…wird ein Feuer entfachen!
  • Am gestrigen Donnerstagabend wurden die Kollektivvertragsverhandlungen bei den Metallern mit folgendem Abschluss beendet: 3% mehr Brutto-Lohn, einige Veränderungen im Rahmenrecht. Eine Stellungnahme der Funke-Redaktion.

  • Der Druck aus den Betrieben zeigt Wirkung, die Unternehmer sehen sich zu ernsthaften Verhandlungen gezwungen und bieten nun 2,5 %. Jetzt gilt es weiter am Drücker zu bleiben, argumentiert Emanuel Tomaselli.

  • Jetzt den Metallern zur Seite stehen! Flugblatt downloaden, kopieren und vor oder in den Betrieben verteilen. Wir helfen bei Bedarf und freuen uns über Berichte und Kritik.

  • Die aktuellen Verhandlungen im Metaller-Bereich stellen die Gewerkschaftsbewegung auf die Probe. Das Angebot der Unternehmer-Seite ist ein Schlag ins Gesicht, dem der massive Widerstand der Arbeiterbewegung entgegengestellt werden muss. Wie haben dazu mit Helmut Sauerkoch, Betriebsrat in der Voestalpine Giesserei Traisen, gesprochen. Das Interview führte Martin Halder.

  • Seit Jahren bläst den Verhandlern der Metall-Kollektivverträge ein scharfer Wind ins Gesicht. Dieses Jahr ist es ein eisiger Sturm: 0 % und Diätenkürzungen liegen auf dem Tisch. Mit gewerkschaftlicher Routine werden wir untergehen.

  • Metaller. Die Situation der Lohnabhängigen verschlechtert sich mit beschleunigtem Tempo. Die jährlichen Metaller KV-Verhandlungen stehen wieder vor der Tür und sind Ausdruck eines sich zuspitzenden Prozesses. Eine Bestandsaufnahme von einem Arbeiter aus der Metallindustrie.

  • Der Druck am Arbeitsplatz nimmt ständig zu. Eine Genossin schildert anhand der „Sandvik Mining and Construction G.m.b.H“ Zeltweg welche Formen die verschärfte Ausbeutung konkret annimmt.

  • „Mit der Hälfte der 2015 ausgeschütteten Gewinne könnten die Löhne und Gehälter um 12,7 % erhöht werden.“ Mit diesem Slogan warb die Führung der Gewerkschaft Pro-Ge in sechs regionalen Betriebsrätekonferenzen für Rückendeckung in der Herbstlohnrunde. Emanuel Tomaselli analysiert den vorliegenden Abschluss und skizziert wie die Gewerkschaftsbewegung gestärkt werden kann.

  • Als „Steinzeit“ bezeichnet Arbeitgeberverhandler Knill die bisher gelebte Praxis, dass er auf eine gewerkschaftliche Lohnforderung mit einem Gegenangebot reagieren müsse. Wer nicht hören will, muss es eben fühlen.

  • Lehrlinge. Im Alter von 15 ändert sich unser Leben radikal. Raus aus der Bildung, hinein in die Produktion. Thomas Appler beschreibt die Situation von Lehrlingen in der Metallindustrie.

  • Drei Prozent mehr Lohn, mit Mindestbeträgen für die unteren Lohngruppen, fordern die Chefverhandler der Gewerkschaften zu Beginn der Herbstlohnrunde.

  • Metaller. Seit Krisenbeginn wurde in der europäischen Stahlindustrie jeder fünfte Arbeitsplatz vernichtet. Emanuel Tomaselli argumentiert, dass die Gewerkschaftsbewegung eine von den Aktionären getrennte Strategie braucht.

  • Derzeit befindet sich in der voestalpine das dritte Sparpaket in der Vorbereitungsphase.

  • Vom 10. bis zum 12. November fand das Bundesforum (die bundesweite Konferenz) der GPA-djp statt. Der Funke-Unterstützer Florian Keller war über die GPA-djp Jugend delegiert und intervenierte in der allgemeinen Diskussion. Im Folgenden veröffentlichen wir seine Rede zu den Kollektivvertragsverhandlungen im Metallbereich, die in den folgenden Wortmeldungen aufgegriffen wurde und die Diskussion polarisierte.

  • Die Weigerung der Maschinen und Metallwarenindustrie Kollektivvertragsverhandlungen aufzunehmen wird von der Produktionsgewerkschaft (Pro-Ge) als Generalangriff auf Arbeitnehmerrechte verstanden. Eine solche Situation verlangt einen radikalen Kurswechsel der Arbeiterbewegung. Von Emanuel Tomaselli.

  • Eine persönliche Bilanz über seine Erfahrungen als Betriebsrat(svorsitzender) in der Linzer Stahlindustrie aus wirtschaftlicher und gewerkschaftspolitischer Sicht zieht unser Korrespondent Johann Linsmaier.

  • Am 16.10. riefen die verhandlungsführenden Gewerkschaften Pro-Ge und GPA-djp die BetriebsrätInnen der Metall- und Maschinenbauindustrie dazu auf sich über den bisherigen Stand der Verhandlungen informieren zu lassen. Dieser Schritt wurde gesetzt nachdem sich herauskristallisiert hatte, dass die Unternehmen deutliche soziale Verschlechterungen durchsetzen wollen.

  • Ohne öffentliche Debatten im Vorfeld begannen am 25. September die Gesprächsrunden zu den Arbeitsverträgen in der Metallindustrie. Während die Gewerkschaften eine „ordentliche“ Lohnerhöhung fordern, plädieren die ArbeitgeberInnen für „realistische“ Abschlüsse. Nach den Provokationen und Kampfansagen der vergangen Jahre, scheinen es die Spitzen der Sozialpartnerschaft heuer ruhiger anzulegen. Für Arbeitsbedingungen und Geldbörsel bedeutet dies nichts Gutes, meint Emanuel Tomaselli.

  • Die Unternehmer gehen mit absoluter Arroganz in die heurige Herbstlohnrunde. Das Ergebnis der Nationalratswahl dürfte diese Entfesslungskünstler eher ermuntert als abgedämpft haben. Jetzt braucht es eine kämpferische Lohnbewegung der Gewerkschaft.

  • Die Stahlindustrie steckt in einer tiefen Krise. Mit diesem Positionspapier wollen wir einen Beitrag zur Debatte über die Perspektiven der Stahlkrise und der Klassenkämpfe in diesem Schlüsselsektor der europäischen Wirtschaft leisten.