…wird ein Feuer entfachen!

Ideologiekritik

Die sieben Todsünden des Joseph R.

Unermüdlich setzt Joseph Ratzinger, alias Papst Benedikt XVI., seinen Modernisierungskurs der katholischen Kirche fort: Nach der Debatte über die Wiedereinführung der lateinischen Messe und der Wiederaufnahme der Glaubenskriege gegen den Islam und das Judentum wird nun einer der grundlegenden Punkte des katholischen Glaubens reformiert. Die sieben traditionellen Todsünden (Wollust, Zorn, Neid, Völlerei, Hochmut, Trägheit und Habgier) haben nun doch schon etwas Staub angesetzt. Daher plant Ratzinger sieben neue Todsünden, um seinen Schäfchen die Orientierung im Alltagsleben zu erleichtern: Ratzingers Todsünden exklusiv bei uns im Praxistest!

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Michael Fleischhacker - Ein Neandertaler im Yuppie-Gewand

Wenn es am österreichischen Bürgertum etwas Charakteristisches gibt, dann ist es ihr vollständiger Mangel an demokratischen Traditionen und ihr bornierter Provinzialismus. Wir haben dies bereits an Hand der ÖVP-Führungsgarnitur des Öfteren demonstriert. Wenden wir uns nun einer anderen Institution der bürgerlichen Gesellschaft zu: der Tageszeitung „Die Presse“. Was der Herausgeber dieses Printmediums seit Weihnachten so von sich gibt, versetzt uns ein jedes Mal aufs Neue in Staunen.

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Eine Notiz zur "Vermögenszuwachssteuer"

In der SPÖ-Regierungsfraktion wird der „ideologischen Durchbruch“ einer geplanten Einführung der „Vermögenszuwachsbesteuerung“ gefeiert, während die ÖVP und die Medien dabei sind, mit demagogischen Argumenten à la „Die Häuslbauer werden noch mehr belastet“ dagegen vorzugehen. Ausgeklammert werden folgende Fakten.

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Jesus - Messias oder Revolutionär? - Eine Antwort auf den Papst

Vor kurzem erschien aus der Feder von Joseph Ratzinger, alias Papst Benedikt XVI., das Buch „Jesus von Nazareth“ und wurde sofort zum Bestseller. Er wolle damit zeigen, dass Jesus nicht ein Sozialromantiker oder gar ein antirömischer Rebell sondern der Erlöser war. In dem Buch schreibt er auch: "Bibelauslegung kann in der Tat zum Instrument des Antichrist werden." Dazu passend veröffentlichen wir einen Auszug aus „Ursprung des Christentums“ von Karl Kautsky, der einst den Beinamen „Papst der internationalen Sozialdemokratie“ erhielt.

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Ratzis Welt - Das reaktionäre Weltbild von Papst Benedikt XVI.

Als am 19. April 2005 weißer Rauch über dem Vatikan aufstieg, hatte die katholische Kirche einen neuen Papst erhalten. Seither steht Joseph Ratzinger alias Benedikt XVI. an ihrer Spitze. Was sich die Kardinäle bei seiner Wahl gedacht haben, lässt sich unschwer erahnen: Die Kirche braucht einen Oberhirten, der in solch instabilen, bewegten Zeiten das politische Erbe seines Vorgängers, Johannes Paul II., geordnet verwaltet.

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Vor 30 Jahren bei Lucas Aerospace: Ohne Bosse ist besser

Über dreißig Jahre ist es her, dass britische GewerkschafterInnen und TechnikerInnen das damals und auch heute kaum Denkbare taten: Sie legten einen Entwurf vor, der nicht nur die Industrie und ihre Produktionsformen, die Gesellschaft und ihre Machtverhältnisse, sondern auch den Umgang mit der Natur und den Ressourcen radikal in Frage stellte.

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Heinz Dieterich - Brandstifter oder Biedermann?

Heinz Dieterich wird gerade auch in der europäischen „Linken“ als Visionär der bolivarischen Revolution gehandelt. Dabei sind die Gedanken, die er etwa in seinem im Vorjahr auf Deutsch erschienen Buch „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ entwickelt, durchaus nicht so neu wie uns der unbescheidene Autor glauben lassen möchte. Eine Kritik von Harald Lindner, erschienen im fünften Band unserer Theorie-Reihe „Aufstand der Vernunft“.

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Die Zivilgesellschaft: "Ihr werdet's nicht vermuten - wir sind die Guten"

Ein Begriff geistert seit Beginn der Proteste gegen die schwarz-blaue Regierung durch die bürgerlichen Medien und die Wortspenden heimischer Intellektueller: die Zivilgesellschaft. Abgesehen davon, ein Modewort zu sein, zeichnet sich dieser Begriff v. a. durch seine begriffliche Vagheit und seine ideologische Undifferenziertheit aus. Aber egal, was er bedeutet - Hauptsache dazugehören, oder?

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