Weltweit durchleben wir gerade eine noch nie dagewesene Krise des kapitalistischen Systems. In allen Ländern wollen die Bürgerlichen die Krise mittels Sparpaketen auf die ArbeiterInnenklasse abwälzen. Der Marxismus erweist sich als einzig brauchbares Werkzeug die Probleme des Kapitalismus zu analysieren und eine sozialistische Alternative anzubieten. Doch wir brauchen auch finanzielle Mittel um diese Ideen in die Tat umzusetzen.

 

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Nach der Bankenkrise und dem freien Fall der Konjunktur steht nun die Krise der öffentlichen Haushalte an. Weltweit wurden bisher schon geschätzte fünftausend Milliarden Euro seit Herbst 2008 in Form von Subventionen und Garantien in die Wirtschaft gepumpt. Diese Verstaatlichung der Schulden wird nun auf die ArbeiterInnenklasse abgewälzt.

Der Kampf um die Bezahlung der Krisenschulden wird zu der beherrschenden gesellschaftlichen Auseinandersetzung der nächsten Jahre werden. Die Kapitalisten und ihre Regierungen werden alles daran setzen, dass die ArbeitnehmerInnen ein weiteres Mal, und das nachhaltig, zur Kassa gebeten werden.

Alle politischen Strömungen und Traditionen stehen hier am Prüfstand. Die Krise des Kapitalismus wird die Krise des Reformismus weiter vertiefen. Die Führungen der reformistischen Massenorganisationen sind über tausende sicht- und unsichtbare Fäden mit dem Bürgertum und dem Staatsapparat verwoben. Sie werden alles daran setzen, dass die Abwälzung der Krise auf den Rücken der Arbeiterklasse „friedlich“ und ruhig vonstatten geht. Allein das Ausmaß der kapitalistischen Krise kann das nicht zulassen. Sogar bürgerliche Kommentatoren (u.a. das WIFO) gehen davon aus, dass die Maßnahmen der kommenden Jahre unter demokratischen Verhältnissen kaum durchsetzbar erscheinen.

Die politische Bedeutung der Krise liegt in den Hammerschlägen auf das Bewusstsein der Massen. Wir wissen, dass das Bewusstsein das konservativste Element der Gesellschaft ist. Kriege und Krisen erschüttern die Trägheit des Denkens und zerstören unhinterfragte Traditionen. Wie das Amen im Gebet wird diese Krise politische Ideen und Organisationen erschüttern. Insbesondere betroffen von dieser politischen Krise werden die reformistischen Mehrheitsströmungen in der ArbeiterInnenklasse sein, sowohl in den Parteien als auch in den Gewerkschaftsspitzen. Dem „langen 20. Jahrhundert“ wird nun ein noch längeres 21. Jahrhundert folgen.

Die objektiven Grundlagen sind gelegt, dass der Marxismus, der jahrzehntelang ein Schattendasein in der Arbeiterbewegung führte wieder zu einer Massenströmung der ArbeiterInnen- und Jugendbewegung werden kann. Die Internationale Marxistische Strömung hielt in all diesen Jahren Kurs. Weder gaben wir linksradikalen Abenteuergelüsten, noch opportunistischen Abkürzungen nach. Wir sind politisch bereit das Rendezvous mit der Geschichte zu bestreiten.

Dazu brauchen wir auch Geld, Dein Geld. Ideen werden zur materiellen Kraft wenn sie die Klasse erfassen. Aber Ideen verbreiten sich nicht wie Blätter im Wind, sie müssen entwickelt, vervielfältigt und bewusst verteilt werden. Das kostet Zeit und Geld. Im Sinne des Internationalismus, in Anerkennung der hochwertigen politischen Arbeit, wollen wir daher im Sommer 2010 einen Teil unserer Zeit und unserer Finanzmittel der politischen Arbeit der Internationalen Marxistischen Strömung zu Verfügung stellen.

Wir rufen daher alle unsere LeserInnen, UnterstützerInnen und SympathisantInnen auf, einen solidarischen Beitrag zur Finanzierung der IMT und ihres Organs, der www.marxist.com, zu leisten.

Spenden bitte an folgendes Konto:
Verein Gesellschaft und Politik
Konto.Nr.: 951-0255.76
BLZ: 15133 Oberbank

Vielen Dank!


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