…wird ein Feuer entfachen!
  • Der neue Kollektivvertrag für die Metallindustrie zeigt, dass die Gewerkschaften in Zeiten der Krise am Verhandlungstisch nichts mehr gewinnen können.

  • Metall. Nach Jahren des Frontalkurses gegen die Gewerkschaft FIOM sind die ArbeitgeberInnen heuer wieder verhandlungsbereit. Die Kompromissbereitschaft der eigenen Führung stößt aber vielen sauer auf.

  • Italien. Seit Beginn der Krise versucht FIAT-Chef Marchionne die linke Metallergewerkschaft FIOM aus dem Konzern hinauszudrängen. Doch die leistet Widerstand, wie Nicholas Hächl zeigt.

  • Am 6. September begann mit einem Generalstreik der "Heiße Herbst" in Italien. Wir veröffentlichen aus diesem Anlass eine Rede von Paolo Brini, Mitglied des Zentralkomitees der Metallarbeitergewerkschaft FIOM und Unterstützer der marxistischen Strömung “Falce Martello”.

  • Am 16. Oktober demonstrierten in Rom Hunderttausende MetallarbeiterInnen für ihre Rechte. Ausgelöst wurde diese neue Massenbewegung durch den Widerstand der FIAT-ArbeiterInnen von Pomigliano. Eine Analyse von Alessandro Giardiello.

  • Vor genau 30 Jahren, am 14. Oktober 1980, marschierten 5000 leitende Angestellte, Streikbrecher und „Freunde“ von FIAT durch die Straßen Turins. In den Abendnachrichten war plötzlich von 15.000 die Rede, in der Stampa waren es dann 30.000, in der Repubblica sogar 40.000. Bis zum heutigen Tag blieb diese Kundgebung zur Unterstützung der FIAT-Konzernleitung als „Marsch der 40.000“ in Erinnerung. Dieser Tag beendete ein ganzes Kapitel sozialer Kämpfe in Italien.