…wird ein Feuer entfachen!
  • Nach Jahren ausufernder Krise der Österreichischen Briefzustellung kann nach wie vor keine Rede von einem Ende der Probleme bei der Post sein.

  • Am 13. Dezember vergangenen Jahres versuchte Post-Generaldirektor Georg Pölzl in einem Interview in den Vorarlberger Nachrichten ein letztes Mal, die verheerenden Zustände bei der Vorarlberger Post mit einer ganzen Reihe schamloser Lügen schönzureden. Die Dreistigkeit seiner Behauptungen ist kaum zu überbieten, beispielsweise sprach er trotz permanenter Zustellausfälle im ganzen Land von lediglich einem einzigen nicht besetzten Zustellbezirk.

  • Seit fast genau einem Jahr liefert „Der Funke“ Analysen zu den katastrophalen Arbeitsbedingungen bei der Österreichischen Post-AG, speziell zu den chronischen Zustell-Ausfällen in Vorarlberg. Erst mit August 2017 erhielten diese Probleme erstmals breitere Öffentlichkeit durch Medienberichte der Vorarlberger Post-Personalvertretung, die aber vom Management mittels eines medialen Maulkorbes unterdrückt wurden.

  • In der letzten Funke-Ausgabe riefen wir die Vorarlberger Postbelegschaft dazu auf, sich hinter ihre Personalvertretung zu stellen, die durch Maulkörbe seitens des Unternehmens massiv unter Druck gesetzt wird. Dieser Aufruf war objektiv berechtigt, die Stimmung angesichts der Fehlleistungen der Post ist unter der Kunden und der Belegschaft gleichermaßen aufgeheizt. Eine Analyse aus unseren Gesprächen mit Postzustellern.

  • Die Zustellsituation bei der Post in Vorarlberg steht teilweise kurz vor dem Zusammenbruch. Landesweit fehlen Leute, Ferialkräfte für den Sommer finden sich kaum. Die Nachfrage ist so schwach, weil sich die Arbeitsbedingungen bei der Post flächendeckend herumgesprochen haben. Kommen doch neue Leute, kehren sie der Post oft nach kürzester Zeit wieder den Rücken. Zu groß die Bezirke, zu klein der Lohn, zu schade die Gesundheit – niemand arbeitet freiwillig 12 Stunden täglich für einen kärglichen Feriallohn. 

  • Kurz nach unserem Aufruf zu Post-Betriebsversammlungen (Funke Nr. 152) regte sich in einer Zustellbasis Widerstand. Was sich daraus ergibt ist noch nicht abschließend zu beurteilen – die panische Repression des Unternehmens zeugt jedenfalls von Schwäche.

  • Die Postgewerkschaft bezieht Stellung zu den unhaltbar gewordenen Arbeitsbedingungen im Unternehmen. In Fortführung der Diskussion um die Betriebsräte in Österreich ist dies die Stellungnahme eines Briefträgers zur aktuellen Situation.

  • Post. Das Weihnachtsgeschäft ist im vollen Schwung und die Kolleginnen und
    Kollegen bei der Post kommen mit der Arbeit nicht mehr hinterher.

  • Der folgende Beitrag stammt von einem österreichischen Briefträger, der mit den Resten des Märchens vom „gemütlichen Postlerleben“ aufräumt, und der gegen das passive Jammern die aktive Organisierung vorschlägt.

  • Dem Postamt im Einkaufszentrum in der Muldenstraße in Linz droht die Schließung. Die Filiale versorgt 13.000 Bewohner der Stadtteile Bindermichl und Spallerhof. Auf Initiative der SPÖ-Spallerhof wurden bereits über 3500 Unterschriften gegen die Schließung gesammelt.

  • Kollegen von der Post, die sich in Wien zu einer Betriebsgruppe der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) zusammengeschlossen haben, haben nun die Internet-Plattform "Wir sind GPF" ins Leben gerufen.

  • Kämpferische Kollegen von der Post haben im Rahmen der Kampagne "Wir sind ÖGB" eine Wandzeitung mit einer Analyse des neuen KV u.a. herausgegeben. Zum Download hier

  • In diesen Tagen wird dieses Flugblatt vor Verteilzentren und Zustellbasen in Wien, Oberösterreich und der Steiermarkt verteilt.

  • Wir dokumentieren den Aufruf des Postbus-Betriebsrats zu einer Demo gegen die Schließung der Werkstatt in Erdberg. Wir rufen alle unsere LeserInnen auf, diese Demo aktiv zu unterstützen!

  • Heute Samstag fand eine öffentliche Aktion gegen die geplanten Postamtschließungen statt. GewerkschafterInnen der SPÖ-VertreterInnen betonten, dass endlich Schluss sein müsse mit einer Politik auf Kosten der Beschäftigten und des ländlichen Raums. Jetzt müssen den Worten Taten folgen!
    »Funke-Flugblatt als Download

  • Vergangenen Freitag fand eine erfolgreiche Kundgebung gegen die drohende Schließung des Postamts in Wels-Pernau statt. Auf der nun bekannt gegebenen Liste der 293 Postämter, die geschlossen werden sollen, scheint Wels-Pernau nicht mehr auf!
    Update: Fotos von der Aktion

  • 4604 Wels-Pernau ist eines von 300 Postämtern, die in den kommenden Monaten geschlossen werden sollen. Während die Regierung Faymann die Hände in den Schoß legt, steigen die Betroffenen jetzt auf die Barrikaden.

  • Am 11. Dezember 2008 einigten sich Post-Vorstand und die Spitze der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) nach ersten Warnstreiks. Der Arbeitskampf ist somit bereits wieder beendet. Eine erste Bilanz.

  • „Die Sparpläne sind vom Tisch“, sagt die Regierung. Doch am Donnerstag wird der Kahlschlag im Post-Aufsichtsrat in neuem Gewande präsentiert. Ab nun organisiert die Gewerkschaft (GPF) erste Warnstreiks.

  • Ein Interview mit Franz Mähr, dem Betriebsratsvorsitzenden bei der Post AG in Vorarlberg, das ein Genosse der SJ Vorarlberg am 18. November geführt hat.