…wird ein Feuer entfachen!

Februar 1934

  • Der Freispruch der faschistischen Mörder von Schattendorf hat am 15. Juli 1927 spontane Massenproteste der Arbeiterschaft ausgelöst, die blutig unterdrückt wurden. Dies war der zentrale Wendepunkt zugunsten der bürgerlichen Reaktion in der Ersten Republik. Von Gernot Trausmuth.

  • Unser „Center“ in der Lustkandlgasse im 9. Wiener Gemeindebezirk war bis auf den letzten Platz gefüllt. RSO und Funke hatten zur Podiumsdiskussion geladen, „Was hat Antifaschismus mit Gewalt zu tun?“ lautete das Thema. Anlässlich des 80-jährigen Jubiläums der Februarkämpfe in Österreich und der medialen Gewaltdebatte nach den Proteste gegen den rechtsextremen Akademikerball in der Wiener Hofburg vom 24.1. sollten VertreterInnen verschiedener linker Strömungen zu Wort kommen.

  • Koloman Wallisch gehört zu den bekanntesten Märtyrern des Februar 1934. Weniger bekannt ist seine Rolle in der ungarischen Räterepublik. Ein historischer Rückblick von Gernot Trausmuth.

  • Wir rufen unsere LeserInnen dazu an den heurigen Gedenkveranstaltungen zum Februar 1934 teilzunehmen. Bei folgenden Veranstaltungen kann man auch die neu aufgelegte Broschüre "So starb eine Partei - Der Weg in den Februar 1934" erstehen.

  • Aufruf zu den Antifaschistischen Aktionstagen der SJ Vorarlberg. Funke-UnterstützerInnen werden sich außerdem an den Gedenkfeiern für die Februarkämpfe in Wien, Oberösterreich und Tirol beteiligen.

  • Am 25. Juli jährt sich zum 70. Mal die Ermordung von Bundeskanzler Engelbert Dollfuss durch die Nazis. Die Konservativen werden diesen Tag zur Reinwaschung des austrofaschistischen Politikers und Arbeitermörders missbrauchen. Wir wollen zu diesem Anlass einem jungen Arbeiter gedenken, der Tags zuvor von den Austrofaschisten hingerichtet worden war - Josef Gerl.

  • Diese Broschüre erschien anlässlich des 70. Jahrestags der Februarkämpfe 1934 in Österreich. Das Motto, das wir dieser Arbeit voranstellten, lautete: „Es ist schwer, kritisch zu prüfen, aber es ist unsere Pflicht, gerade angesichts der Opfer, damit ihr Opfer nicht vergebens bleibe!“