…wird ein Feuer entfachen!
  • Hier ein Bericht der SJ Vorarlberg über die "Denkfabrik" vom 3. Mai in Bregenz zur Zukunft des Sozialsystems. Dabei spielten die Ereignisse in Griechenland eine ganz entscheidende Rolle in der Diskussion.

  • Am 10. April fand in Linz das erste bundesweite Aktionstreffen der SPÖ-Linke statt. 120 GenossInnen legten den Grundstein für den Aufbau eines linken Flügels in der Sozialdemokratie.

  • Beim gestrigen ersten bundesweiten Aktionstreffen der SPÖ-Linke in Linz wurden die Weichen für den Aufbau eines linken Flügels gestellt. Mit Fotos und Videos.

  • GenossInnen des "Funke" und der SJ waren vergangenes Wochenende bei der Protestaktion gegen die Schließung des Schmiermittelwerks von Shell in Wien-Lobau und berichten über ihre Eindrücke.

  • Ein Bericht von Alan Woods (www.marxist.com) über seine Eindrücke vom Kongress der PSUV.

  • "Der Funke" ist an einer Reihe von Unis an der Organisierung der Uni-Proteste aktiv beteiligt. Hier einige Berichte.

  • Vom 30.6.-2.7. fand in Wien der ÖGB-Bundeskongress statt. Hier eine erste Bilanz.

  • Am vergangenen Wochenende fand in Annaberg (NÖ) das Pfingstseminar der marxistischen Funke-Strömung mit rund 120 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich statt. Bericht und Fotos.

  • Was tut sich in der Sozialdemokratie? Eine Nachlese zum 1. Mai von Gernot Trausmuth.

  • Am 18. März demonstrierten 1500 SchülerInnen in Dornbirn unter dem Motto "Eure Krise zahlen wir nicht!".

    Bericht der SJ Vorarlberg:

    Heut entfällt der Unterricht – Denn Eure Krise zahl´n wir nicht!

    Am Mittwoch den 18. März formierten sich in Dornbirn nach kürzester Zeit der Vorbereitung (4 Tage!) über 1000 SchülerInnen von 20 Schulen in ganz Vorarlberg im Namen des Schulstreiks zu einer eindrucksvollen Demonstration unter dem Motto „Eure Krise zahlen wir nicht!“ gegen die geplante unbezahlte Mehrarbeit der LehrerInnen und in Solidarität zu allen Lohnabhängigen, die von der Wirtschaftskrise betroffen sind. Ins Leben gerufen wurde der Schulstreik von einer eigenständigen Initiative von SchülerInnen aus 10 Schulen Vorarlbergs, die von der Sozialistischen Jugend Vorarlberg unterstützt wurde.

    Gegen 9:00 trafen immer größere Gruppen von SchülerInnen ein, der Bahnhofsvorplatz füllte sich. In einer Schule hatte der Streikaufruf einen dermaßigen Anklang, dass die gesamte Schule (200 SchülerInnen) leer stand und sich alle SchülerInnen in einen Regionalzug zwängten, um zur Demonstration fahren zu können. Kurz nach 9:00 war klar: Über 1.000 SchülerInnen aus dem gesamten Land waren dem Aufruf gefolgt und waren bereit, unter dem Slogan „Eure Krise zahlen wir nicht“ ihren Standpunkt gegenüber den Plänen von Regierung und Wirtschaft klarzumachen. Zahlreiche Medien waren anwesend - jedoch wurde bei der Berichterstattung über die Anzahl der Demonstranten maßlos untertrieben (vorarlberg online schrieb sogar von nur 200). Weder die Angst vor Repressionen durch etwas uneinsichtige LehrerInnen oder DirektorInnen noch die Angst, Tests oder sogar Schularbeiten zu verpassen hielt die SchülerInnen davon ab solidarisch mit den Lohnabhängigen und für ein neues und demokratisches Schulsystem auf der Straße einzutreten. Die Stimmung war aufgeheizt. SchülerInnen schnappten sich das Megaphon und skandierten Sprüche wie „Heut entfällt der Unterricht – Eure Krise zahl´n wie nicht!“ Begleitet von weiteren Parolen wie: „Wir sind nicht eure Opferkälber – Zahlt euch eure Krise selber“ und „solidarisieren-mitmarschieren!“ zogen die Jugendlichen mit Transparenten und roten Fahnen durch Dornbirn. Die SchülerInnen forderten zudem die Einstellung von mehr JunglehrerInnen und eine Bildungsmilliarde. Die Intention der Protestierenden war auch eine eindeutig antikapitalistische: Als bei einer Zwischenrede vor dem Stadtgymnasium der Redner auf die Auswirkungen unseres Gesellschaftssystems hinwies und seine Rede mit den Worten beendete: „...wir wissen, was das für ein System ist – es nennt sich Kapitalismus und wir werden alles daran setzen es zu zerschlagen!“ brach die Menge in tosenden Applaus aus. Daraufhin sprangen hunderte über die Zäune des Stadtgymnasiums, skandierten „usse – usse!“ (raus – raus!) und versuchten ihre KollegInnen herauszuholen um damit die Demonstration zu vergrößern – die Schulleitung wusste dies aber zu verhindern, indem sie die Türen blockierte.

    Anschließend marschierte die Demo lautstark weiter. „Wir machen alle Klassen dicht – Denn eure Krise zahlen wir nicht!“ Mehrere UnterstützerInnen von SIGNAL gingen durch die Menge um die Zeitung zu verteilen. Der Andrang war so enorm, dass die VerteilerInnen schlussendliche einfach große Stückzahlen an diverse SchülerInnen abgaben, die diese wiederum verteilten. Wieder zurück am Bahnhof wurde bei der Abschlusskundgebung noch einmal ordentlich die Stimmung angeheizt.

    Danach wurden alle noch zum „SchülerInnenplenum“ eingeladen, wo diskutiert wurde, wie es weitergehen soll. Die dafür vorgesehenen Räumlichkeiten waren allerdings zu klein für den enormen Andrang – und so versammelten sich 150 SchülerInnen einfach auf dem Vorplatz des Jugendzentrums, um dort via Megaphon zu diskutieren und schlussendlich per Akklamation zu beschließen, dass die SchülerInnen im Falle eines LehrerInnenstreiks erneut unter dem Slogan „Eure Krise zahlen wir nicht!“ solidarisch auf die Straßen gehen werden. Weiters werden die SchülerInnen alles daran setzen, mit voller Kraft auf die bundesweite antikapitalistische Großdemo in Wien am 28. März zu mobilisieren.

    Überdies wollten viele Jugendliche bei der SJ aktiv werden, schrieben sich ein und erschienen schon auf SJ-Treffen. Diese Stimmung zeigt auch, dass auch viele SchülerInnen merken dass die Wirtschaftskrise bald auch sie betreffen könnte und dass ihr einziges Kapital – Wissen und Bildung – nicht zurückgestutzt werden darf. Dieser Streik soll auch ein Input für die LehrerInnen und alle anderen Lohnabhängigen sein, sich nicht alles gefallen zu lassen und auf die Straße zu gehen, wenn es darum geht, ihre Interessen zu verteidigen.


    Bericht auf orf.at:

    http://vorarlberg.orf.at/stories/349421/

    Fotos:
    http://digital.vol.at/bildserie/Sch_lerstreik_in_Dornbirn/index.shtml
    http://www.sj-vlbg.at/hp2/index.php?option=com_content&task=view&id=607&Itemid=51

    Bericht vom anschließenden SchülerInnenplenum:

    Nach der Demonstration fanden sich noch viele SchülerInnen beim Jugendzentrum VISMUT in Dornbirn zusammen, um über die nächsten Etappen der Jugendbewegung zu diskutieren. Der Andrang war so enorm, dass die Räumlichkeiten des Jugendzentrums nicht ausreichten und die Diskussion auf den Vorplatz verlegt werden musste - es waren gezählte 150 (!) SchülerInnen, die miteinander diskutierten und daraufhin per Akklamation folgendem Aktionsprogramm zustimmten:

    1., Im Falle eines LehrerInnenstreiks werden wir erneut auf die Straße gehen und gemeinsam mit den LehrerInnen klar und deutlich feststellen: Eure Krise zahlen wir nicht!

    2., Wir werden auch aus Vorarlberg mit voller Kraft auf die bundesweite antikapitalistische Großdemo in Wien am 28. März mobilisieren.

    Fotos der Diskussion findest Du hier

  • Der Weltkongress der International Marxist Tendency fand heuer Ende Juli in Barcelona statt. Hier ein Bericht von der Redaktion von In Defence of Marxism.

  • Vor kurzem fand in Wien der jährliche Kongress der Funke-Strömung statt. Wir diskutierten über Weltperspektiven, Österreich-Perspektiven und Fragen des Aufbaus unserer Strömung.

  • Über 100 SchülerInnen, Studierende und ArbeitnehmerInnen aus ganz Österreich nahmen am diesjährigen Funke-Pfingstseminar teil. Es war für alle was dabei - über 20 Workshops, eine Podiumsdiskussion mit dem SJ-Vorsitzenden Wolfgang Moitzi und viel Raum zum Diskutieren und Spaß haben. Und: Das nächste Funke-Seminar kommt bestimmt!

  • Der 1. Mai ist der höchste Feiertag der Sozialdemokratie. Gerade in Österreich und vor allem in Wien. Jedes Jahr ziehen am 1. Mai zehntausende SozialdemokratInnen über die Ringstraße zum Rathausplatz, wo auf der Tribüne die Parteiführung mit roten Taschentüchern die GenossInnen aus den Sektionen, von der FSG und den diversen parteinahen Kultur- und Sportorganisationen begrüßt und dafür von der Basis mit einem „dreifachen Freundschaft“ belohnt werden. Doch heuer stand der Maiaufmarsch in Wien ganz im Zeichen des Unmuts in der SPÖ mit der Politik der Großen Koalition.

  • Zum Internationalen Frauentag organisierte „Der Funke“ gemeinsam mit der Sozialistischen Jugend Alsergrund eine Diskussionsveranstaltung mit Betriebsrätinnen und Gewerkschafterinnen, zu der ca. 70 TeilnehmerInnen kamen. Diese Diskussion stand ganz im Zeichen der besten Traditionen der proletarischen Frauenbewegung.

  • Der gestrige Tag begann sehr hoffnungsfroh, wie man in meinem Bericht sehen kann. Aber erst das was ich gestern erlebte machte mir klar, dass der Wahltag nur der Beginn eines langen und harten Befreiungskampfes der pakistanischen Menschen ist.

  • Am vergangenen Samstag organisierte die marxistische Strömung "Der Funke" im WUK in Wien ein Seminar und eine große Feier zum 90. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution. 400-500 TeilnehmerInnen nahmen an der Veranstaltung teil und feierten mit uns das "größte Ereignis der Menschheitsgeschichte". Bericht und Fotos.

  • Am 18. August fand in Friedrichshafen ein Nazi-Aufmarsch statt. Zur antifaschistischen Gegendemo mobilisierten auch die GenossInnen der Sozialistischen Jugend Vorarlberg. Hier ein Bericht von der Demo.

  • Bei einer von BetriebsrätInnen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, FSG-Bezirksgruppen, der Kampagne "Wir sind ÖGB", dem Funke und gewerkschaftlichen Betriebsgruppen veranstalteten Podiumsdiskussion am 14.06.2007 konnten sich rund 70 TeilnehmerInnen selbst ein Bild von den sozialpolitischen Vorstellungen der Sozialdemokratie machen. Auf dem Podium war neben BetriebsrätInnen aus dem genannten Bereich auch Sozialminister Buchinger vertreten, welcher sich selbst gerne als linkes oder auch soziales Gewissen von Partei und Regierung darstellt.

  • Auf Einladung der Bagru i.e. (Internationale Entwicklung) der Uni Wien fand letzten Dienstag eine mit ca. 100 TeilnehmerInnen gut besuchten Podiumsdiskussion zum Thema „Wohin geht Venezuela?“ statt. Am Podium diskutierten Emanuel Tomaselli (Hände weg von Venezuela), Thomas Haunschmid (freier Mitarbeiter von Ö1) und Erich Stackl (Der Standard).