…wird ein Feuer entfachen!
  • Auf den Straßen Dublins wurde gefeiert, als dem konservativen Establishment in Irland ein weiterer, heftiger Schlag versetzt wurde. Der erdrutschartige Sieg zur Aufhebung des Artikel 8, welcher Abtreibung in Irland verbot, folgt dem unerwarteten „Ja“ zur gleichgeschlechtlichen Ehe vor drei Jahren.

  • Jorge Mario Bergoglio, Erzbischof von Buenos Aires, wurde zum neuen Papst gewählt. Er nimmt den Namen Franziskus I. an und wird als “Papst der Herzen” und als “Papst der Armen” präsentiert. Doch seine Vergangenheit zeigt auf wessen Seite er wirklich steht.

  • In Krisenzeiten suchen viele Menschen Halt in der Religion. Aber was, wenn selbst der Papst nicht mehr so viel Überzeugung an den Tag legen kann, dass er sein Amt bis zum Tod erfüllen möchte? Eine Analyse von Mauro Vanetti.

  • Gehorsam gegenüber Gott und den Kirchenoberen ist fixer Bestandteil im Katholizismus. Umso spannender, wenn eine Gruppe von katholischen Priestern zum Ungehorsam aufruft. Von Emanuel Tomaselli.

  • Unermüdlich setzt Joseph Ratzinger, alias Papst Benedikt XVI., seinen Modernisierungskurs der katholischen Kirche fort: Nach der Debatte über die Wiedereinführung der lateinischen Messe und der Wiederaufnahme der Glaubenskriege gegen den Islam und das Judentum wird nun einer der grundlegenden Punkte des katholischen Glaubens reformiert. Die sieben traditionellen Todsünden (Wollust, Zorn, Neid, Völlerei, Hochmut, Trägheit und Habgier) haben nun doch schon etwas Staub angesetzt. Daher plant Ratzinger sieben neue Todsünden, um seinen Schäfchen die Orientierung im Alltagsleben zu erleichtern: Ratzingers Todsünden exklusiv bei uns im Praxistest!

  • Anfangs als Übergangspapst unterschätzt, wird immer klarer, dass der neue Papst alles andere als ein Dünnbrettbohrer ist. Ratzingers Ziel ist kein geringeres, als die totale konservative Neuausrichtung der katholischen Kirche - auf Jahrzehnte hinaus.

  • Als am 19. April 2005 weißer Rauch über dem Vatikan aufstieg, hatte die katholische Kirche einen neuen Papst erhalten. Seither steht Joseph Ratzinger alias Benedikt XVI. an ihrer Spitze. Was sich die Kardinäle bei seiner Wahl gedacht haben, lässt sich unschwer erahnen: Die Kirche braucht einen Oberhirten, der in solch instabilen, bewegten Zeiten das politische Erbe seines Vorgängers, Johannes Paul II., geordnet verwaltet.

  • Joseph Ratzinger, besser bekannt als Papst Benedikt XVI., wird von 7.-9. September Österreich besuchen. Seine Stationen werden Mariazell, Wien und Heiligenkreuz sein. Schon jetzt ist absehbar, dass die Kirche und ihr freundlich gesonnene Massenmedien in diesen Tagen Österreich im "Papstfieber" aufgehen lassen wollen. Der Vernunft wird rund um diesen Papstbesuch noch weniger Platz in der Öffentlichkeit beschieden sein als sonst.

  • Am 2.4. verstarb nach langem, in den Medien perfekt zur Schau gestelltem Leiden Karol Wojtyla, alias "der Papst". Die Medien machten aus seinem Sterben eine riesige Inszenierung, lassen Zehntausende trauern und verhelfen der katholischen Kirche so zu einem zweiten Frühling - auch wenn dieser nur von kurzer Dauer sein wird.