…wird ein Feuer entfachen!
  • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Das ist auch für uns Studierende an der FH motivierend, auf die Straßen zu gehen. Von Johanna Signitzer.

  • Die Trends in Österreichs Krankenhäuser skizzieren eine herausfordernde Situation: Die Bevölkerung altert, Multimorbidität nimmt zu, gleichzeitig soll die Behandlung rascher erfolgen, um die Effizienz zu erhöhen.

  • Für den 17.10. hat die Personalvertretung des KAV Dienststellenversammlungen einberufen, um über die Lage an den Spitälern zu informieren und darüber zu beraten, was zu tun ist. Dies ist ein Erfolg der monatelangen Mobilisierungen von uns Beschäftigten. Es gilt diese Chance mit beiden Händen zu ergreifen.

  • Der Kampf der Wiener PflegerInnen, der sich zu Jahresbeginn an der Forderungen nach einer Optierungsmöglichkeit in ein höheres Besoldungsschema entzündete, geht mit der Großdemo vom 24.9. in die nächste Runde. Christoph Pechtl berichtet.

  • KAV. Nach einem besonders heißen Sommer gilt es den Verantwortlichen der österreichischen Gesundheitspolitik auch im Herbst einzuheizen. Weshalb und welche Art von Dienststellenversammlungen wir dafür brauchen, argumentiertMartin Gutlederer.

  • Zu Jahresbeginn startete ein Kampf der PflegerInnen im Krankenanstaltenverbund (KAV), der neue Maßstäbe setzt. Ergebnisse und Perspektiven der kämpferischen Bewegung der Wiener KrankenpflegerInnen beleuchtetMartin Gutlederer.

  • Über 400* PflegerInnen aus allen Wiener Spitälern versammelten sich heute vor der Zentrale ihrer Gewerkschaft younion und forderten Lohngerechtigkeit. Dieser Besuchstermin bei der eigenen Gewerkschaft wurde auf einer AktivistInnen-Versammlung vor zwei Wochen vereinbart und ist völlig selbstorganisiert passiert. AktivistInnen-Komitees mobilisierten am Montag mit Flugblättern in den Spitälern, aber vieles passiert von Mund zu Mund, sowie über social media.

  • Trotz der Versuche der Gewerkschaften und der Stadt Wien, in der Causa Lohnunterschiede durch das neue Gehaltsschema zu beschwichtigen und den Kopf in den Sand zu stecken, lassen die PflegerInnen des KAV nicht locker in ihrem Kampf um eine freiwillige Optierungsmöglichkeit. Ein Update von Martin Gutlederer.

  • In Wiens Krankenhäusern brodelt es. Die KollegInnen sind in einem permanenten Spagat zwischen professioneller Arbeit und Spardruck. Martin Gutlederer im Interview mit der Initiative „Gleicher Lohn für Gleiche Arbeit“ fasst zusammen und kommentiert.

  • Seit dem 1.1.2018 gibt es für neue MitarbeiterInnen im Wiener „Krankenanstaltenverbund“ (KAV) ein neues Gehaltsschema mit einem höheren Einstiegsgehalt und einer flacheren Gehaltskurve. Doch vor allem KollegInnen, die vor diesem Stichtag eingestiegen sind, schauen derzeit noch durch die Finger. Ein Pfleger berichtet.

  • Normalstationen an Wiens Gemeindespitälern leiden schon länger unter einem untragbaren Zustand was die Personalbesetzung betrifft. Es gibt Stationen an denen über 10 diplomierte Pflegekräfte gleichzeitig davon laufen während an anderen seit Jahren mehr als nur eine Planstelle unbesetzt bleibt. In dieser Situation denkt die KAV Führung einerseits eine Umbenennung und andererseits mehr Polizeipersonal würde etwas bringen.

    Unsere Leitungen traktieren uns mit einer sauteuren Umbennungsumfrage, doch wir wäre es, wenn man stattdessen unsere Arbeitsbedingungen verbessern würde? Angesichts immer schwierigerer werdender PatientInnen und Situationen ist es unverantwortlich, dass wir alleine unsere Nachtdienste verrichten müssen. Und warum wird immer billigeres Material eingekauft, sodass uns die Verbandswatte schon in den Händen zerfällt, bevor wir den Verband noch anlegen?

    Was wir brauchen sind weder PolizistInnen noch Wohlfühl-Umbennungen oder das Propaganda-Organ „intra“. Gebt uns endlich ordentliches Arbeitsmaterial und mehr Personal. Dann funktioniert das auch mit der Gesundheit.
    Außerdem wünschen wir uns eine Personalvertretung, die an den tatsächlichen Problemen im Gesundheitssystem ansetzt: wir brauchen eben mehr Personal, besseres Material und Bedingungen, statt Lobbying für Polizei, die nichts zur Sache beitragen kann, sondern uns nur im Weg rumsteht.

    G.B., Diplomierter Krankenpfleger in einem KAV-Spital

    (Funke Nr. 168 / November 2018)

  • Das Ende der Zweiten Republik vollzieht sich nicht durch einen politischen Akt der FPÖ, sondern durch die gesellschaftliche Isolation und Selbstzerfleischung der Volksparteien SPÖ und ÖVP. Emanuel Tomaselli analysiert.

  • Pflege. Viele Fachkräfte im Gesundheitsbereich können wegen des Spardrucks ihre Arbeit nicht mehr dem Versorgungsauftrag entsprechend ausführen. Gerrie Kinsky, Pfleger im Wiener KAV, berichtet.

  • Die seit Herbst letzten Jahres laufenden Verhandlungen zur Verbesserung der Gehälter und Arbeitsbedingungen des nicht-ärztlichen Personals sind gescheitert. Sarah Sattelberger berichtet über die momentane Situation.