Die RKP aufbauen…

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Die folgenden ausgewählten Berichte zeigen praktisch, was der Aufbau einer revolutionären Partei bedeutet – auch abseits der größten Städte Österreichs. Werde auch du aktiv und bau mit uns die RKP auf!
Während der ursprüngliche Fokuspunkt der Gespräche bei unserem letzten Infotisch die Demo gegen den Opernball und die Februargedenken waren, hat sich im Verlauf des Abends immer mehr herausgestellt, dass andere Themen wie die Teuerung, Palästina, und die Epstein-Files interessanter sind. Darum haben wir nach einigen Gesprächen einen politischen Kurswechsel gemacht. Schließlich mussten wir am Ende doch über alles reden.
Mit 6 Teilnehmern – davon 2 Kontakte – war das bei Weitem unser größter Infotisch, was für viele Genossen ein Motivationsschub war. Wir konnten insgesamt sechs Zeitungen verkaufen und eine Person gewinnen, die an der RKP interessiert ist.
In Wiener Neustadt gibt es außer uns keine aktive Arbeiter- und Jugendorganisation, was uns die Arbeit zwar erleichtert, das politische Niveau der Gegend aber zurückhält. Was sich in Wien schnell rumspricht braucht doch etwas länger, um hierher zu kommen. Beispielsweise waren wir überrascht, wie viele Schüler noch nichts über die Epstein-Files gehört haben. Wegen dem zerstreuten Bewusstsein hat sich der abstrakte Opener „Was hältst du von der aktuellen Weltsituation?“ als erstaunlich effektiv erwiesen. Die Jugend ist unzufrieden und sucht nach Antworten und Lösungen für ihre Probleme.
Die RKP Industrieviertel sieht ihre Aufgabe darin, die politische Isolation zu überwinden und im Kampf gegen den Kapitalismus zu bündeln, um der Wut der Massen einen Ausdruck und eine Kraft zu geben. Wenn du auch ein Teil davon sein willst, tritt uns bei!
Maya, Industrieviertel
Am 20.01. organisierten die Klagenfurter Kurden eine Demonstration mit etwa 250 Teilnehmern. Durch Zufall lernten wir kurz davor in einem kurdischen Kebap-Laden einen der Organisatoren kennen, er überhörte nämlich unsere Diskussion und bot uns an, eine Rede zu halten. Diese kam so gut an wie bisher noch keine andere Rede von uns. Sie hat uns massenhaft Applaus, Jubel und sogar laute „Bijî” (Kurdisch für hoch/hochlebe) Chants entgegengebracht!
In unserer Rede hematisierten wir die Sackgasse von Appellen an die EU, während wir Rojava klar gegen Aggressionen der Imperialisten verteidigten und die EU für Al-Jolanis Verbrechen verantwortlich machten. Danach riefen wir zum Sturz des Kapitalismus weltweit auf und machten auf die RKP/RKI aufmerksam.
Allerdings war die Stimmung auf der Demonstration einfach so kämpferisch, dass wir trotz der massiven Sprachbarriere die Anwesenden anscheinend da abholten, wo sie standen! Nach der Rede umarmte mich der Kurde, der die Rede für uns organisierte, auch von mehreren anderen erhielten wir Lob für unsere Perspektiven. Ein Genosse der KPÖ hielt zwar auch eine Rede, bot aber keine politische Perspektive an, dementsprechend wurde ihm auch nur ein Bruchteil des Applauses entgegengebracht.
Nach der Demo kehrten wir für weitere Diskussionen in den kurdischen Kebap-Laden zurück, wo wir vom Personal als Dank billigen Kebap und gratis Bier und Tee erhielten. Wir können also zu Recht sagen, dass wir dort mit offenen Armen empfangen wurden!
Sebi, Klagenfurt
(Funke Nr. 241/19.02.2026)