…wird ein Feuer entfachen!

Seit Februar 2010 findet einmal im Monat das "Rote Kino" statt. Zum Internationalen Frauentag zeigen wir Ken Loachs "Bread and Roses".

Bread and Roses - Brot und Rosen
UK 2000, 110 Min., Regie: Ken Loach

Wann: Di., 9. März, um 19.00 Uhr
Wo: Lustkandlgasse 10/1, 1090 Wien (Nähe Volksoper/Währingerstr.)

Zum Film:
Maya (Pilar Padilla) schafft die Flucht nach Los Angeles, wo sie sich ein besseres Leben erhofft. Sie findet bei Ihrer Schwester Rosa (Elpidia Carrillo) Unterschlupf und findet Arbeit in einer Bar und als Putzkraft. Vom Oberaufseher der Firma müssen sich die Arbeiter immer wieder Ungerechtigkeiten gefallen lassen. Als Gewerkschaftsaktivist Sam zum Streik aufruft, bringt er Maya in eine Zwickmühle, denn ihre Schwester möchte sich nicht an dem Streik beteiligen. Doch Maya engagiert sich unter dem Motto „We want Bread, but Roses too!“ im Kampf um bessere Arbeitsbedingungen. Der Film von Ken Loach basiert auf einer realen Geschichte, der Kampagne „Justice for Janitors“.


Vergangene Termine:
Freitag, 19. Februar 2010
Beginn: 20 Uhr
Ort: Lustkandlg. 10/1, 1090 Wien (Nähe U6 Volksoper/Währingerstr.)

Die Legende von Paul und Paula
(DDR, 1973)

Paul ist unglücklich verheiratet. Gegenüber seiner Wohnung lebt die alleinstehende Paula mit ihren beiden Kindern. Ihre Begegnung in einem Nachtclub wird zu Leidenschaft. Aber während Paula sich fortan im siebten Himmel wähnt, bleibt Paul distanziert, will den Schein seiner Ehe wahren und so seine Karriere schützen. Er kann die schönen Momente zwar genießen, aber die Affäre und ihre möglichen Folgen beunruhigen ihn. Erst als Paula ihren Sohn durch einen Unfall verliert und sich daraufhin von ihm distanziert, spürt er die Tiefe seiner Liebe zu ihr und kämpft um sie.

„Ein erfrischend unterhaltsamer und offener Film, der Traum und Wirklichkeit, Poesie und banale Alltagsrealität mischt und mit Spaß, Ironie und Ernst künstlerisch entfaltet. Der schauspielerisch beachtliche Film macht durch seine grotesken Übersteigerungen deutlich, dass den Menschen auch in der realsozialistischen Gesellschaft das Glück nicht von vornherein in die Wiege gelegt wird. Sowohl das emotionale als auch das kritische Potential des Films, nicht zuletzt sein Plädoyer für Individualität und die Kraft der Träume, sorgten in der DDR für einen anhaltenden Publikumserfolg.“
(film-dienst)

organized by SJ Alsergrund





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