…wird ein Feuer entfachen!

"Über alles ist Gras gewachsen..."

Leni Riefenstahl und ihr Film "Tiefland": Am 18.7. führten wir ein Gespräch mit der Dokumentarfilmerin Nina Gladitz, sie hatte uns wegen des Artikels "Nur gefilmt" (Funke 33) kontaktiert. 1982 hat sie die Dokumentation "Zeit des Schweigens und der Dunkelheit" für den WDR fertiggestellt, in der sie die Geschichte des Films "Tiefland" aufarbeitet, woraufhin sie von Leni Riefenstahl geklagt wurde. Vier Jahre lang führte Leni Riefenstahl einen Prozess gegen Nina Gladitz und ihre Dokumentation. Für Nina Gladitz bedeutete der Prozess die Ruinierung ihrer Existenz.

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Die Autonomen: Vermummt und nix dahinter?

Vermummte, Straßenschlachten des "schwarzen Blocks" mit der Polizei, Chaos. Wenn die bürgerlichen Medien über "autonome Gruppierungen" berichten, dann geben sie sich ganze Mühe, genau diese Klischeebilder unter die Menschen zu bringen. Durch ihre Rolle bei den Protesten gegen IWF, WTO oder WEF stehen die Autonomen wieder im Blickfeld. Wir wollen es aber nicht bei dieser Schwarzweißmalerei belassen und dem Phänomen "Autonome" etwas auf den Grund gehen.

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Der kleine Unterschied: Sozialdemokratie und Frauenbefreiung

In der Sozialdemokratie vor dem 1.Weltkrieg wurde die österreichische Partei gerne als "Musterknabe der Internationale, bezeichnet. Das schnelle Wachstum der Bewegung, die gewaltigen 1.Mai-Demos oder die erfolgreiche Wahlrechtskampagne rechtfertigten dieses Urteil durchaus. Das Wort "Musterknabe", ist angesichts der männlichen Dominanz in der Bewegung mehr als zutreffend. Dies führt uns zu einem Aspekt der Geschichte der ArbeiterInnenbewegung, der regelrecht nach einer kritischen Auseinandersetzung schreit: der Rolle der Frauen in der Sozialdemokratie.

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