…wird ein Feuer entfachen!

Arbeitsbedingungen

  • Vor einem Jahr habe ich begonnen in meiner aktuellen Firma zu arbeiten. Damit ihr euch das etwas vorstellen könnt: Wir arbeiten dreischichtig im Akkordsystem - ich in der Dauernachtschicht. Aufgrund meiner Arbeitserfahrung bin ich so einiges gewohnt, doch hier wird die übliche Dreistigkeit noch überboten.

  • Hilft die Gründung einer Pflegekammer oder einer Organisation abseits der Gewerkschaften das Problem einer nicht-kämpfenden Gewerkschaft zu beheben?Martin Gutlederer argumentiert wieso dies falsch ist und wir um die Führung in unseren Gewerkschaften kämpfen müssen.

  • Seit 2012 existiert in der Caritas Wien ein Social Business Unternehmen namens Magdas, welches das Ziel hat, so die Geschäftsführung, „soziale Fragen dort wo es möglich ist unternehmerisch zu lösen“. EinCaritas-Angestellter berichtet.

  • Arbeiten bis zum Umfallen ist keine Ausnahme mehr, auch nicht in der Metallindustrie.Jodok Schwarzmann berichtet aus Kennelbach.

  • Sezonieri. In der österreichischen Landwirtschaft soll es einen Arbeitskräftemangel geben. Sicher ist aber nur, dass die Arbeitsbedingungen menschenunwürdig und ausbeuterisch sind. Von Gernot Trausmuth.

  • Der Druck am Arbeitsplatz nimmt ständig zu. Eine Genossin schildert anhand der „Sandvik Mining and Construction G.m.b.H“ Zeltweg welche Formen die verschärfte Ausbeutung konkret annimmt.

  • Die Postgewerkschaft bezieht Stellung zu den unhaltbar gewordenen Arbeitsbedingungen im Unternehmen. In Fortführung der Diskussion um die Betriebsräte in Österreich ist dies die Stellungnahme eines Briefträgers zur aktuellen Situation.

  • Arbeitsrecht. Eine Unternehmerin kündigt an, lieber den Betrieb zu schließen, einen neuen zu gründen und in den „Knast zu gehen“, als die Arbeitsschutzgesetze einzuhalten. Hier geht’s um eine Kampagne gegen den ÖGB, argumentiert Emanuel Tomaselli.

  • Die Bestrebungen von Deutschlehrenden für Flüchtlinge, bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen, waren schon zweimal Thema in unserer Zeitung. Ein Update zu einem verhinderten Kampf.

  • Zwei Kündigungen von besonders kämpferischen Lohnabhängigen im BIT Schulungscenter sorgen in der Branche der DeutschtrainerInnen für Betroffenheit und mediales Echo. Doch der Kampf geht weiter. Eine Augenzeugin berichtet.

  • DeutschtrainInnen, also LehrInnen für Deutsch als Fremdsprache, kämpfen mit prekären Arbeitsbedingungen und sind in vielerlei Hinsicht gegenüber ihren KollegInnen in staatlichen Schulen benachteiligt. Die Gründe dafür erläutert eine Genossin vor Ort.

  • Lend/Salzburg. Im Jahr 2012 starben zwei Arbeiter im Aluminiumwerk. Vier Jahre danach wurde nun der Prozess gegen 17 Beschuldigte und das Unternehmen eröffnet. Martin Gutlederer berichtet über die mutmaßlich fahrlässige Tötung.

  • Lehre. Dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind, ist schon seit dem Mittelalter bekannt. Wie schlimm die Situation für manche Lehrlinge sein kann und mit wie viel Sexismus man als Frau konfrontiert wird, darüber berichtet Aynur Alilovski.

  • Banken. Banker sind das große Feindbild der Bevölkerung. Sie gelten als verantwortungslos, gierig und reich. Allerdings gibt es auch in diesem Sektor zwei Klassen, argumentiert ein gewerkschaftlich organisierter Bankangestellter einer österreichischen Großbank.

  • Speditionswesen. Ein Kollege berichtet über schlechte Bezahlung, unmenschliche Arbeitszeiten und diktatorische Verhältnisse.

  • In der Fabrik des Autozulieferbetriebs Angell-Demmel Faurecia in Kennelbach (Vorarlberg) herrschen Zustände, die mehr an das 19. als an das 21. Jahrhundert erinnern. Folgende Artikel basieren auf Gesprächen mit Arbeitern dieses Werks. Nun berichtete auch der ORF in "Vorarlberg heute" und ließ die Rolle der SJ Vorarlberg nicht unerwähnt.

  • Ein Kommentar des VPA-Vorsitzenden Michael Meister zur Lage der Beschäftigten bei der Post.

  • Michael Meister, VPA 1190 Wien, sprach mit uns über die Situation bei der Post und seine Vorstellungen von einer demokratischen und kämpferischen Gewerkschaftsbewegung.

  • Billa, die österreichische Lebensmittelkette, die seit 1997 zum multinationalen Rewe- Großkonzern gehört, hat in Österreich fast 1000 Filialen und 13.300 MitarbeiterInnen. Als VerkäuferInnen in den Filialen arbeiten hauptsächlich Frauen in dieser generell schlecht bezahlten Berufssparte. Wie sieht der Alltag dieser Menschen mit dem "schönsten und wichtigsten Beruf der Welt" (so ein Personalleiter bei der Einschulung für künftige Billa-VerkäuferInnen) wirklich aus?