…wird ein Feuer entfachen!
  • Ende Oktober, Sonntag, 5 Uhr morgens: eine im Bregenzerwald gut integrierte armenisch-iranische Flüchtlingsfamilie, deren Asylantrag in letzter Instanz abgelehnt wurde, wird von der Polizei abgeholt, um abgeschoben zu werden. Nach der Abschiebung des Lustenauer Gastronomielehrlings Quamar Abbas ist dies ein weiterer Fall von unmenschlicher Abschiebepraxis in Vorarlberg. Seither geht ein Sturm der Entrüstung durch das Land. Von Ursula Holzer.

  • Durch die Abschiebung mehrerer Flüchtlinge aus dem Servitenkloster nach Pakistan, für das Österreich eine Reisewarnung ausgibt, ist dieses Land wieder einmal in der Medienöffentlichkeit präsent. Die politische und ökonomische Situation in Pakistan ist heute vor allem aufgrund der weltweiten Krise problematischer den je. Umso wichtiger erscheint es uns die schwierige Arbeit der Pakistan Trade Union Defence Campaign (PTUDC) durch eine Solidaritätskampage finanziell zu unterstützen und uns mit den Anliegen der Refugee-Bewegung und den Protesten gegen die Abschiebepolitik der Regierung zu solidarisieren.

  • Trotz politischer Verfolgung in seiner Heimat Gambia, wurde bereits der zweite Asylantrag von Yaya abgelehnt. Jetzt ist er unmittelbar von der Abschiebung bedroht.

  • Mehr als vier Monate saß der 27-jährige Yazid im Schubhaftzentrum Hernalser Gürtel in Wien und wartete auf seine Abschiebung nach Marokko. Anfänglich wehrte er sich gegen seine Inhaftierung mit einem Hungerstreik. In Solidarität mit ihm fanden mehrere Kundgebungen und eine Demonstration vor dem Schubhaftgefängnis statt.

  • Der Kampf der Sozialistischen Jugend gegen Patrycjas Abschiebung war erfolgreich! Nach etwas mehr als 2 Wochen des Versteckens kann Patrycja wieder frei in Vorarlberg leben!

  • Vorarlberg. Innerhalb der nächsten Tage steht die „Abschiebung“ von Patrycja Pawlik an. Die mittlerweile 16jährige ist dieses Jahr aus einem Kinderheim in Polen geflohen, in dem menschenunwürdige Bedingungen herrschen und Prostitution, Alkohol- und Drogenmissbrauch auf der Tagesordnung stehen. Die SJ Vorarlberg organisiert eine Protestkampagne.

  • Gestern Nacht fand eine spontane Demonstration in Wien mit mehr als 100 TeilnehmerInnen gegen die Abschiebung von Ousmane statt. Manuel Reichetseder von der SJ Alsergrund berichtet. [STOP PRESS: Abschiebung wurde durch Kundgebung am Flughafen verhindert! Solidarität ist Praxis geworden!]

  • Gestern demonstrierten in Wien rund 2000 SchülerInnen während der Unterrichtszeit gegen die menschenverachtende Abschiebepolitik der Bundesregierung und gegen die drohende Abschiebung einer Kollegin vom BORG 3. Auch in Vorarlberg formiert sich nun Protest gegen Abschiebungen.

  • Stellungnahme der SPÖ-Linke zur Abschiebepolitik der Bundesregierung, in der sie ein allgemeines Bleiberecht fordert.

  • Am 1. Juli findet eine Großdemo für das Bleiberecht von Arigona Zogaj statt. Der Funke ruft all seine LeserInnen und UnterstützerInnen auf an dieser Demo teilzunehmen.

  • Eine Stellungnahme zur drohenden Abschiebung von Arigona Zogaj und ein Aufruf zur Demonstration zum Weltflüchtlingstag am 18. Juni.

  • Gestern demonstrierten in Wien spontan Hunderte gegen die Verhaftung und drohende Abschiebung der Spieler des "FC Sans Paiers".

  • Jetzt ist es fix: Der schwarze Innenminister Platter hat entschieden, dass die 15jährige Arigona Zogaj spätestens im Sommer 2008 in den Kosovo abgeschoben werden soll. Der rote Kanzler Gusenbauer stärkt ihm angesichts der neuerlichen öffentlichen Protestwelle den Rücken und entschuldigt Platter damit, dass dessen Entscheid „rechtskonform“ sei.

  • In Wien, Linz und Dornbirn gingen heute SchülerInnen aus Protest gegen die rassistische Asyl- und Fremdenrechtspolitik der Regierung auf die Straße. Die Hauptlosungen der Demos waren "Bleiberecht für alle" und "Gleiche Rechte für ALLE!". Dieser Schulstreik war ein wichtiger Schritt beim Aufbau einer starken, antirassistischen (Jugend-)Bewegung.

  • Die 15jährige Schülerin Arigona Zogaj kämpft gegen ihre drohende Abschiebung und wird zum Symbol des Widerstands gegen eine unmenschliche Politik, die uns alle betrifft.

  • Die Protestkampagne der MitschülerInnen der 18jährigen Relly aus Wien-Floridsdorf gegen die drohende Abschiebung ihrer Freundin und die Schubhaft von Rellys Mutter waren erfolgreich. Eine Flut von UnterstützerInnen hat mit Protestmails in den letzten Tagen das Innenministerium zum Einlenken gebracht. Widerstand lohnt sich!