Moschee Dornbirn: Für das Recht auf freie Religionsausübung! Gegen Antimuslimischen Rassismus!


Presseaussendung der Revolutionären Kommunistischen Partei Vorarlberg
In Dornbirn soll ein Moscheeneubau für 400 Gläubige entstehen. Doch unter dem Vorwand städtebaulicher Erwägungen soll die Moschee zurechtgestutzt werden.
Dazu meint Kurt Bührle, Sprecher der RKP Vorarlberg: „Die Aussagen von SPÖ-Bürgermeister Fäßler sind bezeichnend. Er meint, das Projekt sei in der vorliegenden Form weder darstellbar noch umsetzbar. Er hat den Trägerverein ATIB darum gebeten, auf sakrale Symbole zu verzichten oder diese unscheinbar zu halten. Kurz gefasst, die Moschee soll nach außen nicht als solche erkennbar sein!“
Weiter: „Laut Fäßler gelte eine Zurückhaltung in sakralen Symbolen für alle Religionen. In der Realität stehen den gut 20 christlichen Kirchen und Kapellen mit fast ebenso vielen Kirchtürmen, riesigen Kreuzen auf den meisten Berggipfeln und an vielen Straßenkreuzungen 3 Moscheen gegenüber. Doch jede Moschee ist unscheinbar, keine als Moschee errichtet worden. Minarette oder gar Kuppelbauten gibt es keine. Dabei sind geschätzt sechstausend Dornbirner Muslime, das sind ca. 12% der Bevölkerung.
Um von dem geplanten Aus der Dornbirner Geburtenstation und den zahlreichen Sparpaketen in Bund und Land abzulenken, setzt die Politik jetzt auf Kulturkämpfe und Spaltung. Am einfachsten ist es natürlich diejenigen mit Füßen zu treten, die im Land keinen finanziellen und politischen Einfluss haben, die Muslime und Migranten. Das zeigt sich auch bei dem von der Bundesregierung geplanten Kopftuchverbot, das im September an den Schulen ausgerollt werden soll.“
Bührle abschließend: „Als RKP treten für das Recht aller Gläubigen ein, ihren Glauben frei auszuüben. Das bedeutet auch, dass Muslime das Recht haben sollen, eine Moschee zu errichten, die ihrem religiösen Empfinden entspricht.“
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