…wird ein Feuer entfachen!

Bankenrettung

  • Trotz der weltweiten Krise des Kapitalismus werden die Reichsten der Gesellschaft immer reicher. Martin Zuba stellt drei Thesen auf, warum dies auch so sein muss.

  • Banken. Deutsche Politiker wie Bayerns Finanzminister vergleichen Österreich mittlerweile mit Griechenland oder mit Pleite-Argentinien. Man könnte glauben, die Nachbarn hätten zu tief in den Bierkrug geschaut? Dabei agieren sie völlig nüchtern, wie unser Bankenexperte analysiert.

  • Die Entwicklung des österreichischen Kapitalismus ist seit zwei Jahrzehnten eng mit der kapitalistischen Restauration in Osteuropa verknüpft. Was einst Anlass zur Euphorie, erweist sich nun als Achillesverse des österreichischen Kapitals. Die aktuelle Krise rund um den Krieg in der Ukraine macht zudem das politische Risiko für die österreichischen Banken unkalkulierbar. Von Emanuel Tomaselli.

  • Die von der Regierung beschlossene Anstaltslösung für die Hypo ist für die Allgemeinheit am allerteuersten: Alle Hypo-Investoren und Anleger werden mit Steuergeldern ausgezahlt. Damit ist der größte singuläre Umverteilungsakt von Lohnabhängigen zu Kapitalbesitzern in Österreich besiegelt.

  • Durch das Hypo-Debakel wird auch im Ländle einiges an Staub aufgewirbelt. Mittlerweile hat sich sogar eine „Notwehrgemeinschaft“ gebildet. Aus Vorarlberg berichtet Florian Keller.

  • Die Regierung und die Institutionen der Republik machen den Banken die Mauer. Die SteuerzahlerInnen können momentan nur auf einzelne Abgeordnete und zwitschernde Vögelchen zählen.

  • Die Hypo entpuppt sich endgültig als Milliardengrab. Die Banken sind nicht bereit sich zu beteiligen, die Kosten werden nun zur Gänze der Allgemeinheit aufgebürdet.

  • Der Euro-Rettungsschirm ist eigentlich ein verstecktes Bankenrettungspaket. Bezahlen müssen wieder einmal die Lohnabhängigen.

  • Der "Funke" ruft anlässlich des 1. Mai, des internationalen Kampftages der ArbeiterInnenklasse, zur aktiven Solidarität mit dem Widerstand der griechischen ArbeiterInnenbewegung gegen Spar- und Belastungspakete auf.

  • Griechenland steht vor dem Bankrott. Die Regierung schnürt unter dem Druck des IWF und der EU Sparpakete, die Lohnabhängigen antworten mit Streiks und Demonstrationen.

  • Das Desaster rund um die Kärntner Hypo Alpe Adra zeigt einmal mehr: Das Finanzsystem muss noch immer künstlich beatmet werden. Hintergrund und Alternativen beleuchtet Harald Lindner.

  • Die Krise ist noch lange nicht zu Ende. Welche politische Antwort die ArbeiterInnenbewegung auf diese Krise zu geben vermag, ist gegenwärtig die entscheidende Frage. Ein Diskussionsbeitrag von Josef Falkinger