…wird ein Feuer entfachen!

Revolutionäre Bewegungen

  • Seit Anfang Oktober finden im Irak Massenproteste statt, die sich, ausgehend von Bagdad, im ganzen Land verbreitet haben. Das brutale Vorgehen von Polizei und Militär hat inzwischen zu mehr als 300 Toten und 6000 Verletzten geführt. Doch die Jugendlichen, die ArbeiterInnen und Armen lassen sich nicht einschüchtern, die Proteste gehen unbeirrt weiter. Daniel Ghanimi berichtet.

  • In den letzten Wochen sind auf dem ganzen Globus riesige Massenrevolten ausgebrochen, bei denen in jedem einzelnen Fall die bisherige gesellschaftliche Dynamik völlig auf den Kopf gestellt wurde. Die schiere Anzahl zeigt, dass wir uns inmitten einer der größten revolutionären Wellen der modernen Geschichte befinden.

  • Mehr als eine Million Menschen demonstrierten am Freitag, den 25. Oktober, in Santiago de Chile, bei "La marcha más grande de Chile" (Die größte Demonstration Chiles) – eine treffende Beschreibung, denn diese war sogar größer als die Abschlusskundgebung der NO-Kampagne 1988, die eine Million Menschen zusammenführte. Von Jorge Martin.

  • Heute Morgen überfiel das sudanesische Militär die revolutionäre Sitzblockade, die seit dem 6. April den Platz vor dem sudanesischen Verteidigungsministerium besetzt hielt und räumte sie mit brutaler Gewalt. Das war nur der Beginn einer Terrorkampagne, die vom konterrevolutionären militärischen Übergangsrat organisiert wird.   

  • Nach dem Regierungssturz in Algerien kommt die Region nicht zur Ruhe: Am 11. April 2019 stürzten die sudanesischen Massen den Diktator Omar Al-Bashir, der für 30 Jahre das Land beherrschte.

  • Inspiriert von den revolutionären Bewegungen im arabischen Raum fanden in den letzten Wochen auch in der Kaukaususrepublik Proteste statt: gegen die Elite in Baku, die undemokratischen Zustände, Korruption und die Verletzung der Meinungsfreiheit. Von Unserer Korrespondentin aus Aserbaidschan.

  • In Honduras geht das Putschregime, das sich mit manipulierten Wahlen ein demokratisches Mäntelchen zu geben versuchte, weiterhin mit staatlicher Repression gegen Oppositionelle vor.