…wird ein Feuer entfachen!
  • Selbst 120 Jahre nach seiner Geburt ist Bertolt Brecht, der deutsche Schriftsteller und Dramaturg, weiterhin auf den internationalen Bühnen präsent. Sein Berliner Ensemble lässt seinen revolutionären Schrei durch unsere Zeit widerhallen.

  • Im Jahr 1927 schrieb die russische Revolutionärin Alexandra Kollontai den Roman „Rote Liebe“. Er erzählt die Liebesgeschichte der Bolschewikin Wassilissa und spielt in der Zeit direkt nach der Russischen Revolution bis zur Neuen Ökonomischen Politik. Die Widersprüche zwischen revolutionären ArbeiterInnen, den Überresten der alten Gesellschaft und einer entstehenden Bürokratie sind spürbar, während Wassilissa damit ringt, ihr Ideal von Freiheit mit patriarchalen Vorstellungen in ihrer Beziehung zu vereinen.  Kollontais Roman „Rote Liebe“ ist bald als Theaterstück in Wien zu sehen. Yola Kipcak sprachen mit Regisseurin Olga Dimitrijevic.

  • Proletenpassion. Seit Februar pilgert die Linke zum “Theater am Arsch der Welt” (Werk X) zur Neuinszenierung der Proletenpassion. Gernot Trausmuth und Marion Hackl haben mit MusikerInnen und SchauspielerInnen geplaudert.

  • Am 8. 12. 2012 wäre Jura Soyfer genau 100 Jahre alt. Er war politischer Aktivist, Kabarettist, Journalist und Schriftsteller im Wien der 30er Jahre. In seinen Gedichten, Artikeln und Theaterstücken trat er vehement für eine "bessere Welt" ein und appellierte wiederholt an die Arbeiterschaft, sich ihrer Stärke zu besinnen und sich dem Faschismus und Nationalsozialismus entgegenzustellen.