…wird ein Feuer entfachen!
  • Ende Oktober, Sonntag, 5 Uhr morgens: eine im Bregenzerwald gut integrierte armenisch-iranische Flüchtlingsfamilie, deren Asylantrag in letzter Instanz abgelehnt wurde, wird von der Polizei abgeholt, um abgeschoben zu werden. Nach der Abschiebung des Lustenauer Gastronomielehrlings Quamar Abbas ist dies ein weiterer Fall von unmenschlicher Abschiebepraxis in Vorarlberg. Seither geht ein Sturm der Entrüstung durch das Land. Von Ursula Holzer.

  • Dass rassistische Polizeikontrollen und „racial profiling“ Realität sind, weiß jeder von Rassismus Betroffene nur zu gut.

  • Jede Woche zaubert die schwarz-blaue Regierung eine neue Kopftuch- oder Flüchtlingsdebatte aus dem Hut, mit der sie von den sozialen Angriffen auf uns alle ablenkt. Dieses rassistische Lügenspiel kann nur im gemeinsamen Klassenkampf gegen den Rundumschlag der Regierung durchbrochen werden. Von Martin Halder.

  • Zuerst beschloss die SPÖ ein Asylpapier, das die Einheit wieder herstellen sollte, um nur wenige Tage später in eine Führungsdiskussion zu stürzen. Von Florian Keller.

  • Das Migrationspapier, das von dem ehemaligen Verteidigungsminister und burgenländischen Landesrat Hans-Peter Doskozil und dem Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser vorgelegt worden ist, ist ein neuer Höhepunkt der ständigen Versuche, in der SPÖ rassistische Positionen durchzusetzen.

  • Wir veröffentlichen hier eine Übersetzung des Artikels "Marxism vs. Intersectionality" unserer kanadischen Schwesterorganisation Fightback (original). Er behandelt die Entwicklung der Intersektionalitätstheorie, ihr Verhältnis zum Marxismus und inwiefern sie sich als Werkzeug zur Emanzipation eignet. Eine Kritik von Jessica Cassell.

  • Nach dem Ende des Referendums in der Türkei fand in den österreichischen Massenmedien eine regelrechte Kampagne rund um das Wahlergebnis statt. Ein Kommentar der Funke-Redaktion.

  • Seit Ausbruch der Systemkrise erlebt der Rassismus einen gesellschaftlichen Boom. Mario Wassilikos analysiert seine Ursprünge, soziale Funktionsweise und wie er nachhaltig bekämpft werden kann.

  • In der Silvester Nacht wurden am Kölner Bahnhofsvorplatz über 70 Frauen Opfer von sexuellen Übergriffen, zudem wurden zwei Vergewaltigungen  angezeigt. Berichtete die Kölner Polizei noch zu Neujahr, dass die „Einsatzlage entspannt“ gewesen sei, verdichteten sich die zuerst polizeilich ignorierten Übergriffe zur „Kölner Schreckensnacht“ (faz). Die politische Debatte läuft heiß- weil Migranten als Täter ausgemacht wurden. Von Natalie Ziermann.

  • Antifa. In Deutschland und in Österreich nehmen rechtsradikale Übergriffe immer weiter zu. Warum es notwendig ist, antifaschistischen Kampf als Klassenkampf zu führen und welche Erfolge der Funke hier hat, argumentiert Martin Gutlederer.

  • Der Terroranschlag gegen das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ hat eine riesige Welle an Wut, Empörung und Trauer in ganz Frankreich ausgelöst. Gestern Abend gingen mehr als hunderttausend Menschen in vielen verschiedenen Städten auf die Straßen, um gegen das Attentat zu demonstrierten. Der Abscheu vor diesem barbarischen Akt ist umso größer, da die ermordeten Personen in Frankreich sehr bekannt waren und geschätzt wurden.

  • Im Zuge der verschärften Auseinandersetzung um knappe Märkte und Arbeitsplätze erleben wir eine Wiedergeburt von rassistischen Ideen. Wem dies nützt und wer hier verliert, analysiert Manuel Reichetseder.

  • Ein Erlebnisbericht über einen weiteren Fall von Staatsrassismus.

  • Die SJ Alsergrund ruft für morgen zu einer Kundgebung gegen die drohende Abschiebung des Asylwerbers Yazid nach Marokko auf. (UPDATE: Bilder von der Kundgebung)

  • Um dem Rassismus die rote Karte zu zeigen muss die SPÖ im Wahlkampf zu den Wiener Gemeinderatswahlen im Herbst die soziale Frage in den Mittelpunkt stellen.

  • Seitdem die Krise in Griechenland akut ist, erscheinen in bürgerlichen Massenblättern ständig Artikel über faule Beamte, ein zu frühes Pensionsantrittsalter usw. Die Fakten sprechen aber eine ganz andere Sprache.

  • Gestern war FP-Präsidentschaftskanditatin Barbara Rosenkranz auf Besuch in Vorarlberg. Eine Demonstration der SJ Vorarlberg trieb sie in die Flucht. Wir veröffentlichen hier den Bericht von orf.at und Links zu anderen Medien.

  • Anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers in Auschwitz gibt es eine Reihe von Gedenkveranstaltungen und Bemühungen den Holocaust aufzuarbeiten, das angeblich Unfassbare einer Erklärung zuzuführen. Wie konnte so etwas geschehen? Wir versuchen auf Grundlage der dialektisch-materialistischen Methode einen Beitrag zu dieser Debatte zu liefern.

  • Eine Analyse der fremdenfeindlichen Gewaltwelle in Südafrika von Fred Weston, dem Chefredakteur von In Defence of Marixism.

  • Den meisten unter uns sind die im Jahr 1999 von der Haider-FPÖ plakatierten Slogans wie "Stop der Überfremdung, noch in schlechter Erinnerung. Die FPÖ hat sich derweil zwar gespalten, der Sündenbock für soziale Missstände ist für beide Überbleibsel jedoch der gleiche geblieben. Ein Sündenbock, auf den insbesondere in Wahlkampfzeiten, mittlerweile sämtliche Parteien gerne zurückgreifen.