…wird ein Feuer entfachen!

Hypo

  • Hypo. Die Gläubiger haben das großzügige Angebot des Finanzministers auf einen Vergleich ausschlagen. Ein Kommentar von Emanuel Tomaselli.

  • Banken. Deutsche Politiker wie Bayerns Finanzminister vergleichen Österreich mittlerweile mit Griechenland oder mit Pleite-Argentinien. Man könnte glauben, die Nachbarn hätten zu tief in den Bierkrug geschaut? Dabei agieren sie völlig nüchtern, wie unser Bankenexperte analysiert.

  • Die Vorarlberger Tageszeitung "Wann und Wo" lässt SJ Vorarlberg zur Hypo-Krise zu Wort kommen.

  • Die von der Regierung beschlossene Anstaltslösung für die Hypo ist für die Allgemeinheit am allerteuersten: Alle Hypo-Investoren und Anleger werden mit Steuergeldern ausgezahlt. Damit ist der größte singuläre Umverteilungsakt von Lohnabhängigen zu Kapitalbesitzern in Österreich besiegelt.

  • Stell dir vor, du hast dein ganzes Geld am Spiel­automaten verwettet und verlangst nun, dass das Finanzamt dir alles ersetzt. Klingt komisch? Ist es auch. Aber wenn du eine Bank wärst, dann wäre dieses Service ganz normal.

  • Seit einiger Zeit verteilen wir gemeinsam mit der RSO an Wiener Spitälern das Betriebsflugblatt "Klartext". Hier die Vorderseite der ersten Ausgabe, die wir als Gemeinschaftsprojekt herausgegeben haben.

  • Durch das Hypo-Debakel wird auch im Ländle einiges an Staub aufgewirbelt. Mittlerweile hat sich sogar eine „Notwehrgemeinschaft“ gebildet. Aus Vorarlberg berichtet Florian Keller.

  • Die Regierung und die Institutionen der Republik machen den Banken die Mauer. Die SteuerzahlerInnen können momentan nur auf einzelne Abgeordnete und zwitschernde Vögelchen zählen.

  • Die Hypo entpuppt sich endgültig als Milliardengrab. Die Banken sind nicht bereit sich zu beteiligen, die Kosten werden nun zur Gänze der Allgemeinheit aufgebürdet.

  • Das Desaster rund um die Kärntner Hypo Alpe Adra zeigt einmal mehr: Das Finanzsystem muss noch immer künstlich beatmet werden. Hintergrund und Alternativen beleuchtet Harald Lindner.