…wird ein Feuer entfachen!
  • Der Klang der Kriegstrommeln hallt erneut auf den Fluren der Macht in Washington wider. Trotz aller Dementis gibt es deutliche Anzeichen dafür, dass die Clique im Weißen Haus ernsthaft über Luftangriffe gegen den Iran nachdenkt. Eine Analyse der US-Außenpolitik von Alan Woods.

  • Die zunehmenden Aufstände in Afghanistan lassen das Schreckgespenst einer weiteren beschämenden Niederlage des westlichen Imperialismus in dieser Region aufkommen. Die imperialistischen Strohmänner Musharraf und Karzai sind an einem bisher beispiellosen diplomatischen Spektakel beteiligt, in dem es um die Schuldfrage bei der sich abzeichnenden Niederlage geht. Musharraf beschuldigte Hamid Kazai am 27. September auf einem Gipfel in Washington, sich wie ein Strauß zu verhalten, der den Kopf in den Sand stecke und aus innenpolitischen Gründen in Afghanistan nicht mit der Wahrheit konfrontiert werden wolle.

  • Heute vor 2 Jahren sah die Welt ungläubig, wie absichtlich zwei Flugzeuge in die New Yorker Zwillingstürme krachten. In wenigen Minuten zerbrach Amerikas Traum der Unverwundbarkeit in einen Haufen von deformierten und brennenden Trümmern. Eine unheimliche Dunkelheit ließ sich über der Stadt nieder. Als aus dem Chaos Menschen hervortraten, waren sie mit Staub bedeckt und sahen aus wie etwas aus der entfernten, wilden Vergangenheit.

  • Vom Standpunkt des US-Imperialismus gesehen, hat der Irakkrieg nichts gelöst, sondern weltweit zu einer Phase größerer Instabilität geführt. Die Welt ist momentan ein noch unruhigerer, unbeständigerer und gefährlicherer Ort als vor einigen Monaten.