…wird ein Feuer entfachen!

Die Menschheit verfügt heute über unvorstellbaren Reichtum in Form von Technologien, Maschinen, Infrastruktur und Naturraum. Trotzdem sind viele Menschen, nicht nur in den Ländern der sogenannten Dritten Welt, von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen.

Die Wirtschaftskrise hat dazu geführt, dass einerseits Häuser leer stehen und Menschen obdachlos sind. Menschen sind arbeitslos, während Fabriken stillgelegt werden – Fabriken, deren Produkte dazu verwendet werden könnten, das Leben der Menschen zu verbessern. Nur die Notwendigkeit mit Produktionsmitteln Profite zu erzielen verhindert, dass leer stehende Wohnungen Obdachlosen zur Verfügung gestellt werden können, oder dass in leerstehenden Fabriken notwendige Produkte produziert werden.

Objektiv gesehen wären die Möglichkeiten vorhanden, die Armut auf der Welt auszurotten und die Ressourcen der Menschheit zur Errichtung einer ökologische Wirtschaft einzusetzen. Stattdessen stürzen wirtschaftliche Katastrophen ganze Generationen in Armut und ganze Regionen in Kriege oder die Fänge religiöser oder nationalistischer HetzerInnen, die letztlich darauf abzielen, Menschen gegeneinander auszuspielen.

Dieses Phänomen können wir auch in den Medien und bei PolitikerInnen ausmachen: Menschen mit Migrationshintergrund, Flüchtlinge, Frauen, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle etc. werden durch Rollenzuschreibungen schikaniert, diskriminiert, isoliert. So wird ein gemeinsamer Kampf gegen den Kapitalismus an den Schulen, den Unis, und in den Betrieben erschwert.

Eine nachhaltige Lösung dieser Probleme ist aber so lange unmöglich, solange die Wirtschaft dem Zweck der Maximierung der Profite der KapitalistInnen dient, anstatt im Dienst der Gesellschaft zu stehen. Die Regierungen aller Länder sehen sich nämlich nicht der Lösung der sozialen Probleme der Menschheit, sondern der Wahrung der Profitinteressen der Reichen verpflichtet. Diesem Ziel werden alle sozialen Errungenschaften geopfert. Die Herrschenden bedienen sich ungeniert auch mittels Korruption der Ressourcen der Gesellschaft, umgehen nach Belieben geltende Gesetze und untergraben die Rechte der Bevölkerung. All diese Mittel sind notwendig, um die Herrschaft des modernen Kapitalismus abzusichern. Dieses Wirtschaftsmodell und die darauf basierende Gesellschaftsordnung sind nicht mehr in der Lage, eine Perspektive zur Verbesserung der Situation der Menschen, zur Lösung der sozialen Krise beizutragen. Im Gegenteil: Krisen, Kriege und das Auseinanderbrechen der Zivilisation sind notwendige Erscheinungsformen eines Systems das geschichtlich seine Limits erreicht hat.

Der Kapitalismus ist aber entgegen den Behauptungen der KapitalistInnen nicht alternativlos. Wenn wir die Herrschaft der Banken und Konzerne brechen, können die Bedürfnisse der Menschen das bestimmende Element unserer Gesellschaft sein. Wir können eine neue sozialistische Gesellschaft errichten, in der sich alle Menschen demokratisch an der Verwaltung und Wirtschaftsplanung beteiligen können. Werfen wir den Kapitalismus auf den Müllhaufen der Geschichte!

Wir kämpfen dafür

  • Den KapitalistInnen die Herrschaft über die Wirtschaft zu entziehen. Schluss mit der Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums zu den Reichen, für eine demokratische Planwirtschaft, die sich an den Bedürfnissen der Menschheit orientiert.
  • Den Rassismus und die Diskriminierung durch Rollenzuschreibungen, in den Medien, dem öffentlichen Leben, den Betrieben und Unis zu verdrängen.
  • Einsatz des gesellschaftlichen Ressourcen im Interesse der Bevölkerung, also 
    • Ausbau des öffentlichen Verkehrs, Reduktion der Umweltverschmutzung
    • Ausbildungsplätze mit gesichertem Zugang für alle sozialen Schichten der Bevölkerung
    • Aufteilung der notwendigen Arbeit auf alle Köpfe, Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich.
  • Demokratisierung der Gesellschaft
    • FacharbeiterInnenlohn für alle Funktionär/innen, ständige Abwählbarkeit und verpflichtete Rotation aller Funktionen, Abschaffung des Amtsgeheimnisses, der Geheimdienste.
    • Demokratische Entscheidungen zur Planung aller wirtschaftlichen und sozialen Fragen.
    • Demokratische Führung und Kontrolle aller Betriebe unter Einbeziehung der Belegschaft, Gewerkschaften und den KonsumentInnen.

Wir können nicht darauf vertrauen, dass andere sich für unsere Interessen einsetzen. Tritt uns bei und kämpfe mit uns für eine neue Gesellschaft!




Unsere Arbeit kostet Geld. Dabei sind wir exklusiv auf die Unterstützung unserer LeserInnen und UnterstützerInnen angewiesen. Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, zögere nicht und lass uns deine Solidarität spüren. Ob groß oder klein, jeder Betrag hilft und wird wertgeschätzt.

Der Funke
IBAN: AT48 1513 3009 5102 5576
BIC: OBKLAT2L