…wird ein Feuer entfachen!
  • Die Debatte über Verstaatlichungen ist jetzt auch in Österreich angekommen: seit der deutsche Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert sich in einem Zeit-Interview offen als Sozialist bezeichnet hat und für die Kollektivierung von Wohnraum und Großkonzernen wie BMW argumentiert hat, hat sich auch die SJ-Vorsitzende Julia Herr für die langfristige Perspektive von Verstaatlichung von Großkonzernen ausgesprochen. Prompt attackierten die treuen Vertreter der KapitalistInnen sie dafür. Von Yola Kipcak.

  • Die Bewegung der Gelben Westen ist ein soziales Erdbeben von außerordentlicher Stärke. Sie stellt einen bedeutenden Wendepunkt im französischen Klassenkampf dar – und ist eine Inspirationsquelle für die ArbeiterInnen rund um den Globus. Sie wird einen tiefgehenden und dauerhaften Effekt auf das politische Leben im Land haben. Von Jérôme Métellus aus Paris.

  • Die Belegschaft von "VIOMIHANIKI METALLEYTIKI" (Vio.Me.) in Thessaloniki, einer Fabrik die Baustoffe herstellt, hat sich entschlossen den stillgelegten Betrieb unter der eigenen Kontrolle weiterzuführen.

    Der Eigentümer hat die Fabrik schließen wollen, doch seit 12. Februar produzieren die Arbeiter in eigener Regie wieder. Diese Entscheidung ist für die gesamte griechische Arbeiterbewegung von großer Bedeutung und kann als wichtiger Schritt vorwärts im Kampf gegen die Krise gesehen werden.

    Die Arbeiter von Vio.Me. haben mit diesem Schritt großen Mut an den Tag gelegt und verdienen unsere ganze Solidarität. Die Arbeiterbewegung hat ihnen gegenüber eine große Verantwortung, dies gilt umso mehr für die Führung der SYRIZA. Sie sollte umgehend den Aufruf der Vio.Me.-Belegschaft zu landesweiten Betriebsbesetzungen und einen unbefristeten Generalstreik aktiv unterstützen. Das ist der einzige Weg zum “demokratischen Sturz” der jetzigen Koalitionsregierung, um es mit den Worten von Alexis Tsipras zu sagen. In weiterer Folge sollte sich die SYRIZA dazu verpflichten, stillgelegte Betriebe wie Vio.Me. unter der Kontrolle der Belegschaften zu vergesellschaften, sobald sie in der Regierung ist.

    Redaktion "Epanastasi", Athen

    Weitere Informationen zum Arbeitskampf bei Vio.Me. finden sich HIER

  • Das ist die Geschichte der linksgerichteten griechischen Zeitung Eleftherotypia, deren Belegschaft den „Sachzwängen“ trotzte und auf den drohenden Konkurs mit der Kontrolle des Betriebs durch die ArbeiterInnen reagierte. Von Patrick MacDonald.

  • Die Beschäftigten des Krankenhauses in der Stadt Kilkis haben beschlossen das Gebäude zu besetzen und es unter ihrer Kontrolle weiterzuführen. Wir veröffentlichen hier einen Brief von Leta Zotaki, der Präsidentin der Gewerkschaft E.N.I.K. im Krankenhaus, und die Resolution einer Vollversammlung der Beschäftigten.

  • General Motors hat die Schließung seines Opel Werks und den damit verbundenen Verlust von 2600 Arbeitsplätzen angekündigt. Die ArbeiterInnen haben daraufhin reagiert, sie blockieren das Werk und haben begonnen die Auslieferung bereits fertiggestellter PKW zu verhindern. Sie benötigen unsere Solidarität!

  • Die Krise ist noch lange nicht zu Ende. Welche politische Antwort die ArbeiterInnenbewegung auf diese Krise zu geben vermag, ist gegenwärtig die entscheidende Frage. Ein Diskussionsbeitrag von Josef Falkinger

  • Wir veröffentlichen ein Statement unserer venezolanischen Schwesterströmung Corriente Marxista Revolucionaria. Die CMR fordert vom Gewerkschaftsdachverband UNT mit Fabrikbesetzungen und ArbeiterInnenkontrolle ernst zu machen, um die ökonomische Sabotage und Aussperrungen zu verhindern.

  • Das die deutsche Übersetzung eines Artikels von Luis Primo, einem führenden Vertreter der UNT, in welchem er die kommenden Aufgaben der venezolanischen ArbeiterInnenklasse und der revolutionären Gewerkschaftsbewegung beleuchtet. Er betont dabei ausgehend von den jüngsten Vorschlägen von Chávez die zentrale Rolle der ArbeiterInnenklasse im Kampf für den Sozialismus.

  • Der Kampf um die Weiterführung stillgelegter Betriebe unter Arbeiterkontrolle in Venezuela geht in eine neue Runde. Im Mittelpunkt des Interesses steht derzeit die Firma Sanitarios Maracay im Bundesstaat Aragua, die seit November von der Belegschaft besetzt wird. Ein Bericht und Solidaritätsappell.

  • Im Jahr 2002 fassten die ArbeiterInnen in der Plastikfabrik Cipla in Joinville/Brasilien den Entschluss ihr Unternehmen vor dem sicheren Untergang zu retten. Der Eigentümer und das Direktorium des 653 ArbeiterInnen beschäftigenden Betriebes wurden nach dem Beschluss der Betriebsversammlung buchstäblich auf die Straße gesetzt. Seither erholt sich das Unternehmen wirtschaftlich, bietet gänzlich neue Sozial- und Arbeitsbedingungen und mauserte sich zum Zentrum des Kampfes um Arbeitsplätze und Sozialstandards. Emanuel Tomaselli berichtet aus Brasilien.

  • Man kann die Macht der Arbeiterklasse vom ersten Moment an förmlich riechen, in dem man die Anlagen von Sanitarios Maracay betritt. Die Fabrik wurde erst vor einigen Tagen von den ArbeiterInnen übernommen, als Reaktion auf die Ankündigung des Unternehmers, er werde die Fabrik schließen. Eine Reportage von William Sanabria (Corriente Marxista Revolucionaria).