…wird ein Feuer entfachen!

KAV-Arbeitskampf

  • Im Zuge der Wiener Landeskonferenz der Gewerkschaft younion vom 9.-10. Oktober hat die Wiener Stadtregierung durch Bürgermeister Michael Ludwig und Stadtrat Jürgen Czernohorszky verkündet, dass die individuelle Optierungsmöglichkeit in das neue Lohnschema für die Beschäftigten der städtischen Spitäler nun ermöglicht wird.

  • Die Trends in Österreichs Krankenhäuser skizzieren eine herausfordernde Situation: Die Bevölkerung altert, Multimorbidität nimmt zu, gleichzeitig soll die Behandlung rascher erfolgen, um die Effizienz zu erhöhen.

  • Für den 17.10. hat die Personalvertretung des KAV Dienststellenversammlungen einberufen, um über die Lage an den Spitälern zu informieren und darüber zu beraten, was zu tun ist. Dies ist ein Erfolg der monatelangen Mobilisierungen von uns Beschäftigten. Es gilt diese Chance mit beiden Händen zu ergreifen.

  • Der Kampf der Wiener PflegerInnen, der sich zu Jahresbeginn an der Forderungen nach einer Optierungsmöglichkeit in ein höheres Besoldungsschema entzündete, geht mit der Großdemo vom 24.9. in die nächste Runde. Christoph Pechtl berichtet.

  • Immer mehr Berichte werden uns vom KH Nord zugetragen, dass die Arbeitsbedingungen dort chaotisch sind, was das Personal ausbaden muss.

  • KAV. Nach einem besonders heißen Sommer gilt es den Verantwortlichen der österreichischen Gesundheitspolitik auch im Herbst einzuheizen. Weshalb und welche Art von Dienststellenversammlungen wir dafür brauchen, argumentiertMartin Gutlederer.

  • Hilft die Gründung einer Pflegekammer oder einer Organisation abseits der Gewerkschaften das Problem einer nicht-kämpfenden Gewerkschaft zu beheben?Martin Gutlederer argumentiert wieso dies falsch ist und wir um die Führung in unseren Gewerkschaften kämpfen müssen.

  • Zu Jahresbeginn startete ein Kampf der PflegerInnen im Krankenanstaltenverbund (KAV), der neue Maßstäbe setzt. Ergebnisse und Perspektiven der kämpferischen Bewegung der Wiener KrankenpflegerInnen beleuchtetMartin Gutlederer.

  • Seit 2017 arbeite ich beim Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) als Gesundheits- und Krankenpflegerin. Schnell fällt auf, dass das Geld im Gesundheitswesen knapp ist. Dies zeigt sich an vielen Beispielen und wird meinem Empfinden nach immer drastischer. Von Anita.

  • Bei der Protestkundgebung der Initiative „Gleicher Lohn für Gleiche Arbeit“ am 21.3. äußerte sich die Vorsitzende der Hauptgruppe II der Younion Kollegin Susanne Jonak, dass nicht gestreikt wird, weil wir „das unseren PatientInnen nicht antun können“. Dass ein Streik im Gesundheitssystem geht, argumentieren wir hier anhand von Erfahrungen anderer Spitäler.

  • Über 400* PflegerInnen aus allen Wiener Spitälern versammelten sich heute vor der Zentrale ihrer Gewerkschaft younion und forderten Lohngerechtigkeit. Dieser Besuchstermin bei der eigenen Gewerkschaft wurde auf einer AktivistInnen-Versammlung vor zwei Wochen vereinbart und ist völlig selbstorganisiert passiert. AktivistInnen-Komitees mobilisierten am Montag mit Flugblättern in den Spitälern, aber vieles passiert von Mund zu Mund, sowie über social media.

  • Trotz der Versuche der Gewerkschaften und der Stadt Wien, in der Causa Lohnunterschiede durch das neue Gehaltsschema zu beschwichtigen und den Kopf in den Sand zu stecken, lassen die PflegerInnen des KAV nicht locker in ihrem Kampf um eine freiwillige Optierungsmöglichkeit. Ein Update von Martin Gutlederer.

  • In den letzten Wochen haben sich die Ereignisse rund um die Optierungsmöglichkeit der KrankenpflegerInnen (wir berichteten: hier & hier) überschlagen. Ein Diskussionsbeitrag von Martin Gutlederer.

  • In Wiens Krankenhäusern brodelt es. Die KollegInnen sind in einem permanenten Spagat zwischen professioneller Arbeit und Spardruck. Martin Gutlederer im Interview mit der Initiative „Gleicher Lohn für Gleiche Arbeit“ fasst zusammen und kommentiert.

  • Seit dem 1.1.2018 gibt es für neue MitarbeiterInnen im Wiener „Krankenanstaltenverbund“ (KAV) ein neues Gehaltsschema mit einem höheren Einstiegsgehalt und einer flacheren Gehaltskurve. Doch vor allem KollegInnen, die vor diesem Stichtag eingestiegen sind, schauen derzeit noch durch die Finger. Ein Pfleger berichtet.