…wird ein Feuer entfachen!
  • Derzeit sind die Medien voll mit Panikmeldungen von der bevorstehenden Wirtschaftskrise. Es lohnt daher, sich den Zustand und die Entwicklung der Weltwirtschaft genauer anzusehen. Eine Analyse vonMartin Zuba.

  • Laut der naiven schwarz-blauen Lesart ist Österreich ein gespaltenes Land, in dem die fleißigen Frühaufsteher und ORF-Alltagshelden nur von den arbeitsscheuen Schmarotzern und Langschläfern und natürlich Migranten in der sozialen Hängematte vom Wohlstand ferngehalten werden.

  • Die Weltwirtschaft ist am Torkeln. In den letzten Wochen wurde sie von zwei extrem turbulenten, finanziellen Stürmen, gebeutelt – Griechenland und plötzlich China, die zweitgrößte Weltwirtschaft. Das System ist auf globaler Ebene bis aufs Äußerste instabil. Weltweit ist das System extrem unausgeglichen, massiver Reichtum, der sich in einer kleinen Anzahl an Händen sammelt, während Milliarden an Massen am Tropf dieser wenigen Milliardäre hängen, um überhaupt über die Runden zu kommen. Dieses schwere, blinde und irrationale System kann nicht auf seinen eigenen zwei Beinen stehen und die Nationalstaaten geben unter  diesem Gewicht nach. Der plötzliche Börsencrash in China war so gewaltig, das nicht einmal die mächtige chinesische Regierung es schafft, diesen zu kontrollieren. Von

  • Sechs Jahre nach Beginn der Weltwirtschaftskrise hat es der Kapitalismus noch immer nicht geschafft sich zu erholen - ganz im Gegenteil. Die wirtschaftliche Entwicklung deutet erneut darauf hin, dass sich ein gewaltiges Gewitter zusammenbraut. Viele Staaten stürzten bereits in eine schwere politische und soziale Krise. Die Legitimität der bürgerlichen Demokratie weltweit wird durch zahlreiche Korruptionsskandale in ihren Grundfesten erschüttert. Jorge Martín (Redaktionsmitglied bei Marxist.com) referierte auf einem UnterstützerInnentreffen des Funke über jüngste Bewegungen in verschiedenen Ländern, die zum Teil revolutionären Charakter angenommen haben.

  • Eine Stellungnahme zu den Ergebnissen und Perspektiven der Krise des europäischen Kapitalismus von Alan Woods.

  • Beim G20-Gipfel, der vor kurzem in Toronto stattfand, traten alle Widersprüche des globalen Kapitalismus offen zu Tage. Fred Weston zieht Bilanz.

  • Die SPÖ-Linke und Der Funke organisierten mit Unterstützung der Sozialistischen Jugend Österreich eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Euro-Staatsschuldenkrise. Es diskutierten Wolfgang Moitzi (Vorsitzender der SJÖ), Michael Fleischhacker (Presse-Chefredakteur) und Andreas Wolf (SPÖ-Linke, Funke-Redaktion). Etwas mehr als 100 Personen fanden sich am Dienstag, dem 8. Juni 2010, im Afro-Asiatischen Institut in Wien-Alsergrund ein. Martin Zuba berichtet von einem interessanten Abend.

  • Die Krise ist noch lange nicht zu Ende. Welche politische Antwort die ArbeiterInnenbewegung auf diese Krise zu geben vermag, ist gegenwärtig die entscheidende Frage. Ein Diskussionsbeitrag von Josef Falkinger

  • Alles deutet darauf hin, dass die entwickelten kapitalistischen Länder auf eine Rezession zusteuern. Während viele "Wirtschaftsexperten" noch vor ein-zwei Wochen zu beschwichtigen versuchten, scheint die Rezession mittlerweile gewiss zu sein. Es ist nur noch eine Frage, wie tief und wie lange sie sein wird. Merrill Lynch sieht die US-Ökonomie sogar schon mitten in der Rezession. Wir möchten in diesem Zusammenhang auf unseren Perspektivartikel zur Entwicklung der Weltwirtschaft vom vergangenen Sommer hinweisen, wo dir diese Krise vorausgesagt haben.