen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise sollen auch GewerkschaftsaktivistInnen und linke Jugendliche in Österreich lernen können.

  • Alan Woods geht in diesem Artikel der Frage nach, was Israel dazu bewegt hat in Gaza einzumarschieren und was die weiteren Implikationen dieses Krieges für die Beziehungen zwischen den Kräften im Nahen Osten und weltweit sind?

  • Eine erste Stellungnahme zum Krieg in Gaza. Von Walter Leon (In Defence of Marxism).

  • Gestern Mittwoch traten in Israel 700.000 Beschäftigte des öffentlichen Sektors in den Generalstreik. 3.700 Kommunalbedienstete hatten monatelang, manche sogar seit zwei Jahren, keinen Lohn mehr erhalten. Die Bürokratie des Gewerkschaftsdachverband Histadrut hatte zuvor alles versucht, die Kampfmaßnahmen zu vermeiden, konnte dem Druck der ArbeiterInnen schlussendlich aber nicht mehr standhalten. Der Streik endete mit der Zusicherung der Auszahlung der Gehälter.

  • In Israel haben die Auswirkungen des Krieges zu einer tiefen gesellschaftlichen Krise geführt. Die Arbeitsbedingungen haben sich in der letzten Zeit verschlechtert. Die Regierung versucht zwischenzeitlich Privatisierungen durchzusetzen und Kürzungen im Sozialbereich vorzunehmen. Sie betreibt die gleiche Politik wie Siniora auf der anderen Seite der Grenze im Libanon.

  • Der palästinensische Historiker Salman Abu-Sitta hat einen interessanten Artikel unter dem Titel "Die dunkle Seite der israelischen Geschichte" veröffentlicht, der sich mit einer bisher unbekannten Episode des Krieges von 1948 beschäftigt. Der Artikel beweist, dass die herrschende Elite Israels vor den Augen der britischen Imperialisten, kurz vor Ablauf ihres Mandats, biologische Waffen einsetzte - noch bevor der Staat Israel überhaupt gegründet wurde.

  • Die Auffassung, dass Israel eine Klassengesellschaft wie jede andere sei, trifft man nicht oft innerhalb der Linken der arabischen Welt. Im folgenden Interview mit Yossi Schwartz, das von der Kommunistischen Aktionsliga vergangenen Dienstag in Haifa geführt wurde, spricht der israelische Marxist über die Situation in Israel und in den besetzten Gebieten, die Notwendigkeit einer sozialistischen und internationalistischen Perspektive.

  • "Da draußen ist irgendwo Krieg, aber das hier ist der Open-Air-Club ‚Octopus’ und hier wird gebumst und gekokst und getanzt, denn hier ist hier und draußen ist egal.", so berichtete die deutsche Illustrierte Max Mitte Juli, und so falsch liegt sie damit gar nicht. Ein Augenzeugenbericht aus Israel / Palästina.