…wird ein Feuer entfachen!
  • Metaller. Die Situation der Lohnabhängigen verschlechtert sich mit beschleunigtem Tempo. Die jährlichen Metaller KV-Verhandlungen stehen wieder vor der Tür und sind Ausdruck eines sich zuspitzenden Prozesses. Eine Bestandsaufnahme von einem Arbeiter aus der Metallindustrie.

  • „Mit der Hälfte der 2015 ausgeschütteten Gewinne könnten die Löhne und Gehälter um 12,7 % erhöht werden.“ Mit diesem Slogan warb die Führung der Gewerkschaft Pro-Ge in sechs regionalen Betriebsrätekonferenzen für Rückendeckung in der Herbstlohnrunde. Emanuel Tomaselli analysiert den vorliegenden Abschluss und skizziert wie die Gewerkschaftsbewegung gestärkt werden kann.

  • Als „Steinzeit“ bezeichnet Arbeitgeberverhandler Knill die bisher gelebte Praxis, dass er auf eine gewerkschaftliche Lohnforderung mit einem Gegenangebot reagieren müsse. Wer nicht hören will, muss es eben fühlen.

  • Drei Prozent mehr Lohn, mit Mindestbeträgen für die unteren Lohngruppen, fordern die Chefverhandler der Gewerkschaften zu Beginn der Herbstlohnrunde.

  • Am 29.10. hat sich die Industrie letztlich durchgesetzt. Überstundenzuschläge sind (teilweise) weg, die Gehälter und Löhne werden um 1,5 % angehoben. Die individuelle Freizeitoption wurde vereinbart.

  • Metaller KV. Die Weigerung des FMMI Kollektivvertragsverhandlungen aufzunehmen wird von der Produktionsgewerkschaft als Generalangriff auf Arbeitnehmerrechte verstanden. Das Signal zum notwenigen radikalen Kurswechsel der Arbeiterbewegung blieb bisher aber aus. Von Emanuel Tomaselli.

  • Die Weigerung der Maschinen und Metallwarenindustrie Kollektivvertragsverhandlungen aufzunehmen wird von der Produktionsgewerkschaft (Pro-Ge) als Generalangriff auf Arbeitnehmerrechte verstanden. Eine solche Situation verlangt einen radikalen Kurswechsel der Arbeiterbewegung. Von Emanuel Tomaselli.

  • Ohne öffentliche Debatten im Vorfeld begannen am 25. September die Gesprächsrunden zu den Arbeitsverträgen in der Metallindustrie. Während die Gewerkschaften eine „ordentliche“ Lohnerhöhung fordern, plädieren die ArbeitgeberInnen für „realistische“ Abschlüsse. Nach den Provokationen und Kampfansagen der vergangen Jahre, scheinen es die Spitzen der Sozialpartnerschaft heuer ruhiger anzulegen. Für Arbeitsbedingungen und Geldbörsel bedeutet dies nichts Gutes, meint Emanuel Tomaselli.

  • Rund 2000 MetallerInnen demonstrierten heute Montag in Wolkersdorf, Weiz und Hohenems lautstark vor den Werkstoren der Chefverhandler des FMMI.

  • Bei der gestrigen Betriebsrätekonferenz in Leonding untermauerten mehr als 340 oberösterreichische BetriebsrätInnen die Gewerkschaftsforderung nach einer Lohn- und Gehaltserhöhung von 100 Euro und mindestens 3,4 Prozent in den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen der Metallindustrie. Außerdem wurde das Ziel, den gemeinsamen Metaller-KV zu verteidigen, bekräftigt.

  • 300 Betriebsräte nahmen heute an der Betriebsrätekonferenz für Wien und NÖ teil, wo der weitere Kurs der Gewerkschaft in der Herbstlohnrunde festgelegt wurde. Von unserem Korrespondenten aus Vösendorf.

  • Die Unternehmer gehen mit absoluter Arroganz in die heurige Herbstlohnrunde. Das Ergebnis der Nationalratswahl dürfte diese Entfesslungskünstler eher ermuntert als abgedämpft haben. Jetzt braucht es eine kämpferische Lohnbewegung der Gewerkschaft.

  • Am Freitag fanden sich mehr als 2.500 Betriebsräte der österreichischen Metallindustrie in Wien ein, um sich auf die heurige Herbstlohnrunde vorzubereiten. Ein Bericht von Emanuel Tomaselli.

  • Dieses Flugblatt zur Auseinandersetzung um den Metaller-KV verteilen unsere UnterstützerInnen derzeit vor großen Metallbetrieben und Berufsschulen in Vorarlberg, Linz, Graz und Wien.

  • Folgender Kommentar zur Bedeutung der heurigen Herbstlohnrunde wurde von Funkeredakteur Emanuel Tomaselli exklusiv für die Betriebszeitung der „Liste Gerechtigkeit und Solidarität“ des Arbeiterbetriebsrates der voestalpine verfasst. Wir bedanken uns bei den Kollegen für die ungekürzte Wiedergabe unserer Ideen zur kommenden KV-Runde in ihrer aktuellen Betriebszeitung.

  • Nach monatelangen Provokationen der Arbeitgeber mussten die Verhandlungsführer der Gewerkschaft Ende Juli feststellen, dass die Arbeitgeberseite den Metaller-KV endgültig zerschlagen will. Von Emanuel Tomaselli