…wird ein Feuer entfachen!

Gewerkschaft


  • Die Vorarlberger Betriebsrätekonferenz, an der laut Angaben der Gewerkschaft 400 KollegInnen teilgenommen haben, war geprägt von Kampfgeist und Enthusiasmus. Wenn Begriffe wie „Klassenkampf“ fielen, wurde darauf mit tosendem Applaus reagiert. Die allgemeine Vorfreude auf die Massenmobilisierung nach Wien war beinahe greifbar.

  • Die Gewerkschaft vida rief und über 800 Kollegen und Kolleginnen kamen zur Betriebsrätekonferenz am 20. Juni in Wien. Die Veranstaltung elektrisierte. Von Emanuel Tomaselli.

  • Um das geht’s: in Zukunft sollen die Unternehmer in ihren Betrieben bis zu 12 Stunden täglich, und bis zu 60 Stunden wöchentlich Arbeit anordnen dürfen, und dies zeitlich unbeschränkt. Die Bezahlung der Mehrarbeit soll jahrelang aufgeschoben werden können. Die Hoffnung auf Mehrverdienst wird sich in der Praxis als Lohnraub herausstellen. Es gibt kein Recht der Beschäftigten die aufgehäuften Überstunden selbstbestimmt abzubauen.

  • PRO-GE. Unter diesem Motto tagt die dritte Konferenz der Produktionsgewerkschaft. Der 90-seitige Programmentwurf des Bundesvorstandes spiegelt die sich ändernde Arbeitswelt in einer sich rasch wandelnden Welt wieder – ohne jedoch stimmige Analysen und greifbare Antworten zu liefern, meint Emanuel Tomaselli.

  • „Größtes Reformprojekt der Geschichte“, so bezeichnet Bundeskanzler Kurz seine Zerschlagung der Sozialversicherung, „Regierung der Industriebosse“ kontert ÖGB Präsident Foglar. Beide haben recht, doch entscheidend ist: wer setzt sich in diesem Konflikt durch?

  • Die Regierung plant einen Umbau der österreichischen Sozialversicherungen, den Kanzler Kurz selbst als „größtes Reformprojekt der Geschichte Österreichs“ bezeichnet. Was dahinter steckt und wie(so) man dagegen kämpfen muss. Von Yola Kipcak.

  • Bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die Betriebe der alternativen Telekommunikation (jene ohne die A1) im Herbst 2017 wurde die Belegschaft zum ersten Mal seit Jahren wieder von der Gewerkschaft eingebunden.

  • Am 20. September übergab das Verhandlungsteam der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp in der Wirtschaftskammer das Forderungsprogramm für die Kollektivvertragsverhandlungen. Ute Zechner und Emanuel Tomaselli beleuchten die Ausgangssituation für die heurige Herbstlohnrunde.

  • Bereits vor einem Jahr haben die Druckerei-Unternehmer klar gemacht, dass sie keinen Kollektivertrag mehr abschließen werden. Seither ist es der Gewerkschaft GPA-djp nicht gelungen, eine erfolgversprechende Strategie zu entwickeln. Diese läge jedoch auf der Hand, argumentiert Emanuel Tomaselli.

  • Die Deutschlehrenden in privaten Bildungseinrichtungen organisieren sich um die Streikfähigkeit in dieser Branche herzustellen. Es gilt höhere Löhne und stabile Arbeitsverhältnisse zu erkämpfen, erklärt ein Aktivist.

  • Seit einigen Wochen findet eine regelrechte Hetzkampagne gegen gewerkschaftliche Arbeit und Einfluss in Österreich statt. Eine Analyse von Sandro Tsipouras.

  • Die Postgewerkschaft bezieht Stellung zu den unhaltbar gewordenen Arbeitsbedingungen im Unternehmen. In Fortführung der Diskussion um die Betriebsräte in Österreich ist dies die Stellungnahme eines Briefträgers zur aktuellen Situation.

  • Die deutsche Gewerkschaft NGG kämpft um eine Gehaltserhöhung der 100.000 Angestellten in der System-gastronomie. Das Management des Papp-Café-Anbieters wollte diesen Kampf durch polnische Streikbrecher unterwandern.

  • Mit der jüngsten Arbeitsverfassungsgesetznovelle wurde die Verlängerung der Betriebsratsperiode von vier auf fünf Jahre beschlossen. Die Geschichte der Betriebsräte und die Natur der jüngsten Veränderung beleuchtet Lis Mandl.

  • Gesundheits- und Sozialbereich. Im Jänner fanden gleichzeitig zwei KV-Verhandlungen in diesem Bereich statt. Der Grad der an den Tag gelegten Konfliktbereitschaft hat entscheidende Auswirkung auf das Geldbörserl, argumentiert Sarah Sattelberger.

  • Der neue Kollektivvertrag für die Metallindustrie zeigt, dass die Gewerkschaften in Zeiten der Krise am Verhandlungstisch nichts mehr gewinnen können.

  • Die Bestrebungen von Deutschlehrenden für Flüchtlinge, bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen, waren schon zweimal Thema in unserer Zeitung. Ein Update zu einem verhinderten Kampf.

  • Der Funke unterstütze die Protestaktion der Zumtobel-ArbeiterInnen in Dornbirn und befragte den Kollegen Gregor Schmidt.

  • Mit dem Rücktritt von Werner Faymann wurde ein neues Kapitel in der Krise der Sozialdemokratie eingeleitet. Die Konflikte um die politische Ausrichtung der Arbeiterbewegung, die in den letzten Wochen zu Tage getreten sind, werden nun offen ausgetragen werden. Die Linke steht nun vor einer großen Herausforderung. Von Emanuel Tomaselli.

  • Italien. Gewerkschaftsarbeit im Zeichen der kapitalistischen Krise ist ein hartes Brot. Unser Korrespondent berichtet von den Debatten auf der Arbeiterkonferenz unserer italienischen Sektion.