…wird ein Feuer entfachen!
  • 10 Jahre nach dem Beginn der Krise auf den Finanzmärkten blickt der Journalismus mit gemischten Gefühlen zurück. Eine marxistische Analyse liefert Martin Zuba.

  • Budget. Erfahrene BeobachterInnen der österreichischen Innenpolitik erkennen die Vorzeichen der anstehenden Verteilung gesellschaftlicher Kuchenstücke. Von Martin Zuba.

  • Die Vereinbarung, die der griechischen Regierung in den frühen Morgenstunden des 13. Juli 2015 nach einem nächtlichen Euro-Gipfel aufgezwungen wurde, kann nur als demütigende Kapitulation beschrieben werden. Griechenland hat im Grunde genommen seine Souveränität an die Troika abgegeben und gegen ein neues, an strenge Bedingungen geknüpftes „Hilfspaket“ eingetauscht. Im Gegenzug gibt es seitens der Troika die vage Versprechung, dass vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt eine Schuldenumstrukturierung (aber kein Schuldenerlass) kommt. Diese Vereinbarung wird nicht funktionieren. Sie wird Ministerpräsident Tsipras und Syriza politisch zerstören und Griechenland ökonomisch weiter in eine Rezession stürzen. Sie hat außerdem tiefe Risse innerhalb der Europäischen Union offen gelegt. Eine Analyse von Jorge Martin.

  • Aus der nervös als "Krisengipfel" herbeigesehnten Eurogruppensitzung am Montagabend ist nicht viel geworden. Am Mittwochabend, so kündigte Angela Merkel anschließend an, wird es an die Fortsetzung der Diskussion gehen. In der Zwischenzeit wird die Troika den "griechischen Vorschlag" "bewerten". Auf Nachfrage verneinte Merkel dann auch, den Vorschlag überhaupt zu kennen, er sei lediglich den "Institutionen" zugestellt worden und nicht Gegenstand der Diskussion gewesen. Von Sandro Tsipouras.

  • Tsipras hat in seiner ersten Ansprache als griechischer Ministerpräsident bestätigt, dass er das Spardiktat nicht mehr akzeptieren wird. Wir veröffentlichen die aktuelle Stellungnahme der Kommunistischen Strömung in SYRIZA zu den Entwicklungen in Griechenland.

  • Aus marxistischer Sicht ist die Streichung der Staatsschulden zentral zur Überwindung der Krise. Die SJÖ kritisiert in ihrem neuen Positionspapier diese Position und vertraut weiter auf reformistische Halbheiten.

  • Die Forderung nach einer Streichung der Staatsschulden ist ein wichtiger Eckpfeiler eines sozialistischen Programms gegen die Krise. Ein Beitrag zur Diskussion in der Sozialistischen Jugend von Manuel Reichetseder.

  • Die Ratingagentur S&P hat Österreich neben einigen anderen EU-Staaten herabgestuft. Nach dem Verlust des Triple-A ist die Wut auf die Ratingagenturen größer denn je. Folgender Artikel beleuchtet die Rolle der Ratingagenturen jenseits der herkömmlichen Mythen.

  • Am vergangenen Landesausschuss der SJ Wien vom 15.12.2011 wurde folgender Antrag, der gemeinsam von der SJ Alsergrund und SJ Floridsdorf eingebracht wurde, in vorliegender Form beschlossen.

  • Im Nationalrat ließ die Regierung die Schuldenbremse nun als einfaches Gesetz beschließen. Der Widerstand in den Reihen der Sozialdemokratie hat daraus aber einen Papiertiger gemacht. Aber welche Alternativen braucht's?

  • Die Staatsschuldenkrise in Europa spitzt sich immer mehr zu und unter diesen Bedingungen hat der bürgerliche Parlamentarismus ausgedient. Am Zug sind “Expertenregierungen”, die das Programm der Finanzmärkte exekutieren.

  • Mit der Staatsschuldenkrise wird erneut deutlich, dass die Menschheit auf Basis des Kapitalismus keine positive Entwicklung beschreiten kann. Die Probleme des Systems und eine sozialistische Alternative skizziert Alan Woods.

  • Letzten Donnerstag organisierte die Zeitung "Wann und Wo" einen Diskussionsabend über die Staatsschuldenproblematik in Europa. Ein Vertreter der SJ Vorarlberg diskutierte mit einem Bankenvorstand und anderen Vertretern der Wirtschaft.

  • Beim G20-Gipfel, der vor kurzem in Toronto stattfand, traten alle Widersprüche des globalen Kapitalismus offen zu Tage. Fred Weston zieht Bilanz.