…wird ein Feuer entfachen!
  • Die Einweihungsfeier der neuen US-Botschaft in Jerusalem am Montag, den 14. Mai stand in einem scharfen Kontrast zum Blutvergießen im Gazastreifen. Am selben Tag wurden dort 59 palästinensische DemonstrantInnen getötet und mehr als 2700 durch israelische Scharfschützen verletzt. Ein Bericht Francesco Merli.


  • Ende Jänner griff die türkische Armee die kurdische Enklave Afrin in Syrien mit Bombardements und später auch durch Bodentruppen an. Eine Stellungnahme von Hamid Alizadeh und Florian Keller.

  • Die Niederlage des sogenannten „Islamischen Staates“ steht bevor – seine Hochburg Mossul steht vor dem Fall, Al-Rakka ist umzingelt. Das Ende der territorialen Herrschaft des IS ist greifbar und der Kampf um die Nachfolge hat begonnen. Von Niklas Albin Svensson.

  • Die Krisen des Irak und anderer Staaten im Nahen Osten haben eine neue Qualität. Roberto Sarti zeigt, wie Fundamentalismus mit Imperialismus zusammenhängt und beide zum Zerfall der Nationalstaaten in dieser Region führten.

  • Eine der gewaltigsten Massenbewegungen der Geschichte hat den erst vor einem Jahr zum Präsidenten Ägyptens gewählten Mohammed Morsi von der Muslimbruderschaft innerhalb weniger Tage aus dem Amt gefegt. Von Florian Keller

  • Eine erste Stellungnahme zum Krieg in Gaza. Von Walter Leon (In Defence of Marxism).

  • In Israel haben die Auswirkungen des Krieges zu einer tiefen gesellschaftlichen Krise geführt. Die Arbeitsbedingungen haben sich in der letzten Zeit verschlechtert. Die Regierung versucht zwischenzeitlich Privatisierungen durchzusetzen und Kürzungen im Sozialbereich vorzunehmen. Sie betreibt die gleiche Politik wie Siniora auf der anderen Seite der Grenze im Libanon.

  • Die Widersprüche im Weltkapitalismus kommen im Nahen Osten sehr deutlich zum Ausdruck und der Krieg im Irak hat all diese Widersprüche verschärft. Die Ereignisse im Nahen Osten können nicht verstanden werden, wenn wir nicht die wirklichen Bedingungen der dort lebenden Menschen verstehen; die der Menschen im Irak oder die der palästinensischen Massen, die gewissermaßen in riesigen offenen Gefängnissen leben. In Gaza leben die Menschen manchmal am Rande des Verhungerns, während der Lebensstandard in Israel, auf der anderen Seite der Grenze, wesentlich höher ist. Es gibt kaum größere Widersprüche. Eine Analyse von Fred Weston (In defence of marxism).

  • Der Klang der Kriegstrommeln hallt erneut auf den Fluren der Macht in Washington wider. Trotz aller Dementis gibt es deutliche Anzeichen dafür, dass die Clique im Weißen Haus ernsthaft über Luftangriffe gegen den Iran nachdenkt. Eine Analyse der US-Außenpolitik von Alan Woods.

  • Im Teil 2 des Weltperspektivendokuments der IMT wird die Krise des europäischen Kapitalismus, die internationalen Beziehungen, die Lage im Irak und der Israel-Palästina-Konflikt analysiert.

  • Die Auffassung, dass Israel eine Klassengesellschaft wie jede andere sei, trifft man nicht oft innerhalb der Linken der arabischen Welt. Im folgenden Interview mit Yossi Schwartz, das von der Kommunistischen Aktionsliga vergangenen Dienstag in Haifa geführt wurde, spricht der israelische Marxist über die Situation in Israel und in den besetzten Gebieten, die Notwendigkeit einer sozialistischen und internationalistischen Perspektive.

  • Vom Standpunkt des US-Imperialismus gesehen, hat der Irakkrieg nichts gelöst, sondern weltweit zu einer Phase größerer Instabilität geführt. Die Welt ist momentan ein noch unruhigerer, unbeständigerer und gefährlicherer Ort als vor einigen Monaten.

  • "Da draußen ist irgendwo Krieg, aber das hier ist der Open-Air-Club ‚Octopus’ und hier wird gebumst und gekokst und getanzt, denn hier ist hier und draußen ist egal.", so berichtete die deutsche Illustrierte Max Mitte Juli, und so falsch liegt sie damit gar nicht. Ein Augenzeugenbericht aus Israel / Palästina.