…wird ein Feuer entfachen!
  • Seit dem 1.1.2018 gibt es für neue MitarbeiterInnen im Wiener „Krankenanstaltenverbund“ (KAV) ein neues Gehaltsschema mit einem höheren Einstiegsgehalt und einer flacheren Gehaltskurve. Doch vor allem KollegInnen, die vor diesem Stichtag eingestiegen sind, schauen derzeit noch durch die Finger. Ein Pfleger berichtet.

  • Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Über unterschiedlichste Kanäle erreichten uns Berichte über die Erfahrungen rund um die ÖGB-Großdemo am 30. Juni.

  • Magna. Der österreichische Automobilzulieferer macht der Belegschaft immer mehr Druck. Wir haben mit einer Mitarbeiterin über die Situation am Arbeitsplatz gesprochen.


  • Gastronomie. Eine Servicemitarbeiterin in einem Möbelhaus-Restaurant berichtet, wie die Arbeitszeit-Realität schon jetzt aussieht.

  • Der Kampf um die Angriffe der Regierung ist längst in den Betrieben angekommen und wird rege diskutiert. Viele glauben noch daran, dass es sie persönlich nicht betreffen wird.

  • Die von der Regierung angedachten Angriffe auf die Arbeitszeiten werden für ArbeiterInnen enorme Belastungen bedeuten. Doch schon jetzt haben die Arbeitszeiten für die Lohnabhängigen in den verschiedensten österreichischen Betrieben nur selten etwas mit einer würdigen Existenz zu tun. Wir dokumentieren diese Realität anhand einer Reihe von Berichten unserer UnterstützerInnen

  • Ich arbeite seit drei Jahren in Wien als Heimhelferin im mobilen Bereich. Ohne uns geht in der Pflege nichts, aber wir werden nicht wahrgenommen. Ein Aufschrei.

  • Eine Unterstützerin berichtet von den Auswirkungen des KV-Abschlusses in ihrem Betrieb.


  • Die Arbeitsbedingungen werden immer schlechter. Die Arbeitsintensität wird verdichtet, die Arbeitszeit verlängert und die Pausen gekürzt, die Anstellungsverhältnisse unsicherer. Die Wirtschaftskammer wollte nun gegen massiv ausgebeutete ArbeiterInnen kampagnisieren – und scheiterte. Von Raimund Pilz und Emanuel Tomaselli.

  • Bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die Betriebe der alternativen Telekommunikation (jene ohne die A1) im Herbst 2017 wurde die Belegschaft zum ersten Mal seit Jahren wieder von der Gewerkschaft eingebunden.

  • Italien. Amazon ist der Marktführer was den Onlinehandel anbelangt und berühmt-berüchtigt für seine miesen Arbeitsverhältnisse. In Deutschland und erstmals auch in Italien nutzte die Gewerkschaft den umsatzstarken „Black Friday“ für Kampfmaßnahmen. Sonia Previato berichtet vom Amazon-Streik in Piacenza.

  • Seit fast genau einem Jahr liefert „Der Funke“ Analysen zu den katastrophalen Arbeitsbedingungen bei der Österreichischen Post-AG, speziell zu den chronischen Zustell-Ausfällen in Vorarlberg. Erst mit August 2017 erhielten diese Probleme erstmals breitere Öffentlichkeit durch Medienberichte der Vorarlberger Post-Personalvertretung, die aber vom Management mittels eines medialen Maulkorbes unterdrückt wurden.

  • In der letzten Funke-Ausgabe riefen wir die Vorarlberger Postbelegschaft dazu auf, sich hinter ihre Personalvertretung zu stellen, die durch Maulkörbe seitens des Unternehmens massiv unter Druck gesetzt wird. Dieser Aufruf war objektiv berechtigt, die Stimmung angesichts der Fehlleistungen der Post ist unter der Kunden und der Belegschaft gleichermaßen aufgeheizt. Eine Analyse aus unseren Gesprächen mit Postzustellern.

  • Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) standardisiert „Werte“, d.h. Klischees, die Neue ÖsterreicherInnen (MigrantenInnen und Flüchtlinge) lernen müssen, um in Österreich bleiben zu dürfen. Finanziell profitiert davon ein ÖVP-nahes Institut.

  • Die Zustellsituation bei der Post in Vorarlberg steht teilweise kurz vor dem Zusammenbruch. Landesweit fehlen Leute, Ferialkräfte für den Sommer finden sich kaum. Die Nachfrage ist so schwach, weil sich die Arbeitsbedingungen bei der Post flächendeckend herumgesprochen haben. Kommen doch neue Leute, kehren sie der Post oft nach kürzester Zeit wieder den Rücken. Zu groß die Bezirke, zu klein der Lohn, zu schade die Gesundheit – niemand arbeitet freiwillig 12 Stunden täglich für einen kärglichen Feriallohn. 

  • Kurz nach unserem Aufruf zu Post-Betriebsversammlungen (Funke Nr. 152) regte sich in einer Zustellbasis Widerstand. Was sich daraus ergibt ist noch nicht abschließend zu beurteilen – die panische Repression des Unternehmens zeugt jedenfalls von Schwäche.

  • Vor ein paar Monaten wurde es still in unserem Metaller-Betrieb. Keinerlei Diskussionen abseits der Arbeit selbst. Doch unaufhörlich verdichtet sich das Verständnis, dass wir in einer neuen Realität leben.

  • Der Druck am Arbeitsplatz nimmt ständig zu. Eine Genossin schildert anhand der „Sandvik Mining and Construction G.m.b.H“ Zeltweg welche Formen die verschärfte Ausbeutung konkret annimmt.

  • Zwei traditionsreiche Metallunternehmen geraten in Turbulenzen. Die Firma Erne in Schlins/Vorarlberg wird von einem neuen Eigentümer saniert, die SAG in Lend/Salzburg wurde geschlossen. Von Emanuel Tomaselli.

  • Post. Das Weihnachtsgeschäft ist im vollen Schwung und die Kolleginnen und
    Kollegen bei der Post kommen mit der Arbeit nicht mehr hinterher.