…wird ein Feuer entfachen!
  • Der Film „Murer-Anatomie eines Prozesses“ behandelt einen der größten Justizskandale der Zweiten Republik. Bruno Pegrovic hat ihn für uns angesehen und die Geschichte rund um den Fall Murer aufgearbeitet.

  • Antifaschismus. Mario Wassilikos zeigt, wie sich vor 70 Jahren die Häftlinge des KZ Buchenwald selbst befreiten.

  • Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 kam die faschistische NSDAP in Deutschland an die Macht. Damit erlitt die deutsche und internationale Arbeiterbewegung ihre größte Niederlage im 20. Jahrhundert. Wie war das möglich?

  • Im Nationalsozialismus wurden Homosexuelle schwer verfolgt. Die SoHo Salzburg stellt dies im Rahmen ihrer antifaschistischen Kampagne am Beispiel des Arbeiters August Strasser dar. Von Harald Stadler.

  • Anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers in Auschwitz gibt es eine Reihe von Gedenkveranstaltungen und Bemühungen den Holocaust aufzuarbeiten, das angeblich Unfassbare einer Erklärung zuzuführen. Wie konnte so etwas geschehen? Wir versuchen auf Grundlage der dialektisch-materialistischen Methode einen Beitrag zu dieser Debatte zu liefern.

  • Naive Leute glauben, die Königswürde stecke im König selbst, in seinem Hermelinmantel und in der Krone, in seinem Fleisch und Bein. Aber die Königswürde ist ein Verhältnis zwischen Menschen. Der König ist nur darum König, weil sich in seiner Person die Interessen und Vorurteile von Millionen Menschen widerspiegeln. Wenn dieses Verhältnis vom Strom der Ereignisse weggespült wird, erweist sich der König bloß als ein verbrauchter Herr mit herabhängender Unterlippe. Davon dürfte, aus frischen Erlebnissen, jener erzählen können, der sich einst Alfons XIII. nannte.

  • Leni Riefenstahl und ihr Film "Tiefland": Am 18.7. führten wir ein Gespräch mit der Dokumentarfilmerin Nina Gladitz, sie hatte uns wegen des Artikels "Nur gefilmt" (Funke 33) kontaktiert. 1982 hat sie die Dokumentation "Zeit des Schweigens und der Dunkelheit" für den WDR fertiggestellt, in der sie die Geschichte des Films "Tiefland" aufarbeitet, woraufhin sie von Leni Riefenstahl geklagt wurde. Vier Jahre lang führte Leni Riefenstahl einen Prozess gegen Nina Gladitz und ihre Dokumentation. Für Nina Gladitz bedeutete der Prozess die Ruinierung ihrer Existenz.